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Starke Stories

Unterwegs im Namen des Herrn.

1980 besuchte der Papst Deutschland. Sehen Sie hier eindrucksvolle Bilder vom Pontifex auf seiner Reise in einem zum Papamobil umgebauten G nach Köln, Brühl, Bonn, Mainz, Münster, Osnabrück, Fulda, München und Altötting.

Die ganze Welt erreichen.

Papst Johannes Paul II. und die G-Klasse hatten immer etwas gemeinsam: Beide zog es an Orte, an denen sie zuvor noch nicht gewesen waren, beide versuchten stets, die ganze Welt zu erreichen. So stand der Besuch des Papstes 1980 in Deutschland auch ganz im Zeichen der Ökumene, der Annäherung zwischen katholischer und evangelischer Kirche. Da war es eigentlich logisch, dass eine G-Klasse diese Mission begleiten durfte; eine erfolgreiche Mission: In der Folge des Papstbesuches wurde die Gemeinsame Ökumenische Kommission berufen – ein bedeutender Impuls für die Kooperation der beiden großen christlichen Kirchen.

Die Vergebung der Verkehrssünden.

Es war der 17. November 1980. Papst Johannes Paul II. erreichte in seiner G-Klasse den Domplatz von Mainz. Auf dem Weg dorthin fiel der Wagen einem Polizeibeamten auf, als er durch die Fußgängerzone rollte. Der Polizeibeamte war im Dienst, und das Befahren einer Fußgängerzone verboten. So erhielt die G-Klasse mit dem amtlichen Kennzeichen S – JP 2 einen Strafzettel in Höhe von 20 Mark. Die Wege des Herrn sind unergründlich und so wurde eine außergerichtliche Einigung getroffen. Das Bußgeld wurde nie bezahlt.

Der Mann, der den Papst fuhr.

Heinrich Wangler ist der G-Klasse-Fahrer der ersten Stunde. Schon vor der Markteinführung hatte er als Testfahrer etliche Kilometer auf der Straße und im Gelände verbracht. Und so war es nur logisch, dass die Wahl auf ihn fiel, als es darum ging, einen Fahrer für das Papamobil zu finden.

Heinrich Wangler erinnert sich: „Meistens ging es im Blindflug durch die Menschenmassen, immer hinter der Motorradstaffel der Polizei hinterher.“ Über eine Gegensprechanlage war er mit dem Heiligen Vater verbunden, der immer wieder darum bat, langsamer zu fahren, damit er einzelnen Pilgern die Hände schütteln konnte.

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