Ein Job für Fahrer mit Durchblick: Gerwin „Gerry“ Engert transportiert Fensterglas mit dem Actros 1845.

Glasklar.

Ein Job für Fahrer mit Durchblick: Gerry Engert transportiert Fensterglas.

Fotos: Michael Neuhaus
Hervorragende Arbeitsbedingungen im Fahrerhaus.

Auf Tour mit dem neuen Actros.

Es ist ein Bild wie direkt aus dem Oberfranken-Reiseführer. Rechter Hand glänzt das barocke Kloster Banz. Unmittelbar gegenüber ragen die beiden Türme der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen gen Himmel. Durch das weitläufige Tal unterhalb der beiden Kulturdenkmäler aus dem 18. Jahrhundert fließt der Main. Nur ein paar Kilometer parallel zum Fluss auf der Autobahn 73, und Bamberg ist erreicht – das mit seinem in Deutschland einmaligen historischen Stadtkern für ein ganzes Kapitel im Reiseführer gut ist.

Enger Lieferrhythmus.

„Klar kriege ich mit, wie schön es hier ist“, sagt Gerwin Engert und nimmt den Fuß vom Gaspedal seines neuen Actros 1845. „Aber in erster Linie konzentriere ich mich auf die Straße und meinen Job.“ Knapp 370 Kilometer hat er jetzt hinter sich. Von Bamberg in Richtung Nordosten über die Fränkische Schweiz und den Frankenwald bis ins sächsische Vogtland und wieder zurück.

Neuer Mercedes-Benz Actros 1845 bei Elflein.

Die Route hat kein Reisebüro ausgearbeitet, sondern sein Disponent bei Elflein Transport & Logistik. Und Engert, den alle „Gerry“ nennen, muss zuverlässig Kunden beliefern.

Fast ausschließlich Glas.

Begonnen hat die heutige Schicht des 46-Jährigen um Punkt 7.00 Uhr. Bei der Saint-Gobain Glaskontor GmbH, nur ein Katzensprung vom Elflein-Gelände in Bambergs Hafen entfernt, hat er den Lkw beladen. Die Fracht: Isolier-Fensterglas, stoßsicher befestigt auf einem Dutzend Transportgestellen. Sie füllen Aufbau und Anhänger des 40-Tonner-Gliederzuges voll aus. Mit Stahlklammern hat Gerry die Gestelle in Schienen in den Ladeflächen verankert. „Das geht gut von der Hand, denn ich fahre fast immer Glas, meistens zu Fensterbau-Betrieben“, sagt der gebürtige Bamberger.

Rauf auf den Stapler: Bei vielen Kunden lädt Gerry Engert selbst ab.
Mercedes-Benz Actros 1845 unterwegs Richtung Sachsen.

Wohlfühlen am Arbeitsplatz.

„Das ist ein toller Lkw!“, sagt Gerry ein paar Minuten später auf der Straße in Richtung Sachsen und grinst. „Mit einem sehr übersichtlichen Cockpit zum Beispiel. Alle Knöpfe sind nach dem Motto ‚Hier bin ich, drück mich!‘ angeordnet – ganz intuitiv.“ Ein weiteres echtes Plus sei der 6-Zylinder-Reihenmotor. Nicht nur aufgrund seiner Durchzugskraft und Sparsamkeit, sondern auch wegen seines sonoren Sounds. „Da hat man auch nach einem langen Arbeitstag keine Kopfschmerzen. Überhaupt fühle ich mich hier drin richtig wohl.“ Mit Gerry unterwegs im Actros. Mehr dazu auf RoadStars.

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