Der andere Blick auf London.

Der andere Blick auf London.

Die Collagen-Künstlerin Melinda Gibson verwandelt mit der

für sie typischen Cut-Out-Technik bestehende Szenerien in

eigene Kunstwerke – so auch bei ihrem neuen Projekt

mit der A-Klasse in London.

Text: Sissy Dille
Fotos: Florian Reimann
  • Der andere Blick auf London.

  • Durch den präzisen Ansatz des Skalpells schneidet die Künstlerin Elemente aus Fotos und ersetzt diese durch eigene Bildfragmente.

    Die Gibson-Note.

    Bereits während des Fotografiestudiums fiel die 27-jährige Londonerin mit ihrer ungewöhnlichen Herangehensweise und Detailverliebtheit auf: Durch den präzisen Ansatz des Skalpells schneidet die Künstlerin Elemente aus Fotos aus und ersetzt diese durch eigene Bildfragmente. Dabei eröffnet ihr Blick Perspektiven auf Orte, Räume und Szenerien, die dem eigentlichen Fotografen verborgen blieben, jedoch von Gibson vermisst oder vermutet werden. Als Ausgangsbasis dienen ihr dabei Magazine, alte Drucke oder ein persönliches Fotoarchiv, aus denen sie selbst Fotografien von Wolfgang Tillmans eine neue Ästhetik verleiht – die Gibson-Note, die dem Offensichtlichen, aber nicht immer Sichtbaren, einen neuen Rahmen gibt.

    Bildfragmente.

    Die Kunstwerke der exklusiven Reihe basieren nicht auf Magazinfunden oder ausgedehnten Stöberaktionen in Antikshops, sondern erkunden auch mit ihrem kreativen Fundament künstlerisches Neuland. Gibson trat zu diesem Zweck eine Tour quer durch London an, um uns am Entstehungsprozess ihrer Kunstwerke teilhaben zu lassen und gleichzeitig genau das Material einzufangen, das diesen Werken die entsprechende Basis verleiht.

    Der Tag beginnt mit echt englischem Tee in ihrem Londoner Studio in einer kleinen Gasse im Süden der Stadt.

    Der Tag beginnt mit echt englischem Tee in ihrem Londoner Studio in einer kleinen Gasse im Süden der Stadt.

    Detail verliebt.

    Ausgestattet mit einer analogen Kamera, Gummistiefeln und einem begleitenden Fotografen machen wir uns dann gemeinsam in der neuen A-Klasse AMG Sport auf den Weg quer durch London, um uns von der Künstlerin ihre persönlichen Inspirationsorte zeigen zu lassen, deren schroffe Hauswände, Holzkisten und Blumen sie von dem Fotografen auf Zuruf ablichten lässt.

    Gar nicht so einfach für den externen Profi, diese Details korrekt einzufangen, da sich der eigentümliche Blick der Künstlerin nicht immer sofort vermitteln lässt – doch genau darin liegt die Herausforderung!

    Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,1-3,8 l/100 km,

    CO₂-Emissionen kombiniert: 165-98 g/km.*

    Inspirationsorte.

    Erste Station der Tour: Die Bermondsey Street mit einem zauberhaften Blumenladen und dem mit Leckereien gespickten Borough Market. Hier findet Gibson beim täglichen Einkauf immer wieder Motive für ihr Archiv. Weiter geht es zum Wapping Project, das direkt an der Themse mit historischen Klinkergebäuden lockt und etwas weiter nördlich, zur Camden Passage und damit dem vielleicht besten visuellen Fundus der Künstlerin.

     

    Hier, in den vielen kleinen Antikshops der Passage, findet sie meist genau, was sie sucht: unzählige Drucke, Bücher und Magazine aus vergangenen Zeiten.

    Gesammelte Eindrücke.

    Zum Abschluss lassen wir uns im Dämmerlicht auf dem Hampstead Heath noch einmal kräftig durchpusten. Diese Naturoase ist für Gibson einfach der perfekte Ort, um in Ruhe durchzuatmen – und in Gedanken schon ein paar der gesammelten Eindrücke in neue Werke zu verwandeln.

    Mehr Infos über die Künstlerin und ihre neue MonographieThe Photograph as Contemporary Art: www.melindagibson-blogspot.de

    Besonderer Dank an:

    Lucid Ly: www.lucid-ly.com

    Mercedes-Benz Passenger Cars London: www.mercedes-benz.co.uk

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