Der Mercedes-AMG GT S und die Grüne Hölle – ein unvergleichliches Rennfahrerlebnis.

Mit dem Mercedes-AMG GT S durch die „Grüne Hölle“.

Der Mercedes-AMG GT S und die Grüne Hölle im Morgengrauen – steigen Sie ein, für ein unvergleichliches Rennfahrerlebnis!

Mercedes-AMG GT S:

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,6-9,4 l/100 km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 224-219 g/km.*

  • Mit dem Mercedes-AMG GT S durch die „Grüne Hölle“.

  • Auf historischen Rennspuren.

    50° 20′ 46″ N, 6° 57′ 58″ O sind die Koordinaten der „Grünen Hölle“. Schon Rudolf Caracciola, Sir Jackie Stewart oder Niki Lauda haben die Nordschleife und ihre durch Lavagestein gefrästen 73 Kurven mit schwarzem Gummi signiert. Männer in ihren manchmal fliegenden Kisten. Lenkunterstützung, Automatikgetriebe oder ESP? Fehlanzeige. Und ich? Auf der Playstation und im Fahrhilfemodus habe ich mich der Grünen Hölle genähert, um überhaupt den Streckenverlauf zu verstehen.

    Schon Rudolf Caracciola, Sir Jackie Stewart oder Niki Lauda haben die Nordschleife bezwungen.

    Oft genug ist mein Auto mit dem Heck voraus in die Leitplanken gedonnert – oder es hat sich an der seitlichen Streckenbegrenzung gerieben.

    Der AMG GT S – genau der richtige Kandidat, um es mit der Grünen Hölle aufzunehmen.

    Ein Hauch von Unheil.

    Um 6 Uhr morgens im Herbst fühlt sich die Nordschleife nicht gut an. Es ist kühl, feucht und gespenstisch. Gut, dass ich durch einen feuerfesten Overall, Handschuhe, Rennschuhe in Känguru-Leder und einen Vollvisierhelm geschützt bin. Vor mir steht flach geduckt ein silberner Mercedes-AMG GT S. Die Daten sind beeindruckend: 510 PS, 650 Newtonmeter und beschleunigen soll das Ding von null auf hundert in 3,9 Sekunden. Wer, wenn nicht er, soll die Grüne Hölle bezwingen können? Einsteigen, Türe schließen.

    Beim Blick in den Rückspiegel sehe ich ein schwarzes Loch.

    Höllenritt durch die Dunkelheit.

    Kurz ist Totenstille, dann höre ich Stimmen. Links flüstert jemand in dunkler Tonlage den Streckenrekord „7:38.14“. Von rechts höre ich „feuchte Strecke, Lebensgefahr, du hast Familie“. Ich habe Herzklopfen, in meinem Innenohr rauscht das Blut. Konzentration! Zeit, die 510 Pferdchen zu motivieren.

    Aus dem AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramm wähle ich RACE und während das sonore Standgasbrummeln beim Einlegen des Jet-Wählhebels in D leicht ansteigt, nehmen meine dünnen Sohlen der Rennschuhe vorsichtigen Kontakt mit dem Gaspedal auf. Ab in die Dunkelheit, nur unterbrochen durch die von den LED-Scheinwerfern frei gebrannte Lichtschneise.

    Bergetappe.

    Kilometer 7, Anfahrt auf die Fuchsröhre, vermutlich im Reisebustempo. Die Verkrampfungen lösen sich langsam aus dem Körper und ich beginne jetzt auch zu atmen. Bei Kilometer 13 droht das Karussell, hier bloß nicht in der Mitte der Strecke bleiben, sonst setzt das Fahrzeug auf. Dann tief Luft holen, denn es geht Richtung Hohe Acht, die mit 746 Metern höchste Stelle der Grünen Hölle.

    Die Grüne Hölle wartet mit immer neuen Herausforderungen auf.

    Die Anzeigen im Kombiinstrument scheinen bis auf die zu niedrige Geschwindigkeit und die zu schnell laufende Stoppuhr OK zu sein.

    Am Ziel angekommen breitet sich im Innenraum des Sportwagens ein unbeschreibliches Glücksgefühl aus.

    Glücksrausch.

    Im Morgenlicht scheint die lange Gerade der Döttinger Höhe kurz vor Kilometer 19 erst am Horizont zu enden. Der Bug des Mercedes-AMG GT S zerfetzt die leichten Nebelschwaden. Unaufgeregt, doch mit unbändiger Kraft schießen wir dem Ende der Runde entgegen. Kilometer 20,8 – es wird Zeit, die XXL-pizzagroßen Carbon-Bremsscheiben zu erwärmen. Noch eine Rechts-Links-Kombination und durchatmen: Ziel erreicht. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl macht sich im Wagen breit. Mein Freund klopft mir auf die Schulter. Das hämische Gemurmel seines Kumpels – „du wurdest unterwegs von zwei Bobby Cars überholt“ – dringt nur wie durch Watte zu mir durch.

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