Nick Hart und der CLS 63 AMG Shooting Brake – Virtuosen von Stil und Eleganz.

Styling mit maskuliner Note.

Lässt sich Perfektion noch perfektionieren? AMG und der versierte Schnittspezialist Nick Hart laufen mit einem gemeinsamen Exklusivmodell zu Höchstleistungen auf.
Text: Gabriel Tamez
  • Styling mit maskuliner Note.

  • Stilikonen unter sich.

    Wer beste Technik und höchste Ingenieurskunst miteinander verbindet, kann kraftvolle Ergebnisse erwarten. Bringt man noch die detailverliebte Eleganz eines meisterhaften Designers mit ein, kommt atemberaubender Stil ins Spiel. Und wenn dieses souveräne Genie dabei den Geist alter Idole heraufbeschwört – die lässigen Jazz-Cats der 1950er und 1960er Jahre, Hollywoods goldenes Zeitalter oder auch David Bowie – dann erwarten uns traumhaft schöne Aussichten. Wir stellen vor: den CLS 63 AMG Shooting Brake by Spencer Hart, der im Rahmen der jüngsten London Collections: Men erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

    AMG und Nick Hart präsentieren ein perfektes Design.

    Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,6-5,3 l/100 km;

    CO₂-Emissionen kombiniert: 248-139 g/km.*

    Zusammenarbeit der Spitzenklasse: AMG und Nick Hart.

    Veredelt von Meisterhand.

    Gemeinsam mit dem AMG Performance Studio entwickelte Nick Hart, Gründer und Kreativdirektor des Londoner Savile Row-Herrenschneiders Spencer Hart, eine individualistische Sonderausstattung, die zu endlosen Runden auf dem Asphalt verführt. Der klassische Tuchmacher versteht das Projekt als „wunderbare Chance, Neuland zu entdecken.“ Seine Ästhetik: subtiler Minimalismus, unterstrichen von kleinen, subversiven Sticheleien, die seine Silhouetten in cooles Understatement tauchen. Ein Konzept, das nun auch den Shooting Brake veredelt, der – als klassischer Favorit des gestandenen Gentlemans – bereits bei britischen Jagdgesellschaften der 1950er und 1960er Jahre populär war.

    Stilwanderer mit sicherer Hand.

    Das schnittige Ergebnis dieser Zusammenarbeit hätte auch beim berühmten Rat Pack Anklang gefunden – oder bei Benedict Cumberbatchs modernem Sherlock Holmes. Denn Harts gewagt-geniale Entwürfe meistern immer wieder die Gratwanderung zwischen romantischer Nostalgie und modernsten Ansprüchen – stets durchzogen von einer kaum sichtbaren Komplexität, die uns unwillkürlich Bewunderung abverlangt. Ein spannendes Spiel mit Wahrnehmung und Ästhetik, das einen Blick hinter die Kulissen verdient. Wir trafen Nick Hart in London, um mehr über die erste britische Modekollaboration von Mercedes-Benz zu erfahren.

    Minimalismus fokussiert auf Details prägen Nick Harts Mode.
    Der CLS 63 AMG Shooting Brake in Nachtblau.

    Eine unvergessliche Silhouette.

    Nick, wie kam dieses Projekt eigentlich zustande?

    Vor zwei Jahren war ich in Goodwood dabei, wo der Shooting Brake gerade einen seiner ersten Auftritte hatte. Ich sah die wundervolle Form dieses Autos, und kam mit Rob Halloway, dem PR-Chef von Mercedes-Benz UK ins Gespräch. Er schlug dann eine Zusammenarbeit vor – eine Spencer Hart-Sonderedition.

    Was hat dir beim Styling des Shooting Brakes besonders gefallen?

    Ich habe für Mercedes-Benz eine ganz neue Außenfarbe kreiert, ein tiefes Nachtblau.

    Eleganz ist Nachtblau.

    Vielleicht neu für Mercedes-Benz, aber kaum für dich: Dieses Nachtblau ist doch eine deiner charakteristischen Anzugfarben, oder?

    Das stimmt. Viele behaupten, dass die Farbe auf Fotos einfach besser und satter wirkt als schlichtes Schwarz. Bei Veranstaltungen mit Smokingpflicht hat der Herzog von Windsor, ein echter Modefan, stets Nachtblau statt Schwarz getragen. Wenn ich mit nur einer einzigen Farbe arbeiten dürfte, dann wäre es definitiv Nachtblau.

    Anzüge von Spencer Hart: zeitlose Eleganz.
    Der CLS 63 AMG Shooting Brake ist mühelos harmonisch.

    Farbenspiel höchster Ästhetik.

    Wie funktioniert so eine Zusammenarbeit für dich als Schneider? Welche Aspekte konntest du einbringen?

    Ich bin es aus meinem Alltag gewohnt, innerhalb enger Vorgaben zu agieren, denn die ganze Spencer Hart-Designästhetik basiert auf einem lässigen, mühelosen Look. Innerhalb der gesteckten Parameter versuche ich dann so viel Design wie möglich unterzubringen. Beim Schneidern könnte das z.B. ein schwarzes Seidendetail auf Nachtblau sein, Ton an Ton, um mehr Struktur und Tiefe zu schaffen durch dieses Wechselspiel der Farben. Beim Shooting Brake wollte ich zum Beispiel die Chromdetails schwärzen, um einen entsprechenden visuellen Austausch zwischen Schwarz und Nachtblau zu erzielen. Innen habe ich auf ein Miteinander von Schokoladenbraun, Schwarz und Nachtblau gesetzt – eine schöne, nahtlose Kombination, die sich nicht gegenseitig bekämpft, sondern stattdessen harmonisch ergänzt.

    Charakteristisch kraftvoll und elegant: der CLS 63 AMG Shooting Brake.

    Gefährlich gut gekleidet.

    Und wie sollte der Shooting Brake am Ende wirken?

    Ich hatte etwas… leicht Düsteres vor Augen. Ziemlich sexy, aufregend und maskulin – ein bisschen wie in Batman. Es sollte vom Look und Feel her kraftvoll wirken, aber auch unangestrengt.

    Der Betrachter sollte nicht klar formulieren können, warum das Gesamtpaket so wuchtig und kraftvoll wirkt.

    Ein Hauch von Hollywoods goldenem Zeitalter.

    Welche grundlegende Idee oder Inspiration steckt hinter diesem Styling?

    Ich habe mich hier auf einen Aspekt der Spencer Hart-Ästhetik konzentriert, der sich bei den Schwarzweißporträts von Musikern und Schauspielern aus Hollywoods goldenem Zeitalter bedient. Für mich hat das Auto – unbewusst – auch etwas mit Musik zu tun. Und mir sind dabei Szenen einer Doku über David Bowie in den 1970er Jahren, „Cracked Actor“, durch den Kopf gegangen, bei denen er im Fond einer Limousine durch ganz Kalifornien kutschiert wird. Man nehme also etwas Bowie, Sinatra, Ray Charles und Sammy Davis Jr. – und all die fantastischen Schwarzweißbilder dieser unglaublich coolen Idole. Daraus haben wir unser Farbspektrum abgeleitet.

    Musik und Architektur inspiriert Nick Harts Arbeit.
    Ergebnis von perfekter Ingenieurs- und Designerleistung: der CLS 63 AMG Shooting Brake.

    Fusion von Technik und Ästhetik.

    Wenn jemand bei dir einen Anzug kauft, arbeitest du automatisch eng mit dieser Person zusammen. Wie verlief deine Zusammenarbeit mit AMG beim Shooting Brake-Projekt?

    Man arbeitet dort mit den wahrscheinlich besten Motoren und der besten Technik der Welt – es ist alles schon vorhanden und perfekt, so wie es ist. Dann liegt es an uns, innerhalb dieses Rahmens eine eigene Ästhetik einzubringen. Was mich daran besonders freut: Wir haben gemeinsam etwas geschaffen, das absolut einzigartig ist und unsere jeweiligen Stärken gelungen vereint.

    Nick Hart, vielen Dank für dieses Gespräch.

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