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  • Das Antriebssystem des Mercedes-Benz GLC F-CELL (X 253). Die nächste Generation Brennstoffzellenfahrzeug fährt sowohl mit Wasserstoff als auch mit Strom.
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    F-CELL: Hinter den Kulissen der Brennstoffzellen-Mobilität.

Kraftstoffangebot klimafreundlich erweitern.

Das Potenzial der Brennstoffzellentechnologie und von Wasserstoff als Energiespeicher stehen außer Frage. Bei der Diskussion, wie die weltweiten Klimaziele erreicht werden können, spielt Wasserstoff eine große Rolle. Er ist eine der Möglichkeiten, das Kraftstoffangebot im Verkehrssektor klimafreundlich zu erweitern: Denn insbesondere mithilfe von Wasserstoff, der mit erneuerbarer Energie erzeugt wird, lassen sich klimaschädliche CO2‑Emissionen deutlich senken. Der Betrieb eines wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenfahrzeugs verursacht weder lokale Schadstoffe noch CO2-Emissionen.

Der Mercedes-Benz GLC F-CELL (X 253), der Brennstoffzellen- und batterieelektrischen Antrieb als Plug-in-Hybrid kombiniert, tankt Wasserstoff.

GLC F-CELL: Wasserstoffverbrauch kombiniert: 0,34 kg/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; Stromverbrauch kombiniert: 13,7 kWh/100 km.4

smart EQ fortwo (C 453) edition nightsky

smart EQ fortwo: Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus: 20,1–12,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km.1

Weiterer Meilenstein der Daimler AG.

Mit einem stetig wachsenden Anteil erneuerbarer Energien wird Wasserstoff eine zunehmend wichtige Rolle für das Gesamtenergiesystem spielen und damit auch für den Mobilitätsbereich zunehmend attraktiver. Neben dem aktuellen Fokus bei großen Fahrzeugvolumina zunächst auf die Batterietechnologie und den Roll-out der Modelloffensive im Rahmen der Marke EQ verfolgt die Daimler AG ihre Aktivitäten im Bereich der Brennstoffzellentechnologie weiter. Der GLC F-CELL ist nach der Markteinführung der mittlerweile bereits vierten Generation des batterieelektrischen smart ein weiterer Meilenstein der Daimler AG auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren und untermauert das langjährige Engagement des Unternehmens auf dem Technologiefeld.

Eine zukunftsträchtige Alternative.

„Unsere langjährige Erfahrung bei der Brennstoffzellentechnologie zahlt sich beim neuen GLC F-CELL voll aus: Die hohe elektrische Reichweite, kurze Betankungszeiten und die Alltagstauglichkeit eines SUVs werden ihn zum perfekten Begleiter machen“, betont Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Möglich wird das erst durch die kompakte Bauweise unseres Brennstoffzellensystems. Ebenfalls eine echte Weltpremiere ist die Kombination mit einer großen zusätzlichen Lithium-Ionen-Batterie, die sich bequem per Plug-in-Technologie aufladen lässt.“

„Die Brennstoffzellentechnologie ist integraler Bestandteil unserer Antriebsstrategie“, sagt Professor Christian Mohrdieck, Geschäftsführer der Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH und damit verantwortlich für die Brennstoffzellenantriebsentwicklung der Daimler AG. „Null lokale CO2-Emissionen, hohe Reichweiten und kurze Betankungszeiten sowie ein breites Einsatzspektrum vom Pkw bis zu Bussen, anderen großen Nutzfahrzeugen und nicht zuletzt auch die Anwendbarkeit für stationäre Anwendungen machen die Technologie zu einer zukunftsträchtigen Alternative.“

Mercedes-Benz Innovation: Montagelinie für die Antriebseinheit des GLC F-CELL in Kirchheim-Nabern.

Langjähriges Know-how.

Die Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH gründet auf ein profundes und langjähriges Know-how in der Brennstoffzellentechnologie. Am Standort Nabern bei Kirchheim-Teck konzentrieren sich seit 1997 sämtliche Aktivitäten zur Entwicklung von Brennstoffzellen-Systemen. Seit 2009 ist das Unternehmen eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Daimler AG und weltweit führend in der Entwicklung von Brennstoffzellen- und Wasserstoffspeichersystemen für Fahrzeuganwendungen. Die Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH ist verantwortlich für Systemkonzepte und -entwicklung, Komponenten- und Software-Entwicklung sowie Testing und Validierung. Zudem entwickelt die Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH alle Komponenten für die 700-bar-Wasserstoffspeicherung.

Langstreckentauglich und rein elektrisch.

Der GLC F-CELL verfügt weltweit einmalig sowohl über Brennstoffzellen- als auch über Batterieantrieb, der via Plug-in-Technologie extern aufgeladen wird. Das SUV ist ein langstreckentaugliches, rein elektrisches Fahrzeug ganz ohne CO2-Emissionen im Fahrbetrieb. Das Zusammenspiel zwischen Batterie und Brennstoffzelle, eine hohe Reichweite und kurze Betankungszeiten machen den GLC F-CELL zu einem alltagstauglichen Begleiter. Zwei karbonfaserummantelte Tanks im Fahrzeugboden fassen 4,4 kg Wasserstoff. Dank der 700-bar-Tanktechnologie ist der Wasserstoffvorrat innerhalb von nur drei Minuten aufgefüllt – so schnell, wie man es von einem Verbrenner gewohnt ist. Eine Leistung von 155 kW sorgt gleichzeitig für Fahrdynamik.

Mercedes-Benz GLC F-CELL (X 253): Weltweit erstes Elektrofahrzeug mit Brennstoffzellen- und Batterieantrieb.
Mercedes-Benz Citaro mit vollelektrischem Antrieb, Exterieur, 2 x elektrischer Radnabenmotor, 2 x 125 kW, 2 x 485 Nm, Sommererprobung 2017, Spanien

Für die Zukunft gerüstet.

Nach der abgeschlossenen Entwicklung des GLC F-CELL steht bereits ein neues Projekt auf der Tagesordnung: In den kommenden Jahren soll die Brennstoffzellentechnologie auch den Stadtbus Citaro elektrifizieren. Schon in der Vergangenheit spielten einige Dutzend Citaro FuelCELL-Hybrid-Stadtbusse ihre Stärken im öffentlichen Betrieb aus. Um die Technologie in Zukunft übergreifend in anderen automobilen Segmenten und großen Volumina einzusetzen, steht die Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH jetzt bereits mitten in der Aufgabe, das Brennstoffzellensystem so weiterzuentwickeln, dass es sich flexibel in den konzernweiten Elektromodulbaukasten eingliedern lässt.

Sicherheit: Keine Kompromisse.

Die Sicherheitsexperten von Mercedes-Benz bauen auf der knapp 30‑jährigen Erfahrung des Unternehmens mit Brennstoffzellenfahrzeugen auf. Das besondere Augenmerk der Ingenieure bei der Entwicklung der F‑CELL Variante des 2015 auf dem Markt eingeführten GLC gilt der Integration sicherheitsrelevanter Bauteile wie der Wasserstoff-Gastanks, der Gasdichtungen und -ventile und der Hochvolt-Komponenten. Die Wasserstofftanks sind im aufprallgeschützten Bereich zwischen den Fahrzeugachsen eingebaut und erhalten zusätzlichen Schutz durch einen um die Tanks gelegten Hilfsrahmen. Für den Fall eines Crashs wurden weitere umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, wie zum Beispiel ein mehrstufiges Ventilsystem sowie spezielle elektrische Schutzschaltungen zur Absicherung des Hochvolt-Netzes.

Mercedes-Benz Innovation: Entwicklung und Erprobung des GLC F-CELL (X 253) führen über intensive Funktions- und Dauerbelastungstests einzelner Komponenten wie des Wasserstoff-Gastanks.

GLC F-CELL: Fertigung in Bremen.

Der voll alltagstaugliche und familienfreundliche SUV wird im Mercedes-Benz Werk Bremen gefertigt. Hinsichtlich der Antriebssystemintegration des GLC F-CELL unterstützt der Partner EDAG das Werk Bremen und hat sich in unmittelbarer Werksnähe angesiedelt. In Kirchheim-Nabern im Großraum Stuttgart sitzt die Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH. Die 100-prozentige Tochter der Daimler AG hat das gesamtheitliche Brennstoffzellenaggregat und das Wasserstoff-Speichersystem des GLC F-CELL entwickelt. Hier wurden auch die ersten Fahrzeug-Prototypen gebaut, die Vorserie entstand dann im Mercedes-Benz Tech Center in Sindelfingen.

Das Daimler-Stammwerk Untertürkheim verantwortet die Produktion des kompletten Brennstoffzellensystems. Das Herzstück des Brennstoffzellensystems, der Brennstoffzellenstack, der aus ca. 400 Brennstoffzellen besteht, entsteht bei Mercedes-Benz Fuel Cell (MBFC), das in British Columbia das weltweit erste Werk ausschließlich für Produktion und Fertigungsverfahren von Brennstoffzellen-Stacks betreibt. Das Wasserstofftanksystem wird im Mercedes-Benz Werk Mannheim gefertigt. Die Lithium-Ionen-Batterie kommt von der 100-prozentigen Daimler-Tochter ACCUMOTIVE aus Kamenz/Sachsen.

Mercedes-Benz Innovation: Der GLC F-CELL (X 253) kann u. a. per Kabel geladen werden.

Infrastruktur ist maßgebend.

Für den Erfolg der Elektromobilität in Deutschland ist eine flächendeckende Infrastruktur grundlegende Voraussetzung. Sowohl der Ausbau von Stromladestationen als auch von Wasserstofftankstellen wird zurzeit forciert. Ob zu Hause, bei der Arbeit, unterwegs oder beim Einkaufen: Die Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge mit Strom zu versorgen, sind heute bereits vielfältig. Auch in puncto Wasserstoff-Infrastruktur geht es stetig voran. Daimler hat für Deutschland gemeinsam mit seinen Partnern im Joint Venture H2 Mobility einen Handlungsplan erstellt. Bis Ende 2019 soll das Wasserstoff-Tankstellennetz von derzeit bereits über 50 auf 100 Stationen anwachsen. Das langfristige Ziel der Partner sieht ein Netz von bis zu 400 Wasserstofftankstellen vor. Ähnliche Infrastrukturprojekte werden in Europa, den USA und Japan vorangetrieben.

Pionierarbeit seit den 1980er-Jahren.

Daimler-Forscher arbeiten seit den 1980er-Jahren an der Brennstoffzellen-Technologie. Als Pionier stellte Mercedes-Benz 1994 das erste Brennstoffzellenfahrzeug der Weltöffentlichkeit vor: den NECAR 1. Viele weitere Fahrzeuge folgten, bis heute haben die Brennstoffzellenfahrzeuge von Mercedes-Benz, darunter auch die B-Klasse F-CELL, insgesamt über achtzehn Millionen Kilometer zurückgelegt und die Marktreife des Antriebskonzepts unter Beweis gestellt.

Mercedes-Benz Innovation: Die Evolution der Brennstoffzellentechnologie – der NECAR 1 (1994) und die B-Klasse F-CELL (2009).
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Kraftstoffverbrauch kombiniert CO₂-Emissionen kombiniert Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus

Nach Redaktionsschluss, 24.01.2019, können sich Änderungen am Produkt ergeben haben.

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

2 Die angegebenen Werte sind die „gemessenen NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 2 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153, die im Einklang mit Anhang XII der Verordnung (EG) Nr. 692/2008 ermittelt wurden. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Aufgrund gesetzlicher Änderungen der maßgeblichen Prüfverfahren können in der für die Fahrzeugzulassung und ggf. Kfz-Steuer maßgeblichen Übereinstimmungsbescheinigung des Fahrzeugs höhere Werte eingetragen sein. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

4 Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO₂-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.