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Versammlung mehrerer Unimogs für das #MBSleepOut im Schwarzwald

#MBSleepOut: Ein Bett im Schwarzwald.

Mercedes-Benz lädt zum Outdoor-Event der besonderen Art.
  • #MBSleepOut: Ein Bett im Schwarzwald.

  • Mit schwerem Gerät in die Natur.

    „Der Himmel ist wichtig. Wenn man im Bett liegt, schaut man ja nach oben.“ Gunther Holtorf weiß, wovon er spricht. 1990 hat er ein Bett in sein Auto gebaut und war damit 26 Jahre lang unterwegs. Fast 900.000 Kilometer, in 177 Ländern. Auf seinen Reisen hat Holtorf keine einzige Nacht im Hotel verbracht. „Wir konnten Otto ja nicht alleine lassen“, erklärt er und lacht. Otto, das ist sein Mercedes 300 GD, Baujahr 1988. Beinahe Familienmitglied, Guinness-Rekordhalter und wohl der berühmteste Geländewagen der Welt.

    Gunther Holtorf in ‚Otto‘, seinem Mercedes Benz 300 GD auf einem Hügel im Schwarzwald.
    Mercedes Benz 914 Allrad-LKW beim Mercedes Benz SleepOut im Schwarzwald

    Unter freiem Himmel ins Abenteuer.

    Als Mercedes-Benz ihn zum Sleep Out einlädt, ist er gern dabei. Ein gutes Dutzend Autofreunde trifft sich zu einer Übernachtung der besonderen Art: mitten in der Natur, im Fahrzeug, unter freiem Himmel. Und ein letzter Trip mit Otto, bevor der seine Fahrt ins Museum antritt. Mit dabei: drei Blogger und drei Kollegen von Print.

    Ulrich Dolde von der Motorpresse Stuttgart bringt sogar seinen eigenen Geländewagen mit: einen Mercedes 914 Allrad-LKW, den der Journalist in Eigenregie zum Fernreisemobil ausgebaut hat. Den übrigen Journalisten wird ausgeholfen, es stehen drei Unimogs, ein Actros, ein Zetros, ein Marco Polo und eine G-Klasse zur Verfügung. Jedes einzelne Modell ein Spezialist und bestens für die Natur geeignet.

    Mercedes-Benz Unimog pflügt durch den Schlamm auf dem Allrad-Testgelände, der Kiesgrube Ötigheim.

    Auf in den Schlamm.

    Treffpunkt ist die Kiesgrube Ötigheim, hier liegt das Allrad-Testgelände von Mercedes-Benz. Es gibt viel künstliche Natur und jede Menge Matsch. Steile Böschungen, gebaggerte Wasserläufe, Geröllfelder und Schlaglöcher simulieren fast jedes Einsatzgebiet. Die aufgeschütteten Hügel haben zum Teil Steigungen von bis zu 110 %, das ist ein Winkel von knapp 50 Grad. Anschließend geht es in den Schwarzwald.

    Wanderfahrt und Wagenburg.

    Die eigentliche Expedition geht dann in den Schwarzwald. Die Kolonne arbeitet sich entlang der Kinzig die Hügel hinauf, mitten ins Nirgendwo. Schließlich findet der Tross Platz zum Lagern: auf einer grasbewachsenen Anhöhe mit bester Aussicht. Die Flotte wird zur Wagenburg, ein Feuer wird entzündet und ein stilechtes Barbecue zubereitet. Und natürlich gibt es Geschichten aus der weiten Welt: Gunther Holtorf kennt unzählige, von jedem Ort der Erde mindestens eine.

    Auch andere steuern Erfahrungen bei. Apoorva Prasad, Gründer des indischen Outdoor-Journals, erzählt Klettergeschichten aus dem Himalaya. Katrin Lehr vom Reiseblog viel-unterwegs bekommt ein paar Tipps für ihre Fahrten durch Südamerika und Afrika. Bald geht es ans Schlafen. Die Journalisten können den Fuhrpark jetzt auf Qualitäten prüfen, die Automagazine eher seltener abfragen: Schlafkomfort und Entspannungsqualität. Gerfried Vogt vom Trucker Magazin schläft im Actros, Kollege Prasad wählt das große Expeditionsmobil. Johannes Schlörb von fuenfkommasechs.de wird eine besondere Ehre zuteil: Er darf in Holtorfs alter G-Klasse übernachten, als Ottos letzter Gast vor dem Ruhestand.

    Übernachtung im Mercedes-Benz Unimog im Schwarzwald
    Zum Frühstück am nächsten morgen schauen wilde Pferde auf dem Mercedes Benz SleepOut vorbei.

    Ein Nacht im Sternehotel.

    Am nächsten Morgen gibt es unvermittelt Besuch: Zum Frühstück schauen ein paar Pferde vorbei. „Bei diesem Ausblick im Schwarzwald aufzuwachen, und jetzt das. Ziemlich irre und klasse“, freut sich Katrin Lehr. Jetzt tritt Otto seine letzte Reise an, ins Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.

    Nur Gunther Holtorf will weiter. Er schraubt schon wieder an einem neuen Modell, wieder ein Geländewagen, den er sich aus zwei G-Klassen zusammenbaut. Und natürlich kommt wieder ein Bett hinein. Der Himmel bleibt wichtig.

    Video.

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