Der Mercedes-Maybach S 600 Guard.

Weltweit erster Pkw mit höchster Schutzklasse.

Der neue Mercedes-Maybach S 600 Guard erfüllt die bislang noch nie erreichte höchste Schutzstufe für Zivilfahrzeuge.

Mercedes-Maybach S 600 Guard:

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,9 l/100 km,

CO₂-Emissionen kombiniert: 299 g/km.*

  • Weltweit erster Pkw mit höchster Schutzklasse.

  • Die Spitze der Luxusklasse.

    Die Sonderschutzversion des Mercedes-Maybach erfüllt mit der ballistischen Schutzklasse VR10 die bislang noch nie erreichte höchste Schutzstufe für Zivilfahrzeuge. Die Karosserie sowie die Scheiben der Sonderschutzversion des Mercedes-Maybach müssen dazu einem Beschuss aus einem Sturmgewehr mit entsprechender Stahlhartkern-Munition standhalten. Auch in der Widerstandsfähigkeit gegen Sprengbelastung nach der Richtlinie ERV 2010 (Explosive Resistant Vehicles, gegen Explosion widerstandsfähige Fahrzeuge) steht der Mercedes-Maybach S 600 Guard an der Spitze der Luxusklasse. In der Mercedes-Maybach S-Klasse verschmilzt die Perfektion der Mercedes-Benz S-Klasse mit der Exklusivität von Maybach. Mit einer Länge von 5.453 Millimetern und einem Radstand von 3.365 Millimetern hat das Flaggschiff der Mercedes-Benz Modellpalette in beiden Dimensionen um 20 Zentimeter gegenüber der S-Klasse Limousine mit langem Radstand zugelegt.

    Der Mercedes-Maybach S 600 Guard auf der Straße.

    Von diesem Größenwachstum profitieren die Fondpassagiere ebenso wie von der serienmäßigen Ausstattung mit den Executive Sitzen links und rechts sowie weiteren exklusiven Details wie der innovativen Sprachverstärkung.

    Unübertroffener Komfort.

    So komfortabel und zugleich so gut geschützt wie im neuen Mercedes-Maybach S 600 Guard waren Staatsoberhäupter und Wirtschaftsführer noch nie unterwegs. Die gepanzerte Version des Flaggschiffs aus dem Hause Mercedes-Benz erfüllt beim Schutz gegen Beschuss und Sprengangriffe die höchsten für Zivilfahrzeuge verfügbaren Schutzklassen und bietet gleichzeitig einen unübertroffenen Raum-, Federungs- und Ausstattungskomfort. Die nach hinten gerückten Fond-Sitze bieten zusätzlichen Séparée-Charakter.

    Ein Blick auf das Interieur des Mercedes-Maybach S 600 Guard.
    Die Seitenansicht des Mercedes-Maybach S 600 Guard.

    Dem Serienpendant zum Verwechseln ähnlich.

    Teil des Schutzkonzeptes ist es, dass die gepanzerte Version des Mercedes-Maybach erst bei sehr genauer Betrachtung von ihrem Serienpendant zu unterscheiden ist. Eine Reihe von besonderen technischen Ausstattungen sorgt außerdem dafür, dass die Mercedes-Maybach S-Klasse während und auch nach einem Angriff mobil bleibt und so die Gefahrenzone verlassen kann.

    Offiziell zertifiziert.

    Der neue Mercedes-Maybach S 600 Guard besitzt die offizielle Zertifizierung des Beschussamtes Ulm. Er erfüllt erstmals die Anforderungen der Schutzklasse VR10 nach der Richtlinie BRV 2009 Fassung 2 (Bullet Resistant Vehicles). Karosserie und Scheiben müssen dabei einem Beschuss aus einem Sturmgewehr mit entsprechender Stahlhartkern-Munition standhalten.

    Der Mercedes-Maybach S 600 Guard in der Seitenansicht.

    Den Schutz vor Sprengangriffen dokumentiert die Erfüllung der Norm ERV 2010, deren Prüfkriterien nicht frei zugänglich sind. Die Abnahme durch das BKA (Bundeskriminalamt) wurde ebenfalls ohne Einschränkung bestanden.

    Der Mercedes-Maybach S 600 Guard auf der Straße.

    Das Guard-Prinzip.

    Die Panzerung des Mercedes-Maybach S 600 Guard ist auf der Basis der langjährigen Erfahrung von Mercedes-Benz im Bau von Sonderschutzfahrzeugen nach dem Prinzip des integrierten Sonderschutzes konzipiert. Die wesentlichen Vorteile sind die hohe Festigkeit und Eigenstabilität durch eine in den Rohbauprozess integrierte, gezielte Verstärkung der Grundstruktur und die Erhaltung des serienmäßigen Komforts durch ausgeklügelte Integration aller Schutzelemente. Bereits während der Rohbauphase werden Schutzkomponenten aus Spezialstahl in Hohlräumen zwischen Rohbaustruktur und Außenhaut integriert. Spezielle Aramid- und PE-Komponenten ergänzen den Schutz des Fahrzeugs. An besonders kritischen Stellen, wie etwa Fugen und Materialübergängen, sorgen intelligente Überlappungssysteme für umfassenden, ballistischen Schutz.

    Ein mobiler Schutzraum.

    Die Scheiben sind fester und wesentlicher Bestandteil der Schutzvorrichtungen, entsprechendes Augenmerk wurde auf Material und Stärke gelegt. Die Scheiben sind auf der Innenseite gegen Splitter mit Polycarbonat beschichtet und bieten mit ihrer Schichtstruktur hervorragende optische Eigenschaften. Durch das Zusammenwirken aller Komponenten entsteht für die Passagiere ein hochwirksamer Schutzraum, der neben dem ballistischen Schutz auch einen umfassenden Schutz gegen Sprengmittel einschließt.

    Die im Mercedes-Maybach S 600 Guard verbauten Sicherheitsmaßnahmen im Detail.

    Bei Explosion einer seitlichen Sprengladung sind die Insassen durch die Panzerung ebenso wirksam geschützt wie bei einem Angriff mit Sprengmitteln unter dem Fahrzeug: Die schon in der S-Klasse bewährte, neuartige Bodenpanzerung deckt den Fahrzeugboden unter der Fahrgastzelle vollständig ab, was noch immer einmalig in diesem Segment der zivilen Sonderschutzfahrzeuge ist.

    Über 85 Jahre Erfahrung.

    Neben dem neuen Mercedes-Maybach S 600 umfasst das Mercedes-Benz Guard-Programm aktuell Fahrzeuge der S- und G-Klasse sowie GLE Modelle. Mit sondergeschützten Fahrzeugen in sechs Baureihen bietet Mercedes-Benz das umfangreichste Sonderschutzangebot aller Original-Hersteller. Schon beim Typ Nürburg 460 von 1928 hatte Daimler-Benz als erstes Unternehmen damit begonnen, Limousinen bereits ab Werk mit speziellen Schutzeinbauten zu versehen, die ihre Insassen gegen die Folgen von Beschuss und Sprengstoffanschlägen wirkungsvoll schützten. Auch von den nachfolgenden Oberklasse- und Repräsentationswagen wie dem „Großen Mercedes“ Typ 770 und dem Typ 500 entwickelte Mercedes-Benz sondergeschützte Varianten.

    Der Typ 500 des „Großen Mercedes“ – seinerseits Fahrzeug der Wahl für den japanischen Kaiser Hiroshito.

    Einen gepanzerten „Großen Mercedes“ wählte der japanische Kaiser Hirohito als standesgemäßes Automobil für sich persönlich aus – dieses 1935 ausgelieferte Fahrzeug ist heute im Untertürkheimer Mercedes-Benz Museum zu besichtigen.

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