Die neue S-Klasse von Mercedes-Benz.

Auftrag: Perfektion.

Das beste Automobil der Welt: Dieser Titel begleitet das Spitzenmodell seit seinen Ursprüngen. Die neue Generation bestätigt diesen Anspruch eindrucksvoll.
  • Auftrag: Perfektion.

  • Makellos sauber: Das optimale Air-Balance Paket ionisiert die Innenraumluft, filtert Feinstaub und sogar Keime.

    Vision der automobilen Zukunft.

    Wie riecht eigentlich der Erfolg? Ist es eine schwere Duftmischung von Feuerwerk und Champagner, von roten Rosenblättern, die vor den Füßen des Champions zu Boden schweben? Vielleicht ja. Wenn es ein einmaliger Triumph ist. Wenn es Beförderung, Promotion oder Preisverleihung zu feiern gibt. Doch was, wenn der Erfolg zur Regel wird, wenn das Erreichen der Bestmarke nicht mehr außergewöhnlich, sondern Standard ist und man sich nur immer wieder von Neuem selbst übertreffen kann? Dann benötigt es ein gewisses Understatement. Aber wie lässt sich ein ohnehin schon schwer zu definierender Begriff in mikroskopisch kleine Duftmoleküle umsetzen, die der uneingeweihten Nase ohnehin nur ein vages Gefühl vermitteln? Schließlich ist die Nase direkt mit dem limbischen System verbunden. „Das ist der älteste Teil des Gehirns, der für Emotionen zuständig ist“, sagt Sabine Engelhardt. Sie muss es wissen.

    Der Geruch von Komfort und Luxus.

    Für die neue S-Klasse hat sie das aktive Beduftungssystem entwickelt und dafür die Vokabeln wie Vertrautheit und Komfort, aber auch Fortschritt und Luxus olfaktorisch übersetzt. In Zusammenarbeit mit einem renommierten Parfümeur kreierte Sabine Engelhardts Team vier verschiedene Düfte – vom Sports Mood mit der Frische hellgrüner Blätter bis zum Nightlife Mood mit luxuriösen Holz- und Ambranoten. Dabei dürfen die Gerüche natürlich nie zu intensiv wirken, sagt sie, sondern just so, „als würde man an einem Flakon riechen.“ Sabine Engelhardt kann lange und eloquent über Y-achsige Strömungsbewegungen und optimale Luftverteilung in geschlossenen Räumen dozieren, und wer mit ihr spricht, merkt die Begeisterung, die die neue S-Klasse bei den Menschen auslöst, die an diesem Auto mitgearbeitet haben – und sei es an einem noch so vermeintlich kleinen Detail.

    Langversion: Erstmals stand die Limousine mit langem Radstand im Fokus der Entwicklung.

    Es sind unzählige Spezialisten, die nicht stur ihr eigenes Fach im Blick haben, sondern sich gleichzeitig bewusst sind, Teil von etwas Größerem zu sein.

    Ein Monument des technisch Machbaren.

    Die S-Klasse war schon immer nicht nur ein Auto, sondern zu gleichen Teilen ein Monument des technisch Machbaren und die Vision der automobilen Zukunft. In einem Auto wie diesem arbeiten, vom Fahrer kaum bemerkt, mehr als 30 Millionen Zeilen Programmcode, kaum weniger als in einem modernen Passagierflugzeug, es ist die perfekte Symbiose aus Soft- und Hardware. So gerät die Liste der technologischen Neuerungen, die Mercedes-Benz für diese S-Klasse entwickelt hat, ebenso lang wie beeindruckend. Mehr als 100 Elektromotoren arbeiten in der neuen S-Klasse – allein im Innenraum, das Aggregat unter der Motorhaube bleibt aber selbstverständlich der Hauptdarsteller.

    Intelligent gesteuert: Zahlreiche Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer.

    Doch die Serie an Neuentwicklungen und technischen Weltpremieren geht weiter: Da wären, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, zum Beispiel intelligente Fahrerassistenzsysteme wie Distronic Plus mit Lenk- oder BAS Plus mit Kreuzungsassistent, die Fußgänger und drohende Gefahren an Kreuzungen erkennen oder dem Fahrer dabei helfen, Abstand und Spur zu halten.

    Höchste Töne: Das Burmester Surround-Soundsystem mit Frontbass ermöglicht ein dreidimensionales Klangerlebnis.

    Intelligent vernetzt.

    Da wäre ein Multimedia-System, das es allen vier Insassen erlaubt, unabhängig voneinander auf Entertainment-Angebote zuzugreifen. Oder ein Fahrwerk, das mithilfe einer Stereokamera hinter der Frontscheibe die Beschaffenheit der Straße erkennt und sich in Sekundenbruchteilen auf Unebenheiten in der Fahrbahn einstellt und diese ausgleicht. Magic Body Control nennt Mercedes-Benz diese Entwicklung und spätestens jetzt muss man unwillkürlich an ein schönes Zitat des Science-Fiction-Autors Arthur C. Clarke denken: „Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden.“ Nur hätte sich Clarke wohl nicht träumen lassen, dass der Moment, in dem der menschliche Ingenieursgeist diesen Status erreicht, schon im Jahr 2013 eintritt und er sich ausgerechnet in einem vermeintlich so alltäglichen Objekt wie einem Auto manifestiert.

    Von Magie nicht zu unterscheiden.

    Trotz allem war die S-Klasse während ihrer langen Geschichte nie nur ein simples, wenn auch hoch technisiertes Fortbewegungsmittel, sondern eben auch rollendes Büro, repräsentative Lounge und mobiler Wellnesstempel. Martin Bremer und sein Team waren dafür verantwortlich, dass das Spitzenmodell von Mercedes-Benz diese Ansprüche auch in seiner neuesten Reinkarnation erfüllt. Der 50-Jährige ist Leiter der Abteilung Color & Trim, ist also für die komplette Innenausstattung verantwortlich. „Optische Ruhe“ war das Ziel, erklärt er. „Man soll die Komplexität der Maschinen nicht merken.“ Und so arbeitete man immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass das Interieur durch all die verbaute Technik, die großen Bildschirme, die vielen Knöpfe und Schalthebel nicht zu kühl wirken darf.

    Beduftung und Massagen mit Hot-Stone-Effekt: Die S-Klasse ist ein mobiler Wellnesstempel.

    Der Innenraum soll Handwerklichkeit kommunizieren, soll Manufakturcharakter besitzen. Das bedeutet wiederum, dass nur Materialien infrage kommen, die man auch handwerklich verarbeiten kann.

    In jedem Detail steckt Handwerkskunst.

    Allein für die Auswahl der Leder und Edelhölzer brauchten Bremer und sein Team zwei Jahre. „Wichtig ist“, sagt Martin Bremer, „dass alles miteinander in Harmonie steht.“ Gibt es trotzdem eine Sache, auf die er besonders stolz ist? Ja, da wäre schon etwas, die Sitze nämlich, genauer, die Art und Weise, wie die Nähte in das auf Wunsch erhältliche, perforierte Leder gesetzt sind. Eine Inszenierung nennt Bremer das und sagt, sie lasse Assoziationen zu hochwertigen Schuhen und Luxushandtaschen aufkommen. Und während man noch über die Bedeutung solch feiner Details sinniert, erkennt man: Das genau ist es, was die neue S-Klasse so einzigartig macht.

    Superlative und Meisterstücke auch im Innenraum der S-Klasse.

    Bei einem gedanklichen Rundgang um das Auto, bei einem Blick in den Innenraum, bei einem ersten Testsitzen fallen dem Betrachter an jeder Stelle neue Superlative und Meisterstücke auf. Doch keines von ihnen scheint einzeln hervorzutreten und alle Aufmerksamkeit nur für sich zu reklamieren. Die S-Klasse ist die Summe ihrer Teile. Und zugleich so viel mehr.

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