Der Mercedes-Benz GLE 500 e 4MATIC offroad im Shushica-Tal in Albanien.

Offroad Tracks: mit dem GLE durch Albanien.

Unbefestigte Straßen und eine atemberaubende Landschaft: Albanien ist eines der letzten Offroad-Paradiese Europas. Ein Trip im Mercedes-Benz GLE 500 e 4MATIC durch das Shushica-Tal im Süden des Landes.

Text: Jörg Sand

GLE 500 e 4MATIC:

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,7-3,3 l/100 km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 84-78 g/km;

Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus: 18,0–16,7 kWh/100km.*

  • Offroad Tracks: mit dem GLE durch Albanien.

  • Ausstieg aus dem Alltag: das Shushica-Tal.

    Kein Internet, keine asphaltierten Straßen – das Shushica-Tal in Albaniens Süden eignet sich hervorragend für einen Ausstieg aus dem Alltag. Für unseren Tagesausflug haben wir uns eine circa 75 Kilometer lange, unbefestigte Fels- und Schotterpiste durch die Berge ausgesucht. Die schroffe Landschaft mit dem Gegensatz von Küste mit strahlend blauem Meer und bis zu 2.700 Meter hohem Felsengebirge erinnert an Karl-May-Filme und liefert eine eindrucksvolle Kulisse für unsere Offroad-Tour mit dem Mercedes-Benz GLE 500 e 4MATIC.

    Die Landschaft im Shushica-Tal liefert die perfekte Kulisse für eine Offroad-Tour mit dem neuen Mercedes-Benz GLE 500 e 4MATIC.
    Offroad-Guide Günther Holzmann in Albanien mit dem neuen Mercedes-Benz GLE.

    Günther Holzmann – Offroader aus Leidenschaft.

    Günther Holzmann führt uns durch das Gelände. Unser Offroad-Guide ist ein waschechter Bayer. 2010 bereiste er mit seiner Lebensgefährtin vier Wochen das Land auf dem Südbalkan, damals verliebten sich die beiden in diesen vielerorts noch unberührten Flecken der Erde. Und das mit Folgen: Ein Jahr später zogen sie an den Balkan und arbeiten seither als Touristen- und Offroad-Guides. „Die Kombination aus Meer und den bis zu 2.700 Meter hohen Bergen, die ursprünglichen kleinen Dörfer und die Gastfreundschaft der Menschen – all das gefällt mir hier.“

    Massive Felsen. Antike Straßenabschnitte.

    Unsere Tour durch das Shushica-Tal beginnen wir an der Adriaküste in Borsh. Von dem malerischen kleinen Küstendörflein führt ein Pass 600 Meter hoch in die Nähe einer alten Burganlage mit Moschee, von dort aus hat man einen traumhaften Blick in das Tal. Ein herrlicher Ort, wie gemacht für eine Pause.

    Der Mercedes-Benz GLE auf einem Pass im albanischen Shushica-Tal.

    Doch wir fahren weiter, den Pass auf der anderen Seite hinab ins Tal. Auf der ausgefahrenen Piste wechselt der Untergrund nach jeder Kurve. Mal Schotter, mal große stufige Felsen und sogar noch altes Pflaster aus der Römerzeit.

    Der Mercedes-Benz GLE an einem Gewässer im albanischen Shushica-Tal.

    „Der GLE ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen.“

    Unten im Tal angekommen folgt die Route der türkisfarbenen Shushica, die in schneller Strömung in ihrem aus weißem Gestein bestehenden Flussbett Richtung Meer fließt. Hier überquert der Track das Gewässer. Behutsam mustert Günther Holzmann den Fluss, während er die Bodenfreiheit des neuen Mercedes-Benz GLE mithilfe der Niveauregulierung der Luftfederung um sechs Zentimeter erhöht. Problemlos durchquert das Fahrzeug die Fluten, Holzmann ist beeindruckt: „Das Fahrzeug hat ein grandioses Fahrwerk, absolut unschlagbar. Es ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen“, urteilt der Bayer. Und eine gute Ausrüstung – das bedeutet in erster Linie: das richtige Fahrzeug – ist beim Offroad-Fahren genauso wichtig wie beim Bergsteigen. Anders als befestigte Straßen setzen Offroad-Strecken Fahrzeug und Fahrer immer wieder Unwägbarkeiten aus. Das gilt besonders bei Fahrten im Gebirge, bei denen es schnell passieren kann, dass man es zwar einen Abhang hinab, aber nicht mehr hinauf schafft.

    Der Mercedes-Benz GLE durchquert Gewässer im albanischen Shushica-Tal.

    Kein Platz für Fehler.

    Auch jetzt verlangt die Piste die ganze Aufmerksamkeit des Fahrers. Umsichtig und hoch konzentriert steuert Holzmann den Wagen über die unwegsamen, engen Gebirgspfade, dabei nutzt er die Ressourcen des neuen Mercedes-Benz GLE ideal aus.

    „Im Gelände musst du auf jedes neue Hindernis im Bruchteil einer Sekunde richtig reagieren“, erklärt unser Guide. Selbst unter diesen Bedingungen kommt der GLE gut und sicher im Gelände vorwärts.

    Der Mercedes-Benz GLE auf unbefestigter Piste im albanischen Shushica-Tal.

    Zeit für eine Pause.

    Direkt am Fluss findet sich ein idealer Platz für die Mittagspause: ein Forellenzuchtbetrieb mit kleinem Fischrestaurant. Bei schönem Wetter kann man sogar ein abkühlendes Bad in dem kristallklaren Wasser des Flusses nehmen. Auf dem Rückweg erwartet uns dann ein Wegstück mit starkem Gefälle. Holzmann betätigt den DSR-Knopf, die Downhill Speed Regulation. Diese Bergabfahrhilfe ermöglicht einen sicheren, langsamen Abstieg auf dem rutschigen Geläuf. „DSR verhindert zu schnelles Rollen des Fahrzeugs und das Blockieren der Räder“, erklärt Günther Holzmann.

    Entspannt durch extremes Terrain.

    Hier zeigt sich, dass der GLE auch in der Hybrid-Version als GLE 500 e 4MATIC alles an Bord hat, was es braucht, um komfortabel an entlegene Ziele zu kommen. Souverän „kriecht“ er die Felsen hinauf und sein Luftfederfahrwerk erlaubt unter allen Bedingungen immer einen hohen Fahrkomfort. „Man merkt fast gar nicht, dass man auf einer Schotterpiste unterwegs ist“, sagt Holzmann.

    Blick aus dem Mercedes-Benz GLE mit Offroad-Guide Günther Holzmann am Steuer.

    Selbst große Felsblöcke und tiefe Gräben meistert das Fahrwerk souverän. Hilfreich ist auch der kleine Wendekreis, wir umrunden die teils engen Kurven des unwegsamen alten Passes ganz problemlos und in einem Zug.

    Der Mercedes-Benz GLE vor der Bergkulisse des albanischen Shushica-Tals.

    Der Lohn: absolute Stille.

    Auf der Passhöhe steigen wir aus, und es ist unglaublich ruhig. Die Tür des neuen Mercedes-Benz GLE fällt ins Schloss und außer dem Wind hört man – nichts. Der Himmel ist weit und blau. Solche abgeschiedenen Plätze erreicht man nur zu Fuß, per Pferd oder eben mit einem Allradfahrzeug. „Wir Offroad-Fahrer lieben die Natur und die Menschen, die man an diesen letzten ‚wilden‘ Orten antrifft“, sagt Günther Holzmann. Er ist in seinem Albanien zu Hause angekommen, das spürt man.

    Zurück Richtung Mittelmeer.

    Ab jetzt geht es gemächlich bergab Richtung Adriaküste. Wir durchfahren ein kleines Dorf. In Tere begegnen uns Eselskarren, frei laufende Hunde und freundliche Menschen, die sich zum Nachbarschaftsplausch auf der Straße treffen. Die Uhren scheinen hier ein wenig langsamer zu laufen. Diese Entschleunigung, die scheinbar unendliche Auswahl an unbefestigten Straßen und die unberührte Landschaft machen Südalbanien zum Paradies für alle, die das Offroad-Fahren lieben – und damit zum idealen Terrain für den neuen Mercedes-Benz GLE.

    Der Mercedes-Benz GLE vor der Kulisse des Mittelmeers im Süden Albaniens.

    Wer den neuen GLE selbst erleben möchte, hat dazu beispielsweise auf einem der Driving Events von Mercedes-Benz die Möglichkeit.

    Bildergalerie.

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