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Von Mombasa nach Kampala. Petrocity fährt Kraftstoffe durch Ostafrika.

Afrika bewegen.

Petrocity fährt Kraftstoffe durch Ostafrika.
Fotos: Allan Gichigi

Auf Nummer sicher.

Mehr als 2.100 Kilometer fahren ohne Stopp an einer Tankstelle? Für die Actros von Transportunternehmer Aman Kurji aus Kenia überhaupt kein Problem – dank des Spezialtanks direkt hinter der Fahrerkabine. Fassungsvermögen: mehr als 950 Liter Diesel. Der zusätzliche Kraftstoff ist auf den meisten Routen auch dringend nötig. Die Touren der Trucks führen durch ganz Ostafrika.

„Kenia, Uganda, Sudan, Südsudan, Ruanda, Burundi, Kongo und die Demokratische Republik Kongo – das sind unsere regionalen Märkte“, erklärt Kurji. In manchen Regionen dieser Staaten ist eine Versorgung mit Diesel manchmal kritisch. Daher geht der Unternehmer lieber auf Nummer sicher. „Eigene Kraftstoffe, eigene Depots, eigene Trucks“, so lautet sein Credo.

Actros der Petrocity-Tochter Scarce Commidities.

Kraftstoffe durch Ostafrika.

Aman Kurji ist Managing Director von Scarce Commodities Limited. Die Firma wurde 2001 in Mombasa gegründet und besitzt in Kenia noch zwei weitere Niederlassungen: eine in Nairobi und eine im rund 300 Kilometer nordwestlich gelegenen Eldoret – auf mehr als 2.400 Meter Höhe. Dort inspiziert Kurji an einem mit zwölf Grad eher kühlen Julimorgen den Zustand seiner Trucks. Er besucht regelmäßig die Stützpunkte seiner Flotte, spricht gern mit seinen Fahrern.

Aman Kurji ist Managing Director von Scarce Commodities Limited.

Scarce Commodities gehört zum Konzern Petrocity Enterprises Limited, der sich auf den Vertrieb von Raffinerieprodukten spezialisiert hat.

Durch Kenia und Uganda benötigt Fahrer Martin Mwai mit seinem Actros rund zwei Tage.

Actros-Flotte.

Für Petrocity betreibt Kurji mehr als 120 Trucks und beschäftigt rund 220 Mitarbeiter. Etwa die Hälfte des Fuhrparks machen Sattelzugmaschinen vom Typ bewährter Actros 3340 6×4 aus. Das Geschäftsmodell: „Wir stellen eine kosteneffektive Lieferkette für Kraftstoffe vom Hafen Mombasa bis in jede noch so entfernte Ecke Ostafrikas bereit.“ Seine Trucks halten die Region in Bewegung. Die wertvolle Fracht seiner Tanklaster befeuert die Wirtschaft – und wird gesichert durch modernste GPS-gestützte Überwachungstechnik.

Zuverlässige Zugpferde.

Seine robusten Trucks sind von Mercedes-Benz speziell für den afrikanischen Markt gebaut. Sie besitzen verstärkte Blattfedern sowie angepasste Luft- und Kraftstofffilter, um mit den schwierigen Bedingungen am Äquator fertigzuwerden.

Rushour in Eldoret, Kenia.

„Ein Import gebrauchter Fahrzeuge aus England oder einem anderen Rechtslenker-Markt kam für mich nicht infrage – ich brauche neue und zuverlässige Trucks, die speziell für die Extreme in Afrika gerüstet sind“, erläutert Kurji seine Entscheidung. Das Video gibt es auf RoadStars.

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