Der Arocs bewährt sich im lappländischen Winter.

Am Polarkreis.

Der Arocs bewährt sich im lappländischen Winter.

Fotos: Christian Schmid

Eis, Erz, Arocs.

In Finnlands rauem Norden, kurz vor dem Polarkreis, befindet sich Europas größte Chromerzmine. Hier zeigt der neue Arocs in Schnee und Eis, was in ihm steckt. Wer die Finnen verstehen will, sollte sich mal in Lappland umschauen. Zum Beispiel in Tornio. Von der Küstenstadt am nördlichsten Zipfel der Ostsee sind es nur rund 90 Kilometer bis zum Polarkreis.

Gleich nebenan im Westen beginnt Schweden. Die Sommer sind kurz, die Wälder schier endlos. Bis zu 200 Tage im Jahr regieren eisige Winde, Frost und Schnee das Land.

Vier Schaufeln, dann sind die beiden Kipper voll.

50 Tonnen Ladung pro Fahrt.

„Du willst wissen, was uns Finnen ausmacht? Dann schau mal dort rauf!“, sagt Samuli Suorsa und zeigt auf die 14-prozentige Steigung vor ihm. Oben zu sehen: die Silos, in die er seine Ladung – 50 Tonnen Chromerz aus einer nahegelegenen Mine – ablädt.

Vor allem bei vereister, glatter Fahrbahn wird die Strecke zu einer echten Herausforderung für Fahrer und Fahrzeug. „Aber mit meinem Arocs habe ich die Gewissheit, die Steigung unter allen Umständen problemlos bewältigen zu können“, sagt Samuli.

Der Arocs im Stahlwerk Outokumpu.

Einsatz rund um die Uhr.

Die Silos gehören zu einem Stahlwerk, das gleich vor den Toren Tornios liegt. Dort wird das Erz für die Edelstahlproduktion gebraucht. Bis zu 14 Mal am Tag erklimmt der Arocs die Rampe. „Fünf Tage lang sind wir rund um die Uhr im Einsatz. Dann bleibt der Arocs zwei Tage stehen. Diese Zeit nutzen wir dann für Wartungs- und Servicearbeiten“, sagt Samuli.

Samuli Suorsa und sein Arocs 3251.

2005 hat er sein eigenes Transportunternehmen gegründet. Seitdem fahren seine sieben Mitarbeiter und er abwechselnd im Drei-Schicht-Betrieb zwischen der Mine in Kemi und dem Outokumpu-Stahlwerk in Tornio hin und her.

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