Die Fahrzeuge sind sowohl untereinander als auch mit der Verkehrsinfrastruktur vernetzt.

Car-to-X Kommunikation.

Der Dialog der Straße.
  • Car-to-X Kommunikation.

  • Nicht länger Science Fiction.

    Wie wäre es, wenn man nicht nur bis zur nächsten Straßenbiegung sehen könnte, sondern bis zur darauffolgenden und noch weiter? Man könnte sein Fahrverhalten anpassen und gefährliche Situationen entschärfen. Man müsste dadurch weniger bremsen und könnte effizienter fahren. Diese Vision von einer intelligenten Mobilität von morgen geht Mercedes-Benz mit einer revolutionären Technik an, die Sicherheit, Komfort und Effizienz noch weiter steigert. Als erster Automobilhersteller der Welt präsentiert die Marke mit dem Stern in diesem Jahr Car-to-X Kommunikation in Serienfahrzeugen. Damit bestätigt der Stuttgarter Konzern einmal mehr seine Pionierstellung im Thema Sicherheit. Die ausgefeilte Technik vernetzt die Fahrzeuge untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur.

    Mercedes-Benz präsentiert als erster Automobilhersteller die Car-to-X Kommunikation in Serienfahrzeugen.

    Dadurch „sieht“ das Fahrzeug Gefahren, bevor sie vom Fahrer wahrgenommen werden und warnt ihn und andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig. Wie Car-to-X Kommunikation funktioniert, erklärt der Leiter der Car-to-X Entwicklung, Dr. Christian Weiß.

    Netz der Sicherheit.

    Car-to-X Kommunikation ist, einfach formuliert, der „funkbasierte Austausch von Informationen zwischen Fahrzeugen, aber auch zwischen Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur“, erklärt Dr. Christian Weiß, der in der Mercedes-Benz Entwicklung für Car-to-X Kommunikation zuständig ist. „Das hat den großen Vorteil, dass wir im Gegensatz zu klassischen Sensoren auch Informationen, die weit entfernt außerhalb des Sichtbereichs des Fahrers sind, erhalten können.“ Diese Informationen bilden die Grundlage für eine Reihe an neuen Assistenzfunktionen, die bestehende ergänzen. „Car-to-X Kommunikation hilft uns, gefährliche Situationen dem Fahrer frühzeitig mitzuteilen.

    Fahrzeuge mit Car-to-X Technologie erkennen Gefahrensituationen schneller.

    Beispielsweise können wir vor Geisterfahrern warnen, aber auch vor Stauenden, auf die wir uns zubewegen, vor Einsatzfahrzeugen, die sich von hinten nähern oder auch seitlich zum Beispiel in einer Kreuzung nähern.“ Das Netz der Sicherheit entsteht durch ein einfaches Prinzip: Jedes Fahrzeug mit Car-to-X Technologie kann gleichzeitig und eigenständig Warnmeldungen empfangen und versenden.

    Car-to-X Kommunikation macht den Gesamtverkehr effizienter.

    Durch Kommunikation zur effizienten Mobilität.

    Empfängt das Fahrzeug eine Gefahrenmeldung, vergleicht die Technologie seine Position mit dem Gefahrenort, erklärt Dr. Christian Weiß die Funktionsweise des Warnvorgangs. Sobald das Fahrzeug sich der Gefahrenstelle nähert, wird der Fahrer akustisch und optisch gewarnt. Dadurch kann er sich auf die Situation vorbereiten, sein Fahrverhalten anpassen und Unfälle vermeiden. Die Vernetzung macht den Verkehr nicht nur sicherer, sondern auch effizienter, erläutert der Mercedes-Benz Entwickler. Denn wenn Unfälle vermieden werden, entsteht kein Stau, der Verkehr wird flüssiger und effizienter. Auch durch die Vernetzung mit der Verkehrsinfrastruktur, wie zum Beispiel Ampeln, kann Car-to-X Kommunikation zur effizienten Mobilität beitragen.

    Car-to-X: ein Gemeinschaftsprojekt.

    Um die Vision einer sicheren und effizienten Mobilität von morgen zu realisieren, streben die Entwickler Kooperationen mit anderen Fahrzeugherstellern an. „Ziel ist es ganz klar, dass die gesamte Automobilindustrie Car-to-X-Kommunikation gemeinschaftlich betreibt.“ Denn je dichter das Netz an Informationen ist, desto wirkungsvoller wird die Technologie. Die Ingenieure wollen nicht allzu lange mit der Einführung dieser intelligenten Vernetzung warten, berichtet der Entwickler. „Wir starten mit der Car-to-X Kommunikation Ende dieses Jahres über das sogenannte Drive Kit Plus, mit dem wir das iPhone des Kunden in die Fahrzeugarchitektur integrieren.

    In Zukunft soll der gesamte Verkehr mit Car-to-X Technologie ausgestattet sein.

    Über dieses Drive Kit Plus können wir dann bei nahezu allen Baureihen Car-to-X Kommunikation verfügbar machen.“ Zusätzlich können fast alle Bestandsfahrzeuge mit Car-to-X Kommunikation nachgerüstet werden.

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