Meals on Wheels – in Schweden mit dem Marco Polo.

Eine britische Köchin und eine schwedische Foodbloggerin kochen auf der Ferieninsel Utö.

  • Meals on Wheels – in Schweden mit dem Marco Polo.

  • Schwedische Inselidylle.

    Glasklares Wasser, saftiges Grün und vereinzelte, malerische Holzhäuser: Etwa 35 Fährminuten liegt dieses nahezu unberührt scheinende Fleckchen Erde von Stockholm entfernt – im Sommer. Wenn der raue skandinavische Winter das Meer gefrieren lässt, sollte man mit etwa einer Stunde für die Überfahrt zwischen den Eisschollen rechnen. Das schwedische Utö ist eine der Hauptinseln im südlichen Stockholmer Schärengarten. 230 Menschen teilen sich dieses etwa 35 Quadratkilometer große Paradies.

    Ein Haus im Grünen auf der Insel Utö.

    Wer hier aufgewachsen ist, kommt in aller Regel über den Sommer zurück – ob zum Arbeiten oder zum Entspannen. Bis zu 300.000 Touristen aus aller Welt heißt die Insel Jahr für Jahr willkommen. Heute befindet sich unter den Anreisenden ein ganz besonderer Gast: Caroline Artiss, eine britische Köchin, die derzeit in Los Angeles lebt.

    Kulinarische Entdeckungsreise im Marco Polo.

    Einst wurde auf Utö das Element Lithium in einer Gesteinsprobe entdeckt – heute aber wird eine Britin im Mercedes-Benz Marco Polo die schwedische Kulinarik entdecken: Caroline Artiss ist weit gereist, um von der Foodbloggerin Emmie Söderström in der Kunst des „Stekt Strömming“ unterwiesen zu werden.

    Das Fischgericht „Stekt Strömming“ auf dem Tisch.

    Der gebratene Hering ist eine landestypische Spezialität, die mit frisch gestampftem Kartoffelpüree und Preiselbeeren gereicht wird: traditionell besonders gerne zu feierlichen Anlässen wie der Mitsommernacht und Weihnachten.

    Die Feinschmeckerinnen im Marco Polo.

    In der Küche stimmt die Chemie.

    Davon, dass viele Köche sprichwörtlich den Brei verderben, ist an diesem Tag nicht viel zu merken. Die Chemie zwischen den beiden „Foodistas“ stimmt auf Anhieb: Mit ihrem lebhaften Charme bezaubert die Britin jedoch nicht nur die Bloggerin und sämtliche Einheimische im Handumdrehen – auch die nordischen Wettergötter scheinen ihr gewogen: Normalerweise kann man sich in Schweden selbst im Hochsommer nicht unbedingt auf strahlenden Sonnenschein verlassen. Doch dieses Wochenende ist, zur Freude der Insulaner und ihrer Gäste, das schönste der ganzen bisherigen Saison.

    Lokale Zutaten, globale Gäste.

    Bei diesem Wetter macht das Einkaufen natürlich doppelt Spaß: Der Fisch wird fangfrisch beim Fischer abgeholt, die Petersilie und der Dill stammen aus einem ansässigen Garten, die Butter von einem Bauern der Region.

    Ein Fischerboot auf einen Fluss.

    Die Köchin aus L.A. ist restlos begeistert: „Frische Zutaten sind das A und O. Wenn man die hat, muss man in der Regel gar nicht mehr besonders viel dazu tun, um ein delikates Gericht zu zaubern!“

    Mit Gourmetküche in die freie Natur.

    Der neue Marco Polo ist dafür bestens ausgerüstet: Das Küchenmodul ist mit zahlreichen Schubladen und Staufächern ausgestattet. Entsprechendes Koch-Equipment kann man also problemlos überall hin mitnehmen. Der Frischwassertank fasst ganze 38 Liter, der Abwassertank bis zu 40 Liter. Sogar über eine Kompressor-Kühlbox mit bis zu minus 20 Grad Celsius verfügt dieser Alles-Könner! Kein Wunder, dass die beiden Gourmets es kaum erwarten können, mit dem Kochen loszulegen: Doch bei dem schönen Wetter einigen sich Emmie und Caroline schnell darauf, die Vorbereitungen – vom Zubereiten der Preiselbeeren bis zur Fischmarinade – im Freien zu verrichten.

    Die beiden „Foodistas“ am Zubereiten ihres Gerichts.
    Der Marco Polo am Seeufer.

    Marco Polo: die Yacht des Festlands.

    Als die beiden sich vor dem Marco Polo ans Kartoffelschälen machen, kommt ein Einheimischer des Wegs und mit den beiden Damen ins Gespräch. Im Handumdrehen hat nicht nur das Duo, sondern auch die mobile Küche einen neuen Fan: Der Marco Polo hat es dem Passanten in Design und Funktionalität sichtlich angetan. „Der ist ja wie eine kleine Yacht!“, ruft er begeistert aus. Auch Caroline und Emmie freuen sich, denn der Hering ist in der Küche des Automobils vorzüglich gelungen: Nun können die Gäste kommen. Skål!

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