Praxistest eMERGE2 startet mit 200 B-Klasse Electric Drive und Plug-In Hybrid Modellen von Mercedes-Benz.

Wichtiger Beitrag für die Mobilität der Zukunft.

Praxistest eMERGE2 startet mit 200 B-Klasse Electric Drive und Plug-In Hybrid Modellen von Mercedes-Benz.

B-Klasse Electric Drive:

CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km;

Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus:

17,9-16,6 kWh/100 km.*

  • Wichtiger Beitrag für die Mobilität der Zukunft.

  • smart fortwo electric drive ist zertifiziert.

    Nach über einer Million Kilometern in zwei Jahren ist der Elektroauto-Praxistest eMERGE abgeschlossen. Teilnehmer des Projekts waren Privat- und Geschäftskunden mit 146 smart fortwo electric drive aus Berlin, Potsdam und Nordrhein-Westfalen. Einige davon erzielten dabei Rekorde: Der niedrigste durchschnittliche Energieverbrauch über ein Jahr lag bei 10,4 kWh/100 km, die höchste Reichweite bei 161 Kilometern. Zertifiziert ist der smart fortwo electric drive mit einem Verbrauch von 16,3 kWh/100 km und 145 Kilometern Reichweite.

    Der smart fortwo electric drive von Mercedes-Benz im Stadtverkehr.

    smart fortwo electric drive:

    CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km;

    Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus: 16,3 kWh/100 km.*

    Aufschluss über Nutzerverhalten.

    Der Feldversuch im Rahmen des eMERGE-Projekts gibt Aufschluss über Nutzerverhalten und Technik von E-Autos; untersucht wurden Ladesysteme zur Verbesserung der Stromnetz-Auslastung sowie unterschiedliche Preissysteme im Hinblick auf die Kundenakzeptanz. Mit Hilfe von Verkehrsmodellen haben die Projektpartner den Bedarf öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur überprüft.

    Das Cockpit der Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive.

    Daimler verantwortete im Projekt die Erfassung von Fahr- und Ladedaten für die Evaluierung des Feldtests. Daten wie Ladedauer oder Ladehäufigkeit wurden anonymisiert erfasst und wissenschaftlich ausgewertet.

    Weitere elektrische Fahrzeuge geplant.

    „Mit zunehmend günstigeren Batteriesystemen werden wir unseren Kunden in Zukunft immer attraktivere Preise bieten können. Wir befürworten zusätzlich ein attraktives Anreizsystem, das der Elektromobilität schnell Aufschwung geben kann. Daimler verfügt über die weltweit vielfältigste Elektro- und Hybridflotte und investiert weiterhin massiv in die Entwicklung alternativer Antriebssysteme“, sagt Harald Kröger, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik & E-Drive Mercedes-Benz Cars. Parallel zur Mercedes-Benz Plug-In Hybridoffensive, die insgesamt zehn Modelle bis 2017 vorsieht, plant das Unternehmen auch weitere elektrische Fahrzeuge mit Batterie oder Brennstoffzelle.

    Die B-Klasse Electric Drive von Mercedes-Benz.
    Die Instrumente des smart fortwo electric drive.

    Pendler als Zielgruppe.

    Die Forscher erhielten eine interessante Erkenntnis zu den Ablehnern der Elektromobilität; je weniger die befragten Personen über Elektromobilität wussten, desto negativer deren Urteil. Weiteres Ergebnis der Studie: Der Anschaffungspreis ist ein zentrales Kriterium für oder gegen ein Elektroauto. Ersparnisse im Verbrauch waren den Befragten dagegen oft nicht bewusst. Als ideale Zielgruppe haben sich in der Untersuchung Pendler mit täglichen Fahrstrecken ab 50 Kilometern erwiesen, da die Anschaffung eines Elektroautos dann durch die geringen Betriebs- und Unterhaltskosten finanziell interessant wird. Reichweite, Leistung, Platz und Ladedauer gewichten die Befragten ebenfalls sehr hoch. Die Entscheidung für ein Elektroauto fällt laut Studie vor allem aus Imagegründen, das persönliche Umweltbewusstsein spiele dagegen eine untergeordnete Rolle.

    Fahr- und Ladeprofile der Nutzer.

    Im Rahmen von eMERGE wurden auch die Fahr- und Ladeprofile potenzieller Nutzer analysiert und der entsprechende Bedarf ermittelt. Demnach werden Ladestation vor allem an Standorten wie Einkaufszentren oder Freizeiteinrichtungen benötigt. Die Erprobung des Plug&Charge-Ladens bei Teilnehmern mit eigener Photovoltaik-Anlage bildete einen weiteren Forschungsschwerpunkt. Plug&Charge bedeutet, dass der Ladevorgang automatisch startet.

    Das E-Auto beim Laden an einer Ladestation.

    Mittels einer RWE-Wallbox gelang es, das intelligente Laden weiterzuentwickeln. eMERGE-Teilnehmer konnten ihre Ladestrategie anpassen, also ihren smart fortwo electric drive genau dann laden, wenn genügend Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung stand – in diesem Fall aus der eigenen Solaranlage.

    200 Autos für das Nachfolgeprojekt.

    Direkt im Anschluss an eMERGE startet eMERGE2. Bis zu 200 Autos werden im Rahmen dieses Nachfolgeprojekts in den Modellregionen Berlin/Potsdam, Stuttgart, Rhein-Ruhr und Rhein-Main eingesetzt. Die Fahrzeugflotte setzt sich zusammen aus dem batterieelektrischen B 250 e und Plug-In Hybriden von Mercedes-Benz. Aufgrund der Technik und der Fahrzeugsegmente lassen sich andere Nutzungsmotive vermuten als beim smart fortwo electric drive. Durch die Integration von Plug-In Hybriden können die Projektpartner das Nutzungsverhalten einer weiteren Kundengruppe untersuchen und dem von Kunden mit rein elektrischen Fahrzeugen gegenüberstellen. Die Ergebnisse aus dem tatsächlichen Kundenbetrieb bei eMERGE2 können so wiederum zusammen mit weiteren Erfahrungswerten – beispielsweise aus Tests mit Dauerläufern – in die Entwicklung elektrischer Antriebsstränge beziehungsweise Systeme einfließen.

    Die B-Klasse Electric Drive von Mercedes-Benz.

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