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  • Ein Mercedes-Benz Sprinter 6x6 und ein Unimog fahren im Offroad-Gelände über Hügel
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    Duell der Allrad-Giganten – Sprinter 6x6 vs. Unimog 4x4.

    Ihr Lebensraum beginnt dort, wo befestigte Straßen enden: Die Allrad-Fahrzeuge Sprinter 6x6 und Unimog 4x4 sind geborene Offroader und durchqueren für unseren Clip extremes Terrain.

    Fotos: Felix Schwarz

Unimog 4x4 – im Gelände zu Hause.

Das „Universal-Motor-Gerät“ Unimog ist ein echter Problemlöser. Vor 70 Jahren für den Einsatz in der Landwirtschaft entwickelt, wurde das Gefährt mit Allradantrieb im Laufe der Zeit zum gefragten Alleskönner für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke. Eines haben jedoch alle von ihnen gemeinsam: Sie bewegen sich in schwer zugänglichem Gelände, auf schlecht befahrbaren Untergründen und abseits befestigter Wege. Dort, wo andere Fahrzeuge versagen, regiert der Unimog. Beim Gelände-Härtetest tritt der Unimog des Modells U 5030 an. Er wurde ausgebaut von der Firma Hellgeth, bietet Leistung, Komfort und Geländegängigkeit und übersteht selbst die widrigsten Bedingungen.

Der Mercedes-Benz Unimog fährt um eine Kurve und wirbelt dabei Sand auf
Der Sprinter 6x6 fährt über einen Hügel und wirbelt dabei Sand auf.

Sprinter 6x6 – vielseitiger Exot.

Auch der Sprinter 6x6, konstruiert von der Firma Oberaigner, lässt sich von kaum etwas stoppen. Permanenter Allradantrieb, ein höhergelegter Lufteinzug und spezielle Offroad-Bereifung machen den Transporter voll geländegängig. Der gesamte Unterboden wurde um den exotischen 6x6-Antriebsstrang herum neu entworfen und ist robust genug, um den Einsatz in schwierigem Gelände zu überstehen. Die erhöhte Nutzlast von bis zu vier Tonnen lässt dabei jede erdenkliche Form von Aufbau zu – von der klassischen Pritsche mit hoher Ladelast bis hin zum voll ausgestatteten Feuerwehrfahrzeug für unwegsame Regionen.

Ein Duell der Superlative.

Für die Dreharbeiten zu diesem Extrem-Test besucht das Kamerateam einen Offroad-Park nahe der deutschen Hauptstadt Berlin, der mit Sand, Steilhängen und Schlammlöchern die Herausforderungen bietet, an denen sich die Fahrzeuge messen lassen. Für das passende brachiale Ambiente sorgen Pyrotechniker, die mit Raucheffekten am Tag eine eindrucksvolle Kulisse schaffen. Damit auch nach Einbruch der Dunkelheit weitergefahren werden kann, erhellt das Team die Kulisse mit Bengalischen Feuern und Seenotfackeln. Unaufhaltsam donnern die Gefährte durch den Park, bezwingen immer steilere Hänge. Das Brüllen der Motoren schallt durch das sonst stille Waldgebiet.

Der Unimog steht auf einem Erdhügel vor dem Sonnenuntergang
Die Seitentür des Oberaigner Sprinter 6x6 ist über und über mit Schlamm bespritzt

Der König der Hügel.

Nach zwei Drehtagen haben beide Fahrzeuge den passenden „Offroad-Look“: Motorhauben, Windschutzscheiben und Radkästen sind mit einer satten Schicht Schlamm bedeckt. Trotz der äußerlichen Verwüstung wollten weder Unimog noch Sprinter im schweren Gelände in die Knie gehen. Beide Fahrer der Offroader sind am Ende des Tages zufrieden, denn sie konnten ihre Vehikel unter wirklich extremen Bedingungen testen und wissen nun, dass sie sich voll und ganz auf ihr Fahrzeug verlassen können.

Bildergalerie.