Tour de Culture.

Mit Mercedes-Benz Omnibussen in den südfranzösischen Midi-Pyrenäen.
  • Tour de Culture.

  • Start-Etappe.

    Tag 1: Mercedes-Benz Intouro, Tourismo, Citaro G, Sprinter Travel, Sprinter Transfer, und Sprinter City – die Hauptdarsteller stehen vollgetankt und frisch poliert in Toulouse parat. Beim Start in der Regionalhauptstadt ist das Ziel für die bevorstehenden neun Tage klar definiert: Die Protagonisten werden porträtiert und mitsamt der Schönheit der südfranzösischen Midi-Pyrenäen in Worte gefasst, in Bildern festgehalten und auf Film gebannt. Und mittendrin zehn Mitglieder des Mercedes-Benz Omnibus FahrerClubs, die eine solche aufwendige Produktion hautnah miterleben dürfen – und als Fahrer der Busse gleichzeitig auch zu heimlichen Stars der Produktion werden. „Anstrengender als gedacht, ja. Viel anstrengender!“, wird Maik Sahlke aus Naumburg (Hessen) während der mehr als einwöchigen Produktion zu Protokoll geben. Und tatsächlich: So fesselnd die Ergebnisse der Drehs, Shootings und Recherchen jedes Mal aufs Neue sind, so intensiv ist deren Planung und Durchführung!

    Bus und Airbus.

    Das Highlight des ersten Tages? Für Peter Sell von der Hamburger Hochbahn und Fahrer des Citaro G ganz klar: „Der Airbus oder besser noch, mit dem Bus um den Airbus kreisen!“ Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn eigens für Mercedes-Benz öffnet der Flugzeughersteller seine heiligen Hallen. Und ermöglicht so ein einmaliges Treffen zweier Giganten. Im heimischen Finkenwerder fährt der 62-Jährige Peter Sell regelmäßig mit seinem Bus am Werksgelände vorbei und träumt seit langem davon, dem Giganten der Lüfte einmal so nah zu sein. Doch im Hamburger Werk werden lediglich Teile des Riesenfliegers montiert und lackiert, am Stammsitz von Airbus, neben dem Flughafen Toulouse-Blagnac, entsteht der A380 aber in seiner ganzen Größe – perfekt für ein Foto- und Filmshooting mit dem Citaro G, der sich mit seinen 18 Metern neben dem 80 Meter Flieger nicht verstecken muss!

    Und zusammen befördern beide Giganten in Frankfurt, auf dem größten deutschen Flughafen, regelmäßig mehrere hundert Passagiere – wahre Größe verbindet eben.

    Weltkulturerbe.

    Am zweiten Tag folgt dann der Höhepunkt für Manfred Wandl auf der Ponte Napoleon. Schon am frühen Morgen chauffiert Maik Sahlke die Gruppe mit dem Sprinter Transfer souverän entlang des Lavedan in den Felsenkessel der Cirque de Gavarnie. Das Tal mit den 1500 Meter hohen, beinahe senkrecht aufragenden Felswänden und den höchsten Wasserfällen Europas ist seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe. Auf der Ponte Napoleon nutzte der 54-Jährige Manfred Wandl die Gelegenheit, die eigens für Mercedes-Benz aufgebaute Bungee-Jumping Station spontan mit einem beherzten Sprung in Richtung Lavedan zu testen. „Ich hab die Gelegenheit einfach ergriffen“, überrascht Manfred Wandl das besorgte Organisationsteam. Und dass selbst eine so perfekt geplante Produktion nicht immer reibungslos abläuft, beweisen auf der nächsten Etappe zwei kampflustige Kühe, die mit ihrem Gerangel zwar zwei Mietwagen, aber glücklicherweise keinen der Busse beschädigen.

    Bergetappe.

    Auf den Spuren von Richard Virenque, mit sieben gewonnen Bergwertungen der erfolgreichste Fahrer in dieser Kategorie, entlang des Col d’Aspin. Mit einem Höhenunterschied von beinahe 1000 Metern ist dieser Pass selbst für Radprofis eine Herausforderung - für die Busse von Mercedes-Benz gehört eine derartige Tour allerdings zum Arbeitsalltag.

    „Es ist aber schon spannend mit dem Bus die Etappen zu fahren, die sonst eigentlich die Radrennfahrer fahren“, sagt Wolfgang Pohle aus Bamberg, der Fahrer des Sprinter Travel.

    Halbzeit.

    Zurück in Toulouse schlägt die Stunde der Spezialisten – und ausnahmsweise sind nicht die Busfahrer gemeint, die ihre Busse in den südfranzösischen Midi-Pyrenäen bravourös selbst über schwierigstes Terrain bewegt haben. Denn da für die letzten Filmaufnahmen mit dem Citaro G eine Drohne samt Kamera zum Einsatz kommt, fliegt ein Spezialist mit einer Sondergenehmigung die Drohne millimetergenau über die Straßen von Toulouse und immer im perfekten Abstand zum Citaro G – für das perfekte Bild. Mit der letzten Klappe fällt für den 18 Meter Bus dann der Startschuss zur Rückkehr in die Heimat.

    Für den Intouro, den Tourismo und die Sprinter-Modelle aber geht das Abenteuer Frankreich auch nach diesem aufregenden Shooting noch weiter.

    Tour de Culture.

    Intouro, Tourismo und die Sprinter folgen nämlich der Route nördlich ins Landesinnere – nach Albi, einer beschaulichen 50.000 Einwohner zählenden Kleinstadt mit historischem Kern, engen Gassen, einer alten Markthalle und dem Museum Toulouse-Lautrec im Palais de la Berbi, dem Bischofspalast von Albi. Neben tausenden Werken des Malers Henri Toulouse-Lautrec werden im Bischofspalast auch Werke von Degas und Rodin ausgestellt. Das Herzstück der historischen Altstadt, das Bischofsviertel samt Palast, gehört seit 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wahrlich eine Tour de Culture für Mensch und Maschine – auch für das Organisationsteam von Mercedes-Benz kein ganz alltägliches Geschäft.

    Herausforderungen.

    Denn selbst den Profis von Mercedes-Benz stockt der Atem, wenn für die Benutzung einer historischen Brücke in Albi 2,5 Millionen Kaution hinterlegt werden sollen und diese ohnehin nur 3,5 Tonnen trägt. Auch wenn die Unterstützung der Verantwortlichen aus der Region Midi-Pyrenäen, der Polizei und auch der Bevölkerung über jeden Zweifel erhaben sind – ein solches Risiko ist einfach zu hoch. Vor allem, da auf der nächsten Etappe schon eine neue Herausforderung wartet. Im malerischen Ort Courdes sur Ciel mit seinen knapp 1000 Einwohnern manövriert Maik Sahlke den Sprinter Transfer souverän durch das enge Stadttor. Und auch der enge Tunnel in Rocamandour, der mystischen Stadt am Jacobsweg, bekannt für ihre hervorragende Küche und den Trüffel aus dem Pèrigord, ist ein Prüfstein – selbstredend einer, den die Busse von Mercedes-Benz und deren Fahrer mit Bravour meistern.

    Etappenziel.

    Zurück in Toulouse bleibt nach neun anstrengenden, aber fantastischen Tagen dann auch eigentlich nur ein Fazit: „Und am Ende einer Reise kommt es immer mal wieder vor, dass die Leute sich verabschieden und sagen es war schön. Dass ist wie wenn man am Theater spielt und der Applaus kommt.“  So resümiert Frank Abb aus Bürgstadt eigentlich seinen Arbeitsalltag, bringt aber zugleich auf den Punkt, was die vergangenen Tage ausgemacht hat: das optimale Zusammenspiel von Busfahrern, Produktionsteam und dem Organisationsteam von Mercedes-Benz – insgesamt immer mehr als 40 Personen und Sinnbild für die Perfektion, die die Marke mit dem Stern auszeichnet.

    Etappenziel.

    Zurück in Toulouse bleibt nach neun anstrengenden, aber fantastischen Tagen dann auch eigentlich nur ein Fazit: „Und am Ende einer Reise kommt es immer mal wieder vor, dass die Leute sich verabschieden und sagen es war schön. Dass ist wie wenn man am Theater spielt und der Applaus kommt.“  So resümiert Frank Abb aus Bürgstadt eigentlich seinen Arbeitsalltag, bringt aber zugleich auf den Punkt, was die vergangenen Tage ausgemacht hat: das optimale Zusammenspiel von Busfahrern, Produktionsteam und dem Organisationsteam von Mercedes-Benz – insgesamt immer mehr als 40 Personen und Sinnbild für die Perfektion, die die Marke mit dem Stern auszeichnet.

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