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  • Der Marco Polo als Mittler zwischen Großstadt und Natur.
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    Der Marco Polo als Mittler zwischen Großstadt und Natur.

    Der norwegische Fotograf Nikolai Walther Wilhelmsen liebt die hektische Großstadt genauso wie die Stille der Natur. Im Marco Polo findet er die Synthese, die er braucht.

Auf dem Weg zu einem besonderen Ort.

„Ich bin ein sehr spontaner Mensch“, sagt Nikolai Walther Wilhelmsen, während er Kameraequipment und Gepäck sicher im Kofferraum seines Marco Polo verstaut. Manchmal, so erzählt der junge Fotograf, überkomme ihn schlagartig das Fernweh. „Dann packe ich schnell meine Sachen zusammen und keine fünf Minuten später befinde mich am Steuer meines Marco Polo.“ Sein Ziel: „Ein besonderer Ort, irgendwo in der Natur.“ Seit sechs Jahren lebt der Fotograf nun in Norwegens Hauptstadt Oslo. Hier spiegeln sich Menschen aus aller Welt in den Glasfassaden moderner Gebäude, die Sonne flirrt über den Fjord, auf den Straßen drängeln sich die Autos. Nikolai schätzt das hektische Treiben der Metropole. Er fühle sich sehr wohl in Oslo, sagt der Skandinavier – und lenkt das Reisemobil mit dem Stern unbeschwert durch den dichten Großstadtverkehr.


Nikolai mag die Hektik Oslos und die Stille der Natur.

„Ich liebe die Tatsache, dass Oslo eine hektische Stadt ist und man dennoch nur zehn Minuten braucht, um die Natur zu erreichen und absolute Stille zu genießen.“ In dieser absoluten Stille findet Nikolai auch seine Lieblingsmotive: in der freien Landschaft. Die Ruhe und Freiheit, die er abseits der Großstadt erlebt, sind die Quelle seines Schaffens. „Für mich bedeutet Freiheit, dass ich jederzeit überall sein kann.


Diese Art von Freiheit verleiht mir Kreativität“, erklärt der Norweger. „Es gibt dann nur die Berge und mich.“ Der Marco Polo bringt Nikolai tief in ebendiese Berge. Ein Hotel braucht der Fotograf nicht. Er kann unterm Aufstelldach des Reisemobils bequem die Nacht verbringen und den großzügigen Innenraum als Büro nutzen.


Auf der Suche nach dem schönsten Motiv.

Wo Nikolai Walther Wilhelmsen seine Fotos macht, sind Lärm und Hektik der Großstadt vergessen. Die raue Natur Norwegens erstreckt sich zu dieser Jahreszeit in sattem Grün, so weit das Auge reicht. Nikolai lässt den Marco Polo zwischen spiegelklaren Gewässern zurück, um – umgeben von tausend möglichen Motiven – das eine Bild zu finden. Und dieses wartet manchmal irgendwo zwischen Felsen, Moos und Schnee. „Ich liebe die Suche nach dem einen Motiv. Manchmal muss ich dafür mitten in der Nacht auf einen Berg steigen, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang dort zu sein“, berichtet Nikolai.


Kreativbüro im Marco Polo.

Kehrt Nikolai dann zurück, klappt er den Tisch im Fond des Marco Polo auf und bearbeitet am Laptop seine Fotos, um sie später der ganzen Welt zu zeigen. „Ich will mit meiner Fotografie Menschen für Norwegen begeistern“, sagt er mit einem Funkeln in den Augen.


„Ich möchte, dass die Menschen hierherkommen und die Landschaft mit ihren eigenen Augen sehen.“ Denn manche Dinge kann selbst die beste Kamera nicht festhalten: den Geruch der Gräser, die Temperatur oder den Wind, der einem über das Gesicht streicht.


Nikolai und der Marco Polo – zu Hause in zwei Welten.

Trotz seiner Liebe zur Natur lebt Nikolai gern in der Großstadt. Er braucht das bewegte Leben Oslos ebenso, wie er die weiten Landschaften als Energiequelle benötigt. In beiden Welten fühlt er sich daheim. Und eines ist sicher: Als Mittler zwischen Stadt und Natur wird ihn der Marco Polo im Alltag und auf seinen Reisen begleiten.