Sternstunden der Sicherheit.

Forschung und innovative Systeme zum Insassenschutz bei Mercedes-Benz von den Anfängen bis heute.
Text: Tobias Nebl
Fotos: Daimler AG / Mercedes-Benz Classic
  • Sternstunden der Sicherheit.

  • Von den Anfängen bis heute: 2011+.

    PRE-SAFE® Pulse soll bald in Serie gehen. Es ist eine Erweiterung des preisgekrönten Insassenschutzsystems PRE-SAFE®, das in kritischen Situationen präventiv Sicherheitssysteme aktiviert.

    Bei einem drohenden Seitencrash schiebt PRE-SAFE® Pulse Fahrer oder Beifahrer um bis zu 50 Millimeter in die Fahrzeugmitte. Die Oberkörperbelastung wird so bei einem Unfall um rund ein Drittel reduziert.

    Eine weitere realitätsnahe Vision ist der Belt-Bag, ein Dreipunkt-Sicherheitsgurt mit integriertem Airbag. Dieser soll Fondpassagiere noch besser schützen.

    Von den Anfängen bis heute: 1981.

    Fahrer-Airbag – diese Innovation präsentiert Daimler als erster Automobilhersteller in einem Serienfahrzeug auf dem Automobil-Salon in Genf. Ab Juli 1981 ist das System zusammen mit einem Gurtstraffer in der S-Klasse W 126 Limousine verfügbar.

    Von den Anfängen bis heute: 1978.

    Anti-Blockier-System oder kurz ABS: Zusammen mit Bosch entwickelt Mercedes-Benz ein System, das selbst bei einer Vollbremsung die Räder am Blockieren hindert. Der große Sicherheitsgewinn: Das Fahrzeug bleibt immer lenkbar.

    Wie so viele technische Neuerungen von Mercedes-Benz kommt ABS als erstes in der S-Klasse zum Einsatz, dann in anderen Modellreihen und schützt Autofahrer schließlich markenübergreifend.

    Von den Anfängen bis heute: 1959.

    Crashtest – dieses Wort gab es im Volksmund noch nicht, als Mercedes-Benz damit begann, Fahrzeuge kontrolliert mit Hindernissen kollidieren zu lassen. In den frühen Jahren der Sicherheitsforschung kam sogar Raketentechnik zum Einsatz.

    Galerie: von 2009 bis 1880.

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