Der Aktive Spurhalte-Assistent erkennt, wenn sich das Fahrzeug aus der Spur bewegt.

Auf der richtigen Spur: Der Weg zum autonomen Fahren.

Assistenzsysteme im Fokus: der Aktive Spurhalte-Assistent und der Aktive Totwinkel-Assistent.
  • Auf der richtigen Spur: Der Weg zum autonomen Fahren.

  • Der Aktive Spurhalte-Assistent von Mercedes-Benz: Warnung am Fahrbahnrand.

    Mit Assistenzsystemen sicher auf Kurs.

    Als Fahrer die Spur zuverlässig und durchgehend halten? Kein Problem! Trotzdem ist kein Fahrer perfekt. Gerade auf vermeintlich etwas weniger befahrenen Straßen und nach einer langen Fahrt bis in die Dämmerung werden Fahrer zudem müde. Sie konzentrieren sich weniger und werden unaufmerksam. Ein kurzer, gedankenverlorener Blick aus dem Seitenfenster. Der Griff zum Infotainmentsystem. Oder ein intensiver Gedankenaustausch mit dem Beifahrer. Schon fahren sie – hoffentlich nur kurzzeitig – „neben der Spur“. Im ungünstigsten Fall aber werden andere Fahrzeuge geschnitten oder das Fahrzeug nähert sich gefährlich dem Straßenrand. Nicht selten kommt es nach einer Schrecksekunde sogar zu einem überzogenen Gegenlenken, was die Gefahr nochmals deutlich erhöht.

    „Wachrütteln“ durch den mitdenkenden Assistenten.

    Der Aktive Spurhalte-Assistent kann immer dann in Aktion treten, wenn es beim Spurhalten kritisch wird. Falls der Fahrer ungewollt eine durchgezogene Linie links und rechts der Fahrbahnmarkierung überfährt, warnt eine Anzeige im Kombi-Instrument den Autofahrer. Notfalls bremst das System durch das ESP® die gegenüberliegenden Räder sogar ab, um ein Überfahren der Linie zu verhindern. Das Fahrzeug bleibt so sicher in der Spur. Dabei reagiert das System nicht allein auf Veränderungen bei der Spurtreue. Es „denkt“ mit! Der Aktive Spurhalte-Assistent greift nur dann ein, wenn das Fahrzeug ohne „Einverständnis“ des Fahrers die Fahrbahn verlässt.

    Der Aktive Spurhalte-Assistent verhindert gefährliche Situationen.

    Ist beispielsweise ein Blinker gesetzt oder beschleunigt der Wagen für einen Überholvorgang, wird die Aktion als „gewollt“ erkannt und der Aktive Spurhalte-Assistent hält sich weiterhin im Hintergrund.

    Meilenstein für Sicherheit und Komfort.

    Der Aktive Spurhalte-Assistent, der für die C-, E- und S-Klasse sowie GLK, CLS, GL, GLE und SL erhältlich ist, ist nicht nur ein Meilenstein für das sichere und komfortable Fahren von heute. Er ist auch grundlegend für das autonome Fahren von morgen. Der Aktive Spurhalte-Assistent ist ein Beispiel für rund ein Dutzend weitere Mercedes-Benz Fahrzeug-Assistenzsysteme, die nicht nur stets als wachsame Beifahrer agieren, sondern bereits so umsichtig arbeiten, dass sie gewollte von unbeabsichtigten Aktionen unterscheiden können. Ihre Perfektion bildet mehr und mehr das solide Rückgrat für Fahrzeuge von Mercedes-Benz, die in zehn bis fünfzehn Jahren das vollkommen autonome Fahren beherrschen werden.

    Intelligenz auf der Straße: Mercedes-Benz C-Klasse.

    „Autonomes Fahren ist eine der größten Innovationen seit der Erfindung des Automobils. Mercedes-Benz übernimmt hier die Pionierrolle und treibt die Entwicklung konsequent voran“, erläutert Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

    Der Aktive Totwinkel-Assistent von Mercedes-Benz unterstützt den Fahrer dabei, schlecht einsehbare Bereiche zu überwachen.

    Aktiver Totwinkel-Assistent.

    „Habe ich nicht gesehen!“ und „Wo kam der denn plötzlich her?“ – Autofahrer kennen Bemerkungen wie diese. Sie wissen aus Erfahrung, dass es nicht unwahrscheinlich ist, ein Fahrzeug nicht sehen zu können, weil es sich im „toten Winkel“ bewegt. Obligatorisch ist deshalb der „Schulterblick“, der jedem Fahranfänger schon vom Fahrlehrer eingeschärft wird. Doch dann kann der Fahrer zumindest kurzzeitig nicht mehr auf die Straße vor sich sehen. Mercedes-Benz hat deshalb den Aktiven Totwinkel-Assistenten entwickelt.

    Gefahren selbstständig ausbremsen.

    Ansetzen zum Überholen, kurzer Blick auf die Parallelspur, Blinker setzen und … fast hätte es einen Unfall gegeben. Doch der Aktive Totwinkel-Assistent hat das andere Fahrzeug erkannt, das im toten Winkel des Außenspiegels unterwegs war. Augenblicklich wird der Autofahrer durch ein rotes Warnsignal im Glas des Außenspiegels gewarnt. Übersieht der Fahrer diesen Hinweis und betätigt zum Spurwechsel den Blinker, blinkt das rote Warnsignal auf und es ertönt zusätzlich ein Warnton. Notfalls leitet das System auch gezielt autonome Bremseingriffe ein oder steuert gegen, um einen Unfall im letztmöglichen Augenblick zu verhindern. Der Aktive Totwinkel-Assistent arbeitet mit Radarsensoren, die die Situation auch bei Nacht oder im Nebel zuverlässig erkennen.

    Der Aktive Totwinkel-Assistent erkennt, was im Rücken des Fahrers passiert.

    Sie sind Teil der „Sinne“ eines Mercedes-Benz Fahrzeugs, die in Kombination mit der Rechenleistung an Bord das autonome Fahren in Zukunft möglich machen werden – und heute schon zum Einsatz kommen können. So ist der Aktive Totwinkel-Assistent für die C-, E- und S-Klasse sowie GLK, CLS, GL, GLE und SL erhältlich.

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