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Starke Stories

Die G-Brüder.

Alexander und Christoph Siebertz haben sich dem Rallyesport verschrieben. Seit den 90ern nehmen sie an Amateur-Rallyes teil. Für etliche Rennen zog es die Brüder immer wieder nach Nordafrika. Dabei begleitete sie stets eine G-Klasse, die 1993 bereits an der Rallye Paris-Dakar teilgenommen hatte.

Das Ickx-Gen.

Wer über die G-Klasse und ihre Rallye-Historie spricht, der meint eigentlich immer die siegreiche Teilnahme von Jackie Ickx an der Rallye Paris-Dakar 1983. Dabei kann die Offroad-Legende gerade auch im Amateurbereich eine sehr erfolgreiche Bilanz vorweisen. „Die G-Klasse ist dank ihrer Robustheit ideal für den Rallyesport“, sagt Alexander Siebertz und sein Bruder Christoph ergänzt: „Andere sind vielleicht schneller, aber auch schneller kaputt.“ So gelang den Rallye-Brüdern im Laufe der Jahre eine Vielzahl an Erfolgen. Dabei erlitten sie nicht ein einziges Mal einen Schaden, der sie zur Aufgabe gezwungen hätte.

Durst ist schlimmer als Heimweh.

Manchmal sind die Tücken der Strecke andere als Schlaglöcher, Schlamm oder extreme Böschungswinkel. Christoph Siebertz erinnert sich: „Auf einer Etappe durch die Sahara waren irgendwann unsere Getränke aufgebraucht.“ Der Durst wurde so schlimm, dass die Brüder schließlich das Wasser aus der Scheibenwaschanlage tranken. „Es war zwar kein Tafelwasser“, so Alexander Siebertz schmunzelnd, „aber gesundheitliche Probleme haben wir auch keine bekommen.“

Selbst an schlechten Tagen besser als die meisten.

Auf einer Etappe durch ein Dünengebiet in Tunesien verfehlten die Rallye-Brüder die Zeitvorgabe fast um das Doppelte. „Unterwegs hatten wir noch geholfen, einen Konkurrenten zu bergen, und irgendwann waren wir ganz allein auf weiter Strecke.“ Mit vier Stunden Verspätung trafen die beiden am Etappenziel ein. „Eigentlich hatten wir die Rallye schon abgehakt“, sagt Alexander Siebertz, „aber am Ziel stellten wir fest, dass die meisten überhaupt nicht angekommen waren und wir den 7. Platz erzielt hatten.“

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