Der CLA als Skulptur: Die Kunst des Japaners Yasuaki Onishi.

Shaping Air: der CLA als Skulptur.

Der japanische Künstler Yasuaki Onishi inszeniert den CLA als schwebendes Kunstwerk.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,1-4,2 l/100km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 165-109 g/km*

  • Shaping Air: der CLA als Skulptur.

  • Eine schwebende Skulptur.

    Federleicht und gespenstisch hängt es im Raum, pulsierend beim kleinsten Windstoß, erleuchtet von dem Licht der Umgebung, das es einfängt. Am seidenen Faden hängt die ikonenhafte Silhouette des CLA, schwerelos und kolossal zugleich. Eine Hülle aus Luft, eine Haut aus Licht.

    Yasuaki Onishi tritt zurück und lässt die Klebepistole langsam sinken. Mit scharfem Blick mustert er sein Werk und fährt sich nachdenklich durch die Haare. Im Hintergrund gibt klassische Musik den Takt vor, der Wasserkocher stimmt brodelnd mit ein und kündigt eine Pause mit grünem Tee an.

    Vorbild und Abbild: die Skulptur orientiert sich an der Form des CLA.

    Eine neue Herausforderung.

    Die Luft als Konstrukt, das Nichts als Kunst – eine abstrakte Vision, der sich der japanische Künstler Yasuaki Onishi verschrieben hat. Aus feinster Folie und Klebefäden kreiert er schwebende Kunstwerke, die in ihrer Erscheinung mit üblichen Sehgewohnheiten brechen: Sowohl schwerelos als auch monumental schweben sie in der Luft. Bisher erschuf Onishi nach diesem Beispiel nur abstrakte Landschaften – nun hat er sich einer neuen Herausforderung gestellt. Die fließende Silhouette des CLA soll als federleichtes Konstrukt eingefangen werden. Der japanische Künstler aus Osaka hatte sich in den letzten Jahren mit „Reverse of Volume“, seinen schwebenden Kunstwerken, in der Szene einen Namen gemacht.

    Das Kunstwerk verlangt absolute Präzisionsarbeit.
    Das Kunstwerk verlangt absolute Präzisionsarbeit.

    Bereits in seiner Heimat sehr bekannt, stellte er seine geisterhaften Werke auch in renommierten Galerien und Museen von den USA bis Europa aus.

    Die Nylonfäden halten den Klebstoff und somit das Kunstwerk in der Luft.
    Die Nylonfäden halten den Klebstoff und somit das Kunstwerk in der Luft.

    Ein Kunstwerk aus Klebstoff und Polyethylen.

    Der Künstler lässt Klebstoff über Nylonfäden tropfen, die parallel in mehreren Reihen an der Decke gespannt sind. Diese verbinden durch dünnste Fäden die Konstruktion an der Decke mit der Folie, die zwei Meter weiter darunter über einem Gegenstand liegt.

    Abertausende Tropfen seilen sich wie von Geisterhand herab und verbinden sich mit dem schwerelosen Material. Wird der formgebende Gegenstand unter der Folie entfernt, verbleibt die Silhouette – als schwebendes Element mitten im Raum. Die Herausforderung dabei: je genauer die Form des Gegenstands unter der Folie abgebildet werden soll, desto mehr Klebefäden sind nötig.

    Der CLA als Skulptur.

    „Bis jetzt erinnerten meine Kunstwerke an Gebirge, doch dieses Mal wollte ich einen eher materialistischen Gegenstand als Vorlage nehmen. Normalerweise stapele ich Kartons, bedecke sie mit einer Polyethylen-Folie und hänge sie mit feinen Fäden in die Luft. Danach werden die Kartons entfernt und die Folie verbleibt an ihrem ursprünglichen Platz“, erzählt der Künstler – während er nachdenklich in seine Schale Tee blickt. „Der CLA hat etwas Organisches, eine natürliche, aerodynamische Form, die ihm einen geringen Luftwiderstand erlaubt.

    Die aerodynamische Form des CLA forderte den japanischen Künstler heraus.
    Die aerodynamische Form des CLA forderte den japanischen Künstler heraus.

    Ich denke, hier liegen die Parallelen zu meiner Kunst.“ Den Luftwiderstand außer Kraft setzen, den Naturgewalten trotzen – ein ehrgeiziges Ziel, das den gemeinsam Nenner des Künstlers und des CLA bildet und zu einer erstaunlichen Erscheinung vereint.

    „Ich fühle den Stolz“.

    Rund fünf Tage arbeitet Onishi an diesem Projekt, das genaues Augenmaß und große Detailverliebtheit erfordert. Immer wieder studiert er dabei die Form des Fahrzeugs, streicht behutsam mit der Hand über die Folie und prägt sich jede kleine Erhebung in der Silhouette des CLA ein. Je nach Detail muss der Künstler unterschiedliche Mengen des glitzernden Klebstoffs „herabseilen“.

    Diese genaue Arbeit am Fahrzeug löst in Onishi ein besonderes Gefühl aus: „Ich habe bemerkt, wie schlicht und schön die Form des Fahrzeugs ist. Ich wollte diese Form einfach in einem Kunstwerk festhalten.“ Ehrfurcht schwingt in seiner Stimme mit. „Ich fühle den Stolz des Herstellers, den er sich in einer langen Tradition aufgebaut hat.“ Onishi nickt und mustert sein Werk. Dann stellt er die Schale mit Tee beiseite und greift wieder nach der Klebepistole.

    Der CLA unter einem

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