Der Fels in der Brandung.

Der beste G aller Zeiten.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 17,0-11,2 l/100 km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 397-295 g/km.*

Unverwechselbarer Stil.

Wie ein Monument steht die G-Klasse im Morgennebel der französischen Alpen und strahlt mit ihrer unverkennbaren Silhouette eine Präsenz aus, die im Automobilbau sicher selten ist. Und nach 33 Jahren Modellhistorie präsentiert sich der G im französischen La Clusaz fitter als je zuvor. Der Ur- und Übervater aller Offroad-Fahrzeuge von Mercedes-Benz lässt keinen Zweifel daran, wer im Offroad-Segment dominiert. Die markanten Züge des Mercedes-Benz Klassikers wurden nur dezent überarbeitet. Die LED-Tagfahrleuchten und die neuen Außenspiegel fallen sofort auf. Sie machen die G-Klasse noch sympathischer. An der respekteinflößenden Erscheinung ändern sie indes wenig. Und das ist auch gut, denn nur wenige Modelle können von sich behaupten nach 33 Jahren mit ihrem zeitlosen Design den Nerv der Autofahrer mehr denn je zu treffen.

Luxusvollblüter.

Auch das Interieur der neuesten Auflage ist über jeden Zweifel erhaben. In ihren 33 Dienstjahren war die G-Klasse nie luxuriöser ausgestattet. Ganz wichtig für alle G-Klasse Enthusiasten – auch im Innenraum ist das neueste Modell trotz aller Modifikationen immer noch die G-Klasse. Der Haltegriff auf der Beifahrerseite, die zentralen Schalter für die drei Differenzialsperren und der Wahlhebel für die 7-G-TRONIC PLUS, der in der G-Klasse ganz bewusst weiterhin in der Mittelkonsole platziert ist, sind eine Reminiszenz an die Modellhistorie.

Stimmgewaltig.

Nach der Begutachtung der optischen Highlights drängt die G-Klasse den potentiellen Piloten förmlich zum Einsteigen und zum Erklimmen der Gipfel, die vor ihm liegen. Den Aufstieg dorthin, durch den Morgennebel hinauf zu den Gipfeln der Savoyer Alpen übernimmt an diesem Morgen ein G 500. Der 8-Zylinder Motor mit 5,5 Litern Hubraum quittiert den Dreh am Zündschlüssel mit einem satten Blubbern. Optik und Sound des G 500 ziehen auch auf den wenig bevölkerten Passstraßen die Blicke auf sich. So wird der Almauftrieb, in den die G-Klasse während ihrer morgendlichen Tour gerät, zur Nebensache für alle Beteiligten und hinterlässt glänzende Augen und weit geöffnete Münder.

Dass man sich in der G-Klasse dabei immer gut aufgehoben fühlt, ist auch der Vielzahl an Sicherheits- und Assistenzsystemen geschuldet, die hier nun den Fahrer unterstützen. Mercedes-Benz hat der G-Klasse dafür eigens eine neue Elektronik spendiert.

Mutprobe.

Wo andere stehen bleiben, marschiert die G-Klasse mit einer Souveränität weiter, die eine gehörige Portion Respekt verlangt. Hierzu hat Mercedes-Benz noch eine besondere Aufgabe für die G-Klasse und seine Insassen vorbereitet. „Iron Schöckl“ heißt die stählerne Konstruktion, angelehnt an den Hausberg im steirischen Graz, den Mercedes-Benz für Testfahrten nutzt. Die Fahrt beginnt mit moderaten 80 Prozent Steigung. Kein Problem für den 8-Zylinder-Motor des G 500. Souverän nimmt er auch die 100-prozentige Steigung, um am höchsten Punkt des eisernen Berges, auf acht Metern, kurz innezuhalten. Den Blick gen Himmel gerichtet, so muss man sich im Space Shuttle kurz vor dem Start fühlen. Auf dem Weg nach unten wartet noch eine Herausforderung – Anhalten bei 100 Prozent Gefälle und rückwärts den Berg wieder hinauf.

Der Purist.

Weiter geht es mit dem G Professional. Hier fällt sofort auf – dieser G ist Geländewagen pur und zwar in seiner reinsten und besten Form. Lederausstattung, Klimaanlage, Navigation oder die Vielzahl elektronischer Helfer. Nichts davon findet sich im G Professional. Nur das Nötigste ist vorhanden und damit schlägt sich der G im Gelände bestens. Ein bärenstarker 6-Zylinder-Motor, drei 100-prozentige Differenzialsperren, lange Federwege und reichlich Bodenfreiheit. Mit dieser Kombination sind selbst starre Felsformationen, rutschige Schlammwege und Anstiege, die schon zu Fuß mehr als mühsam wären, für die G-Klasse ein Kinderspiel. Mit den drei Differenzialsperren kommt die Kraft des 3-Liter Motors immer genau da an, wo sie gerade benötigt wird. Immer schön gleichmäßig am Gas bleiben, lautet die Ansage des Offroad-Instruktors.

Das kostet an einigen Stellen doch etwas Überwindung, das Ergebnis überzeugt aber auf ganzer Linie. Unbeirrbar ackert sich die G-Klasse durch den Offroad-Parcours und schüttelt ihren Piloten dabei kräftig durch.

Die Speerspitze.

Der AMG-typische V8-Sound erzeugt schon beim Starten des Motors Gänsehaut. Wenn Mercedes-Benz die neue G-Klasse vorstellt, dürfen natürlich auch die Topmodelle von Mercedes-AMG nicht fehlen. Die abschließende Testfahrt im G 63 AMG ist Adrenalin pur. Der Achtzylinder schiebt so gewaltig und dabei doch gutmütig voran, dass sich die zahllosen Kurven scheinbar gierig aneinander reihen. Dabei verbraucht er rund 15% weniger als sein Vorgänger. Mehr Kurven und mehr Steigung. Mit dem G 63 AMG in den französischen Alpen braucht man kaum mehr zum Glück.

Schon der G 63 AMG treibt dem Autoliebhaber Freudentränen in die Augen. Der G 65 AMG aber verursacht schon beim Blick auf die nackten Zahlen wahre Endorphinschübe. 12 Zylinder, 6 Liter Hubraum, 612 PS und 1000 Newtonmeter Drehmoment. So präsentiert sich der stärkste serienmäßige Offroader der Welt.

Geschichtsträchtig.

Dass die G-Klasse in ihrer 33-jährigen Tradition stets mehr war, als ein bloßes Nutzfahrzeug belegt außerdem ein Blick in die Geschichtsbücher des Automobilsports. Der Belgier Jacky Ickx steuert 1983 eine seriennahe G-Klasse zum Sieg bei der härtesten Rallye der Welt und beschert Mercedes-Benz so den Triumph bei der Rallye Dakar.

Der ausschließlich mit Serienteilen anderer Modelle aufgerüstete Geländewagen demonstriert bei der berühmtesten Langstrecken-Rallye der Welt eindrucksvoll seine Klasse.

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