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Lerne unsere Vordenker kennen und erarbeite gemeinsam mit ihnen eine Vision für die Zukunft. Sei gespannt und verfolge die regelmäßigen Updates.

  • Die richtigen und großen Fragen zu Technologie und ihren gesellschaftlichen Implikationen stellen - dabei hilft „Digital Innovation Strategist“ Alissia Iljaitsch ihren Klienten. Die Mitbegründerin von IQ Gemini, Expertin im Bereich Virtual Reality und Digital Innovation greift dabei auf Erkenntnisse aus den Wissenschaften Anthropologie, Verhaltenspsychologie und Kognitionsforschung zurück. Und überführt so analoge Erkenntnisse in das Jetzt und die Zukunft. Wie nutzt man kreatives Potenzial in einer digitalen Welt richtig aus? Alissia Iljaitsch erklärt es.

    IQ Gemini
    „Ärmel hoch und ran an die Innovation.“ Quelle: Twitter.com/ailjaitsch
  • In Indien ist Ambarish Mitra unter bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Inzwischen leitet der 38-Jährige ein Start-Up mit mehr als 300 Angestellten und der Unternehmenswert (eine Evaluierung von über 1 Milliarde $) qualifiziert ihn als „Einhorn“ . Amabarish ist Geschäftsführer und Mitgründer von Blippar, einer innovativen Technologiefirma, die alles in der physischen Welt erkennen möchte, um eine ultimative Augmented Reality Suchmaschine zu erschaffen. Von Ernst & Young wurde er als Englands Unternehmer des Jahres ausgezeichnet (2016), das Weltwirtschaftsforum hat ihn in den Kreis der Young Global Leader aufgenommen (2017) und hier und da wurde er „Slum Dog Millionaire“ genannt.

    Blippar
    "Programmierer sprechen eine universelle Sprache.“
  • Am 20. Juli 1969 sicherten sich Dr. Buzz Aldrin und Neil Armstrong ihren Platz in der Geschichte. Nach ihrer Apollo 11-Mondlandung waren sie die ersten beiden Menschen, die eine andere Welt betraten. Schätzungen zufolge erlebten 600 Millionen Menschen die Apollo 11-Mondlandung live im Fernsehen. Dieser Weltrekord bleibt viele Jahre lang bestehen. Dr. Buzz Aldrin promovierte im Jahr 1963 am MIT in Astronautik. Er war der erste Astronaut mit einem Doktortitel. Die Docking- und Rendezvous-Techniken, die er für Raumschiffe entwickelte, trugen entscheidend zum Erfolg der Programme Gemini und Apollo bei und Pionierarbeit leistete er auch bei der Entwicklung von Unterwasser-Trainingstechniken zur Simulation der Schwerelosigkeit. Seine ShareSpace Foundation legt den Schwerpunkt auf die Ausbildung in den sogenannten STEAM-Fächern („Science, Technology, Engineering, Arts, Math“, Naturwissenschaften, Technology, Ingenieurwissenschaft, Geisteswissenschaften und Mathematik), und im Jahr 2015 gründete er das Buzz Aldrin Space Institute am Florida Institute of Technology, um seine Vision einer permanenten menschlichen Besiedlung des Mars zu entwickeln. Er setzt sich auch weiterhin an der vordersten Front für die Entwicklung künftiger Technologien ein Im März dieses Jahres veröffentlichte er gemeinsam mit 8i die VR-Erlebniswelt „Radwege zum Mars“, die 8i als Teil der TIME LIFE VR-App entwickelt hat. Seitdem er nicht mehr der NASA angehört nennt Dr. Aldrin sich selbst einen „Globalen Staatsmann für den Weltraum“ und setzt sich unermüdlich für die Erkundung des Weltraums ein. Auf der me Convention wird er über NEW REALITIES sprechen.

    „Wir sollten sichergehen, dass wir einen nachhaltigen Plan für unseren Aufenthalt auf dem Mars haben. Diesmal sollte es keine Flaggen und Fußstapfen geben.“ Quelle: dailymail.co.uk.
  • Christian „Mio“ Loclair hilft einem über den Schatten und aus alten Denkmustern zu springen. Oder überrascht es nicht, wenn ein Breakdance Tänzer programmieren kann? Oder ein Programmierer, der an internationalen Turnieren teilnimmt und Theaterstücke choreographiert? Mio kombiniert Informatik und Tanz zu einem surrealen Duett von Mann und Maschine. Digitale Ästhetik kollidiert mit der harmonischen Bewegung des menschlichen Köpers und wird zu einer dramatischen Darstellung menschlicher Identität. Auf der me Convention wird er zum Thema NEW CREATION performen.

    Waltz Binaire
    "Der Zusammenprall von menschlichen Bedürfnissen und mathematischer Präzision ist eine zeitgemässe Reflektion unser Gesellschaft."
  • Leser seines Blogs „Exile Lifestyle“ können alle vier Monate darüber abstimmen, welchen Ort er als nächsten besucht. Colin Wright ist ein Fulltime-Traveller, ein Globetrotter, ein digitaler Nomade im buchstäblichen Sinn: immer dabei hat er nur sein Notebook und sein iPhone. Über seine seit acht Jahren andauernde Reise hat er rund 30 Bücher geschrieben, sein Blog erreicht mehr als zwei Millionen Leser im Jahr. Er betreibt den wöchentlichen Podcast „Let’s Know Things“ und ist Mitgründer des Asymmetrical Press Verlags. Früher, bis ins Jahr 2009, leitete er in Los Angeles eine Markenagentur, heute wundert er sich darüber, „wie perfekt und lange es mir gelungen ist, mich selbst davon zu überzeugen, dass beruflicher Erfolg mit Glück gleichzusetzen ist“. Mit 32 Jahren gehört Colin Wright zur Generation Y, den Millennials. Auf der me Convention spricht er zum Thema NEW LEADERSHIP.

    „Mein MacBook definiert mich nicht. Es hilft mir jedoch Dinge zu tun, die mich definieren. Besitz kann also etwas Wunderbares sein – wir müssen nur die richtigen Dinge besitzen.“ Quelle: MacLife.de
  • Danny Shapiro ist Senior Director Automotive bei NVIDIA und befasst sich mit Lösungen auf Basis künstlicher Intelligenz für selbstfahrende Autos, Lastwagen und andere Fahrzeuge. Das Automotive-Team von NVIDIA arbeitet mit mehr als 225 Automobil- und Lastwagenherstellern, Direktlieferanten, HD-Mapping-Unternehmen, Sensorherstellern und Startup-Unternehmen zusammen, die DRIVE PX verwenden, die offene KI-Computing-Plattform des Unternehmens für die Entwicklung und den Einsatz autonomer Fahrzeuge. Danny ist Mitglied im Beirat der Los Angeles Auto Show, des Connected Car Council und der NVIDIA-Stiftung, die computergestützte Lösungen in der Krebsforschung vorantreibt. Er besitzt einen Bachelor of Science-Abschluss in Elektrotechnik und Informatik der Princeton University und einen Master of Business Administration (MBA) der Haas School of Business der University of California, Berkeley. Danny lebt in Nordkalifornien, wo er dank seiner hauseigenen Solaranlage sein mit künstlicher Intelligenz fahrendes autonomes Elektroauto laden kann.

    NVIDIA
  • Doug Newcomb beschäftigt sich seit über 25 Jahren als Journalist mit Fahrzeugtechnologie und ist anerkannter Experte zum Thema vernetzte Fahrzeuge und Mobilität. Er ist ein gesuchter Gesprächspartner für verschiedene Medienkanäle wie USA Today, Los Angeles Times, Boston Herald, Detroit Free Press, Reuters, Agence France Press und andere. Doug Newcomb äußerte sich bereits in CBS News, CNBC und den in Los Angeles ansässigen Zweigstellen von ABC, CBS, NBC und Fox News zur Fahrzeugtechnologie. Darüber hinaus tritt er häufig als Redner bei Veranstaltungen der Automobil- und Verbraucherelektronikbranche auf. Er ist Mitbegründer der 2013 ins Leben gerufenen Connected Car Conference (C3) auf der CE Week in New York und Co-Produzent der Connected Car Eröffnungs-Expo auf der LA Auto Show. Im Jahr 2014 wirkte Doug Newcomb an der Produktion erfolgreicher Veranstaltungen unter dem C3-Banner auf der SXSW, CE Week und im Silicon Valley mit. Im selben Jahr gründete er den aus führenden Vordenkern der Branche bestehenden Connected Car Council und führte den C3 Report ein, um über Neuigkeiten und Analysen der sich rasch verändernden Fahrzeugtechnologie und Mobilität zu berichten. Daneben ist er als Kolumnist für NextCar von PCMag.com und Forbes.com tätig und schreibt für Wired, Automobile, Popular Mechanics und andere Medien. Auf der me Convention wird er über NEW URBANISM sprechen.

    C3 Group
    „Selbstfahrende Autos werden wahrscheinlich das gesamte Leben in der Stadt verändern“. Quelle: PCMag.com
  • Wer Gelong Thubten fragt, wie er seinen Lebensunterhalt bestreitet, erhält folgende Antwort: „Ich muss nichts verdienen. Wenn ich durch die Welt reise und Leuten Mindfulness beibringe, dann bezahlen sie mir die Flugtickets, die Unterkünfte und das Essen. Meine persönlichen Bedürfnisse sind sehr bescheiden, ich trage ja nur meine Roben, und zum Friseur muss ich auch nicht gehen.“ Es ist diese Prise Humor, die den buddhistischen Mönch auf Anhieb sympathisch erscheinen lässt. Gelong Thubten lehrt Meditation und „Mindfulness“ (im Deutschen lässt sich das am besten mit dem Wort „Achtsamkeit“ übersetzen). Renommierte Firmen wie Google oder HSBC bitten ihn, ihren Mitarbeitern ausgereifte Meditationstechniken zu zeigen, er geht aber auch dorthin, wo ihn oft keine Scheinwerfer perfekt ausleuchten: in Krankenhäuser, Schulen, Gefängnisse und Suchtkliniken. Sein Ziel: in einer von Echtzeit-Meldungen und digitaler 24-Stunden-Berieselung geprägten Welt, will er seinen Zuhörern helfen, Stress abzubauen, den eigenen Fokus wieder zu schärfen und die innere Harmonie zu verbessern. Mittlerweile lebt Gelong Thubten seit 25 Jahren als Mönch und gehört zu den weltweit führenden Vertretern für Meditationstraining. Auf der me Convention wird er zum Thema NEW VELOCITY sprechen.

    Kagyu Samye Ling
    „Erkenntnisse aus der Hirnforschung belegen: Menschen, die meditieren, leben gesünder, glücklicher und empathischer.“ Quelle: trendingtopics.at
  • Architektur, Landschaftsarchitektur und Design bilden das Spannungsfeld, in dem sich das mehrfach ausgezeichnete norwegische Büro Snohetta, benannt nach dem 2.286 Metern hohem gleichnamigen Berg, bewegt. Seit 2005 ist die studierte Architektin Jette Cathrin Hopp Teil des interdisziplinären Teams, das neben Architekten auch aus Grafikdesignern, Künstlern und Forschern besteht. Als Projektdirektorin bei Snohetta war und ist Jette Cathrin Hopp für unterschiedliche, meist nachhaltige Architekturprojekte verantwortlich. Darunter das Powerhouse One in Trondheim, ein Gebäude, das mehr Energie produziert als es verbraucht. Hopp wird über das Thema NEW URBANISM reden.

    Snøhetta
  • Katherine Maher, Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation hat weltweit in unterschiedlichen Funktionen gearbeitet, die sich nahezu alle direkt auf die Förderung der Grundrechte und offene und freie Gesellschaften richteten. Bevor sie zur Wikimedia Foundation kam, war sie Advocacy Director der internationalen Organisation für Digitalrechte „Access“ in Washington, USA, wo sie sich mit globalen politischen Fragen zur freien Meinungsäußerung, Zugang zu Informationen und Datenschutz beschäftigte. Zuvor war Katherine Maher in Funktionen tätig, in denen sie das Engagement von Bürgern und Regierungen weltweit unterstützte, die sich für mehr Transparenz und Civic Technologies einsetzten. Sie arbeitete unter anderem mit Aktivisten und Kämpfern für die Menschenrechte zusammen und entwickelte ICT4D-Programme („Information and communication technologies for development“, Informations- und Kommunikationstechnologien für die Entwicklung) zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements. Katherine Maher ist Mitglied des Truman National Security Project und ihre Artikel zu Menschenrechten, Technologie und Außenpolitik erschienen in zahlreichen Publikationen. Katherine Maher wird auf der me Convention über NEW REALITIES sprechen.

    Wikimedia Foundation
    „Was mir auf zahlreichen Medienkanälen tatsächlich auffällt, ist ein Gespräch, dass sie mit ihren Lesern zu folgender Frage führen: Was müssen wir tun, um Ihr Vertrauen wieder zurückzugewinnen?“ Quelle: abc.net
  • Als Innovationsleiterin der WirtschaftsWoche entwickelt Léa Steinacker Strategien, Produkte und das Live-Erlebnis für die Marke in enger Zusammenarbeit mit dem Herausgeber und der Nachrichtenredaktion. Sie bewertet experimentelle Formate und innovative Geschäftsmodelle und tritt als Referentin zu unterschiedlichen Themen aus der digitalen Welt auf. In ihrer alle 14 Tage erscheinenden Kolumne analysiert sie die Wechselwirkungen zwischen technischen Innovationen, Menschen und der Wirtschaft. Bis März 2017 war sie als Digital Scout tätig. Bevor sie zur WirtschaftsWoche kam, war Léa Steinacker für eine Reihe von Menschenrechtsorganisationen in Bosnien-Herzegowina, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo tätig, wo sie die Evaluierung von Kriseninterventionen koordinierte und die Propagandaaktivitäten von Extremisten in sozialen Netzwerken analysierte. Auf der me Convention tritt sie als Moderatorin auf.

    WirtschaftsWoche
  • Der Mediziner Prof. Dr. Mark Post wurde unter anderem als Assistenzprofessor an die Utrecht University und an die Harvard University, als Gastprofessor an das Dartmouth College und als ordentlicher Professor an die Eindhoven University sowie an die Maastricht University berufen. Momentan leitet er die physiologische Abteilung der Maastricht University. Er ist Gastprofessor in Harvard, an der Universität Modena und der Fakultät der Singularity University. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Gewebe für medizinische Anwendungen und Nahrungsmittel. Die medizinischen Anwendungen fokussieren sich auf die Konstruktion von Blutgefäßen, die als Transplantate für koronare Bypass-Operationen dienen sollen. Die Züchtung von Gewebe in Bezug auf Nahrungsmittel führte zur Entwicklung von „Cultured Beef”, das auf Muskelzellinformationen von Rindern basiert und zum Ziel hat, die traditionelle Fleischerzeugungsproduktion durch gezüchtete Stammzellen zu revolutionieren. Dr. Post ist Koautor von 165 Artikeln in führenden, wissenschaftlich geprüften Fachzeitschriften und erhielt im Laufe seiner Karriere über 50 Millionen US-Dollar an Förder- und Preisgeldern von verschiedenen Institutionen aus Regierung, Wohlfahrtsverbänden und Industrie. Im August 2013 präsentierte er den weltweilt ersten aus „Cultured Beef“ gezüchteten Hamburger und arbeitet aktuell an der Verbesserung und Erweiterung der Produktion von In-vitro-Fleisch. Zudem wurde er von AAAS/Times/Forbes mit dem World Technology Award für Erfindungen mit dem größten ökologischen Potenzial ausgezeichnet. Für die Arbeit an einer Anwendung von „Tissue Engineering“ für Fleisch und Leder wurden drei Unternehmen ausgegründet, in denen Dr. Post als CSO und Mitgründer fungiert.

    Maastricht University
    "Im Falle von Massenverhalten – zum Beispiel Fleischkonsum – ist es einfacher, Technologien zur Verringerung der Auswirkungen zu entwickeln, als die Verhaltensweisen der Menschen zu verändern."
  • Martin Weber ist CFO von INFARM, eines Start ups aus Berlin-Kreuzberg, das die urbane Landwirtschaft innerhalb weniger Jahre revolutionieren will. Infarm hat dafür Prozesse erforscht und Techniken entwickelt, die den Anbau von Lebensmitteln in Ballungsgebieten neu definiert. Das Ziel: Mini-Gewächshäuser und größere vertikal angelegte Anbauflächen (mit transparenten Hochregalen) sollen bald in Restaurants, Kaufhausketten, Hotels und bei jedermann Zuhause stehen, um für Endverbraucher die größtmögliche Frische ohne Verpackungsmüll zu garantieren. „Lebensmittel selbst zu züchten, wird ein wesentlicher Bestandteil unserer städtischen Gesellschaft“, sagt Erez Galonska, Co-Gründer von INFARM. Martin Weber hat in seiner Karriere bisher vor allem als Start up-Coach von sich reden gemacht. Er war start up accelerator bei „Startupbootcamp Tel Aviv“ und „Marathon Artists“ in London. Vor seiner Zeit bei INFARM war er Program Manager bei „EuropeanPioneers“, einer EU-Einrichtung, die Start ups unterstützt. Weber wird auf der me Convention zum Thema NEW URBANISM sprechen.

    Infarm
    „Wir sind die neuen Landwirte und die Stadt ist unser Bauernhof. "
  • Unbekanntes erfahren, Unvorstellbares sehen, Dinge tun, die noch keiner getan hat – das ist die Lebensphilosophie des Abenteurers Mike Horn, 50. Er ist in der Dunkelheit des arktischen Winters bei Temperaturen um minus 50 Grad Celsius zum Nordpol gewandert, schwamm knapp 7.000 Kilometer von der Quelle des Amazonas bis zur Mündung des Flusses im Atlantik, bestieg mehrere Achttausender ohne Sauerstoff, umrundete die Welt entlang des Äquators – ohne motorische Hilfsmittel. DIE ZEIT titelte einst über ihn: „Des Schöpfers härtester Hund“. Aber Mike Horn ist mehr. Er ist nicht nur ein Extremsportler, der sich unvorhersehbaren Gefahren aussetzt und sich jahrelang schindet. Horn ist ein moderner Entdecker, vielleicht der größte unserer Epoche. Das beweist zum Beispiel seine aktuelle Expedition, die unter anderem auf die Umweltprobleme der Erde hinweisen soll: Sie trägt den Titel „Pole2Pole“ – diesmal umrundet Horn die Welt von Europa über Afrika, die Antarktis, Ozeanien, Asien, die Arktis und Nordamerika wieder zurück nach Europa. Beide Pole in einer Reise, knapp 40.000 Kilometer. Kein Mensch hat das vor ihm getan. Wie so oft, wird er wieder mal der erste sein. Mike Horn spricht auf der me Convention zum Thema NEW LEADERSHIP.

    „Für mich ist kein Abenteuer schwierig, solange ich es überlebe.“
  • Prof. Dr. Miriam Meckel, geb. 1967, ist die Herausgeberin der WirtschaftsWoche, Deutschlands wichtigstem Wochenmagazin für Wirtschaft in Düsseldorf. Von Oktober 2014 bis März 2017 war sie WiWo-Chefredakteurin. Seit 2005 ist sie Professorin für Corporate Communication der Universität St. Gallen in der Schweiz, und Direktorin am dortigen Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement. Am Harvard Berkman Center for Internet & Society” war Miriam Meckel mehrere Jahre lang Faculty Associate und Visiting Professor an der Singapore Management University. Von 2006 bis 2007 moderierte sie den Wirtschaftstalks “Miriam Meckel – Standpunkte” im deutschen Nachrichtensender n-tv. Zuvor war Meckel Staatssekretärin im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen zunächst als Regierungssprecherin dann als Staatssekretärin für Europa, Internationales und Medien. Sie erhielt unter anderem den Cicero-Rednerpreis in der Kategorie Wissenschaft, veröffentlichte zahlreiche Bücher, wissenschaftliche Zeitschriftenbeiträge und journalistische Artikel. Ihr autobiografisches Buch „Brief an mein Leben“ inspirierte den 2016 erschienen, preisgekrönten, gleichnamigen Film. Als leidenschaftliche Befürworterin des internationalen und transatlantischen Austauschs war Meckel Teil des „European Asian Young Leaders Forum” der Herbert-Quandt-Stiftung und bekam das Eisenhower Fellowship der USA sowie das John F. Kennedy Memorial Fellowship am Center for European Studies der Harvard University zugesprochen. Sie studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Sinologie, Politikwissenschaft und Jura an den Universitäten Münster und Taipei, Taiwan.

    WirtschaftsWoche
  • Natasha Jimenez ist Künstlerin, Ingenieurin und Designerin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Verbindungen zwischen Menschen untereinander und mit der Natur. In ihrem letzten Werk, The Last Conservatory, hat sie eine multisensorische Installation aus falschem Holz, Moos und duftenden Kräutern erschaffen. Musik und Poesie entströmen dem Baumstamm und zwingen das Publikum, sich physisch mit den beruhigenden Eigenschaften der Natur auseinanderzusetzen. Natascha ist Mitgründerin der humanitären Designagentur Outside, für die sie Dinge entwirft, die Frieden, Gesundheit und Wohlbefinden fördern. Sie hat Projekte mit verschiedenen Nichtregierungsorganisationen entwickelt, darunter das Internationale Rote Kreuz, die UNHCR und MercyCorps. Natasha ist zudem die leitende Entwicklerin von “Translation Cards”, einer preisgekrönten App, die es im praktischen Einsatz von humanitären Kräften ermöglicht, effektiv mit Flüchtlingen zu kommunizieren. Auf der me Convention wird Natasha in Zusammenarbeit mit Oliver Blank einen Workshop mit dem Titel "Humanitarian Design Summit" (Thema: NEW CREATION) halten. In diesem intensiven Workshop lernt man, wie man Design-Denken anwenden kann, um Leiden zu verhindern und Leben zu retten.

    "Indem ich meine Sachen verkaufe und die Welt nur mit einem Rucksack bereise, suche ich ein minimales, friedliches und glückliches Leben."
  • Erster staatlich anerkannter Cyborg Großbritanniens. Das könnte in Neil Harbissons Pass stehen – würden die Behörden einen so sperrigen Titel erlauben. Denn der in New York lebende Künstler und Vortrags-Reisende trägt eine Antenne am Kopf, die er sich vor mittlerweile 13 Jahren implantieren ließ. Ganz normal, wie Harbisson findet, denn: „Psychologisch gesehen sind die meisten von uns ja sowieso schon Cyborgs. Wir können nicht mehr ohne Smartphones leben. In 30 Jahren wird es für alle normal sein, solche Implantate im Körper zu tragen.“ Mit seiner Antenne kann der an Achromatopsie erkrankte Harbisson sichtbare und unsichtbare Farben wie Infrarot erkennen. Und, weil er mit dem Internet verbunden ist, unter anderem auch Videos, Musik oder Telefonanrufe empfangen. Was diese Technologie mit dem Mitbegründer der Cyborg Foundation gemein hat, der sich mit seiner Kunst für einen erweiterten Realitätsbegriff und Cyborg-Rechte einsetzt, erzählt er auf der Bühne.

    „Wenn wir unsere Sinne erweitern, erweitern wir unser Wissen.“
  • Nick Foster ist Head of Industrial Design bei X (früher Google X). Xs Mission ist es, bahnbrechende „moonshot“ Technologien zu erfinden und auf den Weg zu bringen, die irgendwann die Welt zu einem radikal besseren Ort machen könnten. Nick ist ausserdem Partner beim Near Future Laboratory, die als Pioniere auf dem Feld der Design Fiktion voranschreiten. Seit 20 Jahren ist er Designer und Futurist und hat unter Anderem bedeutende Rollen bei Sony, Nokia und Dyson eingenommen. Nick ist einer der Autoren des „TBD Catalog: The Near Future’s Normal Ordinary Everyday“ und hat das Zine „TUXSAX - The user experiment will be as shitty as expected“ gegründet. Seine Essays wurden in der Alpine Review, Core77, Blueprint, BoingBoing, Wired und Stylus veröffentlicht. Nick spricht auf der me Convention zum Thema NEW CREATION.

    X - the moonshot factory
    „Jeder Designer ist eine kultureller Voyeur - ein Schwamm, der endlos Inspiration aufnimmt und ein Wasserhahn, aus dem Ideen fliessen.“ Quelle: hellofosta.com
  • Die interdisziplinäre Künstlerin, Musikerin und Architektin Nicole L’Huillier lebt in Boston. Aktuell forscht sie im MIT Media Lab als Doktorandin in der Gruppe Opera of The Future. Ihre Forschung beschäftigt sich mit räumlicher Erfahrung, Wahrnehmung und der Beziehung zwischen Klang und Raum. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Musik, Architektur, Wissenschaft und Technologie und hat sich zum Ziel gesetzt, neue Erfahrungen zu erarbeiten, mit denen wir wieder Verbindung zu unserem Gefühl von Ehrfurcht und Staunen aufnehmen können, während menschliche Wahrnehmung gestaltet und neu geformt wird. Darüber hinaus ist sie Schlagzeugerin, Sängerin und Mitglied des Space-Pop-Duos Breaking Forms. Nicole L'Huillier konzipiert aktuell multisensorische immersive Umgebungen, mit denen Fragen über mögliche Zukunftsszenarien aufgeworfen werden, unsere Wahrnehmung der Welt neu definiert wird und vor allem eine empathische Verbindung zwischen menschlichen und nicht menschlichen Akteuren geschaffen wird. Ihre Arbeit beruht auf der Idee, dass Klang eine räumliche Tatsache ist und Architektur nicht als Mittel zum Zweck dient, sondern die Möglichkeit bietet, einen bestimmten Effekt zu erreichen.

    MIT Media Lab
    "Klang ist ein räumliches Instrument und Raum ist ein klangliches Instrument."
  • Oliver Blank ist ein britischer Künstler und Designer, der zur Zeit auf Google.org, dem philanthropischen Zweig von Google, zu sehen ist. In der Kunst von Oliver Blank geht es um Intimität und Zuneigung in der Öffentlichkeit und seine Designprojekte legen den Schwerpunkt auf das Verhindern von Leid. Mit seinen Kunstwerken lockt er sein Publikum aus den vertrauten Zusammenhängen des Alltags hervor und vermittelt unvergessliche Erfahrungen, die einen gemeinsamen Sinn für Romantik und Gemeinschaft wecken. Zu den bisherigen Installationen gehört die Komposition von Orchestermusik für längst vergessene Bauwerke und eine Telefon-Hotline, über die Mitteilungen an verlorene Geliebte und vergessene Freunde gesammelt werden. Die Kunst von Oliver Blank wird in verschiedenen Ländern weltweit, so unter anderem in Japan, Spanien, Finnland und den USA gezeigt. Zu den Ausstellungsorten zählen die Tate Gallery, das Designmuseum von London und das Victoria & Albert-Museum. Auf Google.org arbeitete er mit Lego, Nokia, HP, Marvel Comics und vielen anderen zusammen. Oliver Blank tritt regelmäßig als Redner und Workshop-Leiter auf der SXSW auf. Darüber hinaus ist er Mitglied des Beratungsgremiums von SXSW Eco und Practitioner-in-Residence an der Berkeley-Universität, Kalifornien. Möglicherweise haben Sie ihn auch schon auf BBC, in der New York Times oder auf CNN gesehen. Im Laufe der Jahre lebte Oliver Blank in Helsinki, London, Manchester, New Orleans und San Francisco. Auf der me Convention wird Oliver Blank einen Workshop mit dem Titel „Humanitärer Design-Gipfel“ (Thema: NEW CREATION) geben. diesem intensiven und praktisch ausgerichteten Workshop lernen Sie, wie Sie Design-Denken einsetzen können, um Leiden zu verhindern und Leben zu retten. „Von Flüchtlingslagern in Europa bis hin zu Wirbelstürmen in den USA – Design-Denken kann in kritischen Situationen wirklich etwas bewirken“, so Oliver Blank.

    Google
    "My work exists on a spectrum of compassionate action: from design to prevent suffering to art about affection in public."
  • Sarah M. Thornton arbeitet aktuell an ihrer Doktorarbeit im Bereich Maschinenbau an der Stanford University. Ihren Masterabschluss in Maschinenbau erwarb sie 2013 am Massachusetts Institute of Technology. Ihr Forschungsschwerpunkt lag dabei auf der Entwicklung eines adaptiven Steuerungsalgorithmus für Automatikgetriebe. Im Jahr 2011 verlieh ihr die University of California, Berkeley den Bachelor of Science in Maschinenbau. Aktuell gilt ihr Forschungsinteresse dem Thema ethische Entscheidungsfindung und Bewegungsplanung in unsicheren Situationen für autonome Fahrzeuge.

    Stanford University
  • Für Sasha Samochina ist der Himmel grenzenlos. Als Multimedia- und Social Media-Spezialistin beim „Jet Propulsion Laboratory“ der NASA visualisiert sie nichts Geringeres als das Universum. Es war Sasha, die das erste 360-Grad-Video aus dem Weltall für die NASA produziert, bearbeitet und in sozialen Medien geteilt hat. Vom Rover „Curiosity“ auf dem Mars bis zur Raumsonde „Juno“ in der Jupiter-Umlaufbahn - das Jet Propulsion Laboratory der NASA teilt seine Robotermissionen gern in sozialen Medien. Fast immer ist Sasha mit von der Partie. Laut Angabe ihres Twitter-Profils lebt Sasha halb in der Cloud und halb als Kojotin („Half cloud, half coyote“). Ursprünglich stammt Sasha Samochina (ausgesprochen wie sam-ocean-uh) aus St. Petersburg, Russland. Sie liebt die Digital-, Tier-, Klang- und kosmische Welt und betrachtet die Welt durch eine farbige VR-Brille. Auf der me Convention wird sie einen Vortrag zum Thema NEW REALITIES halten.

    NASA Jet Propulsion Laboratory
    „Wir möchten nicht nur, dass Sie es sehen. Wir möchten, dass Sie es erleben und erkunden können!“ Sasha Samochina über Weltraummissionen der NASA, die über VR und AR erlebbar gemacht werden.
  • Tim Leberecht schrieb mit seinem Buch “Business Romantiker” einen internationalen Bestseller, der es unter anderem in die “Forbes Top 10 Creative Leadership Books” schaffte und in acht Sprachen übersetzt wurde. Die simple Mixtur seines Erfolgs: Leberecht erinnert uns daran, dass wir uns angesichts der stetig wachsenden Maximierungs- und Optimierungszwänge im Geschäftsalltag wieder auf jene Dinge konzentrieren sollten, die unternehmerisches Handeln erst erfolgreich machen: Kreativität, emotionale und soziale Intelligenz – und ja, auch ein Tick mehr Business-Romantik. Leberecht vertritt die Auffassung, dass wir der Effizienz eines mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Roboters nur den menschlichen Blick auf die Schönheit der Dinge und des kreativen Prozesses entgegensetzen können. Aus diesen Gründen haben wir Tim Leberecht auch auf die me Convention eingeladen. Er wird zum Thema NEW LEADERSHIP sprechen. Leberecht, 45, ist Gründer und CEO von „Leberecht & Partners“, einer Beratungsfirma, die Unternehmen bei Visionsfindung, Strategieentwicklung und Transformation unterstützt. Leberecht war zuletzt Chief Marketing Officer (CMO) von NBBJ und in gleicher Position von 2006 bis 2013 bei Frog Design tätig. Er hat in seiner langjährigen Karriere Firmen wie zum Beispiel Amazon, Disney, GE, Samsung, Microsoft, Starbucks und Siemens strategisch beraten. Seine TED Talks „3 Ways to (Usefully) Lose Control of YOUR Brand“ und „4 Ways to Build a Human Company in the Age of Machines“ wurden von mehr als zwei Millionen Menschen gesehen.

    Leberecht & Partners
    „Innovativ ist nur, wer Zeit verschwendet“ Quelle: t3n.de