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  • Frau trinkt Matchatee.
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    Kaffeepause: Die besten Alternativen zu Kaffee.

    Warum es gut ist, eine Weile auf Kaffee zu verzichten und wie Sie Ihr tägliches Kaffee-Ritual zur Tee-Zeremonie umfunktionieren.

Kaffee-Pause.

„Vor dem ersten Kaffee sollte man mich besser nicht ansprechen.“ Könnte dieser Satz von Ihnen stammen? Das Bohnengetränk und der damit einhergehende Koffein-Kick haben Ihnen schon so manchen Montagmorgen gerettet, doch irgendwie merken Sie: So ganz gesund ist Ihre Kaffee-Sucht nicht. Dann ist vielleicht genau der richtige Moment gekommen, eine kleine Pause einzulegen und sich mit den wunderbaren Alternativen zu Kaffee zu beschäftigen.


Matchatee Aufbereitung.
Matchatee Aufbereitung.

Warum Kaffee-Detox sinnvoll ist.

Kurzfristig sorgt die braune Bohne für einen kräftigen Energieschub, langfristig kann sie allerdings zum Energieräuber werden. Mit jedem Schluck Kaffee schüttet der Körper das Stresshormon Adrenalin aus und lässt den Blutdruck in die Höhe schnellen. Dieser Stress kann dafür sorgen, dass wir nervös statt wach sind und auch schlechter schlafen. Aufgrund seiner säurebildenden Eigenschaft begünstigt Kaffee zudem die Salzsäureproduktion im Magen, die Reizungen und sogar Entzündungen auslösen kann. Allein schon im Hinblick auf das Säure-Basen-Gleichgewicht lohnt sich ein Blick auf andere Wachmacher.


3 Alternativen zu Kaffee.

Bei dem Gedanken an einen Kaffee-Detox und den Verzicht auf ein geliebtes Ritual schreien die wenigsten „Hurra!“. Die gute Nachricht: Das Ritual wird Ihnen niemand wegnehmen. Denn es gibt glücklicherweise zahlreiche Alternativen, die Kaffee auch geschmacklich in nichts nachstehen.


Matchatee Aufbereitung.
Matchatee Aufbereitung.

Schwarzer Tee.

In England spaltet er eine ganze Nation: Soll man die Milch nun vor dem Teewasser oder erst danach in die Tasse geben? Eine Wissenschaft für sich. Viel interessanter, zumindest hierzulande, ist jedoch die Wirkung des Schwarztees: Er stärkt das Immunsystem und soll sogar vor Osteoporose, Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Die im Tee enthaltenen Gerbstoffe sorgen für ein sanftes „Erwachen“, weil die Wirkung des Koffeins langsam einsetzt. Die Wirkung hält damit auch länger an und stresst den Körper weniger als das Koffein des Kaffees. Kräftiger Assam, lieblicher Darjeeling oder herber Ceylon gehören zu den Sorten, die am weitesten verbreitet sind. Mit Bergamottöl aromatisiert entsteht daraus die beliebte Earl-Grey-Mischung mit zitrusartigem Geschmack. Das britische Nationalgetränk „English Breakfast Tea“ besteht übrigens aus Blättern von Ceylon und Assam.


  • Matchatee Aufbereitung.
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Matcha Tee.

Dieses hochkonzentrierte Pulver aus sehr fein gemahlenen grünen Teeblättern gilt als der Espresso der Samurai. Die japanischen Krieger haben traditionell vor dem Kampf Matcha Tee getrunken, um fokussiert und gleichzeitig entspannt zu sein. Durch die im Tee enthaltenen Bitterstoffe gelangt das Teein, das Koffein des Tees, nur langsam ins Blut und hat damit einen langfristigen Hallo-wach-Effekt. Die entspannende und beruhigende Wirkung verdankt Matcha der Aminosäure, die in den Teeblättern enthalten ist. Besonders wertvoll ist der pulverisierte Grüntee aufgrund seiner Antioxidantien, die den Körper vor negativen Umwelteinflüssen und Krankheiten schützen. Dank dieser wertvollen Nährstoffe und der Vitamine und Mineralstoffe ist er sogar ein echtes Superfood.


Die Zubereitung des Tees ist ganz einfach: Mit 75 bis 80 Grad heißem Wasser aufgeschäumt ergibt ein Teelöffel des leuchtend grünen Pulvers ein energetisierendes Getränk mit intensivem Geschmack. Probieren Sie es doch morgens mal mit einer Matcha Latte. Erwärmen Sie eine Tasse Reismilch in einem Topf. Dann geben Sie die Reismilch zusammen mit einem Teelöffel Pulver, einer Prise Meersalz und einer Messerspitze gemahlener Vanilleschote in den Mixer. Mixen Sie die Zutaten 30 Sekunden lang kräftig und gießen die Matcha Latte in eine Tasse oder ein Glas. Bei Bedarf können Sie das Getränk mit einer kleinen Menge Reissirup oder Agavendicksaft süßen.


Matchatee Aufbereitung.

Yerba Mate.

Das Wort Mate stammt von der südamerikanischen Bezeichnung „Mati“ ab. Damit ist eine Kalebasse gemeint, ein Trinkgefäß, in dem die losen getrockneten Teeblätter mit heißem Wasser aufgegossen werden. Um die Teeblätter beim Trinken nicht zu verschlucken, wird er mit einer sogenannten „Bombilla“, einem Strohhalm mit eingebautem Sieb, getrunken. Selbstverständlich kann er auch mit einem Teesieb oder im -beutel aufgebrüht werden. Das südamerikanische Power-Kraut Yerba Mate gibt einen ordentlichen Koffein-Kick, wirkt leistungssteigernd und stärkt den Kreislauf. Gleichzeitig bietet es die gesundheitlichen Vorteile von grünem Tee. Abgekühlt und mit Eiswürfeln, frischem Zitronensaft, Minzblättern und etwas Honig verfeinert ist Mate Tee ein erfrischendes Sommergetränk. Ob Sie nun mit einer Kanne schwarzem Tee, einem Glas Matcha Latte oder einer Tasse Mate in den Tag starten, wach werden Sie garantiert. Ganz ohne Knalleffekt, dafür aber mit langanhaltender und spürbar positiver Wirkung auf Körper und Geist.