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  • Heckansicht: Mercedes-Benz Concept EQ: SIMULATIONS von Richard Thompson III
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    Concept EQ: SIMULATIONS von Richard Thompson III.

Concept EQ: Design mit neuer Elektro-Ästhetik.

Mit „Concept EQ“ zeigt Mercedes-Benz, wie das Elektro-Auto schon bald auf die Überholspur wechseln kann: Die Studie im Look eines sportlichen SUV-Coupés gibt einen Ausblick auf eine neue Fahrzeuggeneration mit batterieelektrischem Antrieb.

Für die neue Elektro-Ästhetik sorgt der fließende Übergang von der glänzend schwarzen Motorhaube über die Windschutzscheibe bis zum dunkel getönten Panoramadach – ein spannender Kontrast zur Lackierung in Alubeamsilber. Kaum wahrnehmbare Karosseriefugen, verdeckte Scheibenwischer, Kameras anstatt Außenspiegel und der Verzicht auf gewöhnliche Türgriffe unterstreichen die gestreckte und dynamische Silhouette.

Elektrische Vision, inspiriert von der Zukunft der Mobilität.

Das Mercedes-Benz Concept EQ steht für die Zukunft der E-Mobilität. Der Fotograf Richard Thompson III fängt die Essenz des Konzeptfahrzeugs in einer futuristischen Vision ein. Ästhetisch von surrealistischen Malern der Vergangenheit beeinflusst und konzeptionell auf das Werk von Jean Baudrillard gestützt, lässt Richard Thompson III das Design des Concept EQ mit traumhaften, unwirklichen Elementen interagieren. In seinem Statement zu Concept EQ: SIMULATIONS erläutert Richard Thomson III seine „elektrische Vision, inspiriert von der Zukunft der Mobilität“.

Reise in Richtung Zukunftssurrealismus.

„In den letzten 15 Jahren habe ich als Fahrzeugfotograf gearbeitet und in dieser Zeit einen tiefen thematischen Wandel nicht nur in meiner Branche, sondern ganz allgemein in dem, was es bedeutet, bildende Kunst zu schaffen, beobachtet. In letzter Zeit habe ich Arbeiten geschaffen, die auf die aufkommenden Themen, die ich beobachtet habe, reagieren. Ausgehend von meinen persönlichen Interessen und künstlerischen Erfahrungen außerhalb der Fahrzeugfotografie habe ich mich auf eine Reise in Richtung Zukunftssurrealismus begeben.“

Aus den tiefsten Träumen schöpfen.

„Ästhetisch ist mein Ausgangspunkt die Liebe zu Surrealisten und Futuristen wie Salvador Dalí und Syd Mead, die beide tief aus ihren Träumen schöpften, um das zu untermauern, was ich heute als die bestimmenden Elemente des visuellen Surrealismus und Futurismus betrachte. Die unglaublichen Terrains, Gasriesen und oberflächlichen Stimmungen in den Schauplätzen von Concept EQ: SIMULATIONS sind alle von diesen Künstlern inspiriert.“

Generierung eines Realen ohne Ursprung oder Realität.

„Konzeptionell gibt es jedoch neue Herausforderungen im technologischen Surrealismus, der vor uns liegt. Wie Jean Baudrillard in seinem 1983 entstandenen Werk, nach dem diese Serie benannt ist, schrieb: ‚Heutzutage funktioniert die Abstraktion nicht mehr nach dem Muster der Landkarte, des Spiegels oder des Begriffs. Auch bezieht sich die Simulation nicht mehr auf ein Gebiet, eine Bezugsgröße oder auf eine Substanz. Vielmehr bedient sie sich verschiedener Modelle zur Generierung eines Realen ohne Ursprung oder Realität, das heißt eines Hyperrealen.‘“

Interaktion von realen und unwirklichen Elementen.

„Bei der Umsetzung dieses Konzepts durch Fotografie war es mein Ziel, Bilder zu schaffen, die aus realen und unwirklichen Elementen bestehen, die miteinander interagieren. Ich habe mit der Kamera reale Effekte geschaffen, die simuliert zu sein scheinen, in Kombination mit softwaregenerierten Effekten, die real erscheinen. Um dies zu erreichen, habe ich holografische Elemente in Software entworfen, die dann praktisch mit Hilfe der als ‚Lichtmalerei‘ bezeichneten Fototechnik oder mit Hilfe von Schablonen erstellt wurden. Diese Elemente wurden entwickelt, um das Concept EQ zu beleuchten und gleichzeitig als zweckmäßige Elemente des Bildes zu fungieren, in vielen Fällen als holografische Wellenform-Barriere zwischen dem Auto und dem, was dahinter liegt.

Die Möglichkeit, das Mercedes-Benz Concept EQ als Thema zu haben, passte perfekt zu diesem Projekt, ästhetisch und konzeptionell – eine elektrische Vision, die von der Zukunft der Mobilität inspiriert ist.“