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  • Concept EQA.
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    Kühne Ideen.

    Zur IAA in Frankfurt präsentierte Mercedes-Benz höchst unterschiedliche Konzeptfahrzeuge – vom Concept EQA bis zum steuerlosen smart vision EQ fortwo.

    Text: Jörg Heuer | Fotos: Daimler AG

Eine neue Ära.

Vom rein elektrischen Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet bis zum Mercedes-AMG Project ONE – dem ersten Sportwagen, der Formel-1- Power auf die Straße bringt. Vier Hingucker. Und vier faszinierend eigenständige Wege in die Zukunft. Es ist die zweite Studie einer neuen Ära: das Concept EQA, ein Coupé mit Schrägheck. Die Reichweite des Allrad- Stromers beträgt rund 400 Kilometer, seine beiden Elektromotoren bieten eine kombinierte Systemleistung von mehr als 200 kW und eine sportliche Beschleunigung. In weniger als zehn Minuten lässt sich neue Energie für 100 Kilometer Reichweite laden.

Concept EQA
smart vision EQ fortwo

„Progressive Luxury“

„Wir setzen mit der gesamten EQ Modellreihe auf eine moderne, eigenständige und ausdrucksstarke Designsprache“, sagt Robert Lesnik, Leiter Exterieur Design bei Mercedes-Benz. Viele Designelemente des Concept EQA, erklärt er, verkörpern „Progressive Luxury“. Der Grill besteht aus einem Display, das „Gesichter“ zur Wahl stellt – die Animationen sind je nach Fahrmodus unterschiedlich. Das Highlight: Im Sport-Plus- Modus erscheint ein flammend roter Panamericana-Grill. Wilko Stark, Leiter Produktstrategie und -planung und Leiter CASE, betont: „Mit dem Concept EQA geben wir einen weiteren Ausblick auf unsere EQ Produktfamilie, die ab 2019 sukzessive auf den Markt kommt. Wir arbeiten zudem an attraktiven Ladelösungen und intelligenten Services, die unseren Kunden intuitive Mobilität in ihrem Mercedes-Benz EQ ermöglichen werden.“


„Rund um die Uhr, für jeden“.

Ein Blick ins Jahr 2030. Rouven Remp, Produktmanager smart electric drive, skizziert die Zukunft in wenigen Worten: „Stellen Sie sich vor: Der Verkehr in vielen Innenstädten und Ballungszentren läuft vollautonom. Kein Hupen, kein Stress, keine Unfälle – und keine Abgase mehr. Und die Spielstände von Fußballspielen, die Wettervorhersagen und die besten Restauranttipps sind von den Display- Türen des smart vision EQ fortwo ablesbar.“ Der clevere Zweisitzer besitzt weder Lenkrad noch Pedale, dafür eine loungige Sitzbank, die bei Bedarf auch teilbar ist. Der Fahrer ist nur noch Passagier und muss nicht einmal mehr einen Führerschein besitzen. Ein Klick aufs Handy genügt und der smart vision EQ fortwo gleitet völlig lautlos herbei – er findet eigenständig den Nutzer.


Der Kunde wiederum erkennt „seinen“ Wagen am Namen auf dem Black-Panel-Grill. „Unser Ziel war es, die Idee des Carsharings in Innenstadtbereichen konsequent weiterzudenken und das Auto zudem fahrerlos zu machen. Rund um die Uhr, für jeden“, sagt Rouven Remp. Die Inhalte des eigenen Smartphones können im Innenraum auf das Display übertragen werden – so findet die Fahrt in vertrauter Atmosphäre statt. „Der smart vision EQ fortwo ist ein radikal auf die Stadt ausgerichtetes Fortbewegungsmittel, das die Elektromobilität im urbanen Umfeld revolutionieren wird.“


Mercedes-Maybach 6 Cabriolet

Eine Luxusjacht für die Straße.

Ein Elektro-Konzeptauto, das beim Betrachter den Puls beschleunigt: Das Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet verkörpert den ultimativen Luxus der Zukunft. Der 2+2-Sitzer erinnert mit den ausladenden Formen – lange Motorhaube, Heck in „Boat Tail“-Format – an eine Luxusjacht für die Straße. Das innovativ- extravagante Interieur wiederum wirkt eher wie eine offene 360-Grad-Lounge als ein Autocockpit. Die gesamte Windschutzscheibe dient als transparentes Display, die Instrumententafel zieht sich als Band von der Türverkleidung bis in die Mittelkonsole.


Die Geburt einer Legende.

Es ist die Geburt einer Legende. Original Formel-1-Technik für die Straße. So also sieht er aus, das geheimnisumwitterte Mercedes-AMG Project ONE. Aus nur 1,6 Liter Hubraum entfaltet das Showcar mehr als 1 000 PS, dank seiner vier Elektromotoren und einer ausgeklügelten Turbotechnik, die direkt aus dem Mercedes- AMG Petronas Formel-1-Rennwagen stammt. Aus der Formel 1 kommen auch die pneumatischen Ventilfedern. Der Motor erreicht mühelos bis zu 11 000 Umdrehungen pro Minute, ein für Straßenfahrzeuge einzigartiger Wert. Zwei der Elektromotoren treiben die Vorderachse an, einer ist direkt in den Turbolader integriert.


Mercedes-AMG Project ONE
Mercedes-AMG Project ONE

Das Project ONE.

Der vierte befindet sich direkt am Verbrennungsmotor und ist mit der Kurbelwelle verbunden. Bei mehr als 350 km/h soll die Höchstgeschwindigkeit des Extremsportlers von AMG liegen, der zweifellos dem Racing entstammt: mit Heck-Mittelmotor, Wespentaille und weit vorn platziertem Cockpit. Das Project ONE kombiniert herausragende Driving Performance mit einer Effizienz, die ihresgleichen sucht. Auch das ergonomisch gestaltete Interieur soll ein authentisches Formel-1-Gefühl auf die Straße bringen. 2019 wird die limitierte Serienfertigung anlaufen.