Auch in seiner Freizeit zeichnet der Designchef leidenschaftlich gerne. Wageners Werke sind zwar in keiner Galerie zu sehen, viele hängen aber verteilt in den Büros bei Daimler.

Mit Gorden Wagener auf den Spuren des Mercedes-AMG GT.

Designchef Gorden Wagener ist mit dem Mercedes-AMG GT ein Sportwagen von unverwechselbarer Klarheit gelungen.

  • Mit Gorden Wagener auf den Spuren des Mercedes-AMG GT.

  • Der Mercedes-AMG GT als Skulptur.

    „Uns war schnell klar, dass man den Mercedes-AMG GT eigentlich nicht zeichnen kann“, sagt Gorden Wagener, und während er weiterspricht, beginnen seine Hände schwungvolle Linien durch die Luft zu ziehen. „Der GT sollte eine Skulptur sein. Ein Auto, das man aus dem Vollen herausarbeiten muss. In allen drei räumlichen Dimensionen gleichzeitig. Deshalb haben wir uns bald für eine einzige Idee entschieden.“ Eine Idee, die der Mercedes-Benz Designchef und sein Team unmittelbar in ein Tonmodell umsetzten. Das Ergebnis ist von unverwechselbarer sinnlicher Klarheit.

    Erste Entwürfe: Der Mercedes-AMG GT hat von Anfang an einen skulpturalen Charakter.
    Markante Kennzeichen des Mercedes-AMG GT sind eine die Breite betonende Instrumententafel sowie eine hoch angelegte Mittelkonsole.

    Die Mercedes-Benz Design-Philosophie.

    Leidenschaft für Schönheit, intelligente Ästhetik und sinnliche Spannung finden in der Gestalt des Supersportlers ihren technischen und künstlerischen Ausdruck. „Damit“, sagt Wagener, „ist das Coupé die Inkarnation unserer Mercedes-Benz Design-Philosophie. Den skulpturalen und sinnlichen Charakter des Mercedes-AMG GT prägen positiv überspannte Flächen, die an der Seite, ebenso wie im Schulterbereich, frei von strukturierenden Linien und Kanten sind“, beschreibt der Designchef den emotionalen Purismus.

    Pure Leidenschaft für den GT.

    In jedem Wort, jeder Geste lässt Gorden Wagener spüren, dass er große Leidenschaft für den Mercedes-AMG GT empfindet. Dem Fahrzeug hat er mit einem dreidimensional gestalteten Diamant-Kühlergrill und einer Lamelle ein souveränes, sportliches Gesicht verpasst. Die Scheinwerfer mit ikonenhafter Augenbraue verleihen dem Sportwagen einen extrem selbstbewussten, charakteristischen Blick.

    Schon als Schüler konnte Gorden Wagener besser zeichnen als die meisten seiner Klassenkameraden.

    Der hintere Kotflügel wölbt sich wie ein gespannter Muskel aus der Seitenwand und formt breite, dynamische, sehr muskulöse Schultern.

    Ein Sportwagen in seiner reinsten Form.

    Durch das Einziehen der Kabine entsteht die Mercedes-Benz typische „Cokebottle“-Form, die dem Fahrzeug seinen äußerst kraftvollen Stand verleiht. Jedes moderne Mercedes-Benz Fahrzeug trägt diese „Cokebottle“-Signatur – der AMG GT in der extremsten Ausprägung.

    Dass der Mercedes-AMG GT ein Sportwagen in seiner reinsten Form ist, unterstreicht auch das sehr sinnliche und zugleich klare Interieur-Design.

    Klares Design und authentische Materialien lassen die Passagiere des GT in einem gekonnten Wechselspiel und in ganz neuer Ausprägung erfahren, was „moderner Luxus“ in einer ultimativen Fahrmaschine wie dem GT bedeuten kann.

    Inzwischen kann auch endlich der Designchef selbst den Mercedes-AMG GT fahren. Ein Prototyp steht ihm als Dienstwagen zur Verfügung.

    AMG GT: Schönheit und Intelligenz vereint.

    „In diesem Setting erlebt der Fahrer die perfekte Verbindung von Schönheit und Intelligenz“, sagt Wagener. Inzwischen kann übrigens auch der Designchef seine Kreation in vollen Zügen genießen. „Ehe der Mercedes-AMG GT der Welt vorgestellt wurde, habe ich ihn vielleicht fünf Meter bewegt – in unserer Präsentationshalle“, sagt der Designchef. Ungeduldig harrte er der Dinge. Seit Mitte Oktober genießt Gorden Wagener es, einen Prototypen des GT als Dienstwagen bewegen zu können – in Weiß mit rotem Leder. Endlich.

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