Back
Back
  • Kasia Kausa und der neue Mercedes-Benz GLA in Warschau.
    1

    Sieh an, Warschau!

    Warschau! Die Hauptstadt Polens hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt – zu einer coolen, modernen Stadt der Kreativen. Wir waren mit dem passenden Auto dort: dem neuen GLA.

    Text: Jörg Heuer | Fotos: David Daub

Das glitzernde Tor zum Osten.

Und zum Westen ebenso. Trendmetropole, Hipsterhauptstadt, Boomtown mit frischem Facelift – das erzählt man sich neuerdings über Warschau. Die polnische Hauptstadt, an der Weichsel gelegen, habe sich in den letzten Jahren neu erfunden und ihr früheres sozialistisches Flair abgestreift. „Stimmt alles“, sagt Kasia Kausa, die seit sechs Jahren hier lebt und von Berufs wegen viele Unternehmer, Künstler und Kreative kennt. Die 33-jährige Polin wird uns ihr überraschendes Warschau zeigen – und wir bringen das passende Auto mit.

Kasia Kausa und der neue Mercedes-Benz GLA in Warschau.
Halt vor dem neuen Wahrzeichen – der Warsaw Spire ist preisgekrönt.

„Der Lack gefällt mir.“

Den neuen Mercedes-Benz GLA, der als Gefährt für urbane Abenteuer wie geschaffen ist. Kasia (gesprochen „Kascha“) Kausa, promovierte Sprachwissenschaftlerin, Mutter eines dreijährigen Sohnes, arbeitet für die Agentur „Photoby“, die Filmleute und Fotografen betreut. Als sie den GLA das erste Mal vom Balkon ihrer Wohnung aus sieht, mitten im Zentrum der Millionenstadt, ist ihr spontaner Kommentar nur: „Wow!“ Plötzlich hat sie es eilig, runterzukommen, den Wagen von Nahem zu begutachten, einzusteigen, loszulegen. „Der Lack gefällt mir“, sagt sie. „Auch das schwarze Leder der Sitze mit den roten Nähten, sehr edel.“

Wow, Warschau.

Wir fahren über einen breiten Prachtboulevard durch die erwachende Stadt. Warschau ist sichtbar in Häutung begriffen, und an vielen Ecken ist zu spüren, mit wie viel Elan die Menschen die Veränderung angehen. „Lass uns erst mal einen Überblick gewinnen“, sagt Kasia. „Der Blick von hier oben ist unschlagbar.“ Wow, entfährt es uns nun das erste Mal. Wir halten am Plac Europejski und blicken die glitzernde Glasfassade empor zur Spitze des „Warsaw Spire“: 220 Meter hoch, im Jahr 2016 für 250 Millionen Euro fertiggestellt. Bei den MIPIM Awards im Frühjahr diesen Jahres in Cannes – einer Art Oscarverleihung für Büroarchitektur – gewann der Warsaw Spire mitsamt seinen beiden 55 Meter hohen Nebengebäuden den Titel „Best Office & Business Development“.

Halt vor dem neuen Wahrzeichen – der Warsaw Spire ist preisgekrönt.
Ausgesuchte Weine und Speisen mit frischen Produkten aus der Region: Restaurant und Weinbar Dyletanci von Maciej Sondij.

Ausgesuchte Weine und Speisen mit frischen Produkten aus der Region: Restaurant und Weinbar Dyletanci von Maciej Sondij.

Skyline Warschaus.

Und verwies dabei rivalisierende Bewerber aus London, Rom und Shenzhen in China auf die Plätze. Wir fahren mit dem Lift in den 38. Stock. Dorthin, wo vor wenigen Wochen der britische Prinz William und seine Frau, Herzogin Kate, jungen Warschauer Start-up-Unternehmen einen Besuch abstatteten. Der Blick reicht hier weit über die Stadt, hinüber zur zweiten Skyline Warschaus, die nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt ist. Rund um den Warsaw Spire rangieren Lastwagen, wird gehämmert und geschweißt, werden weitere Wolkenkratzer mit über einer Million Quadratmeter Bürofläche errichtet.

So viel Energie.

Hier oben im Büroturm ist auch der Sitz von Tomasz Rudolfs Firma „The Heart“, einer auf Start-ups spezialisierten Unternehmensberatung mit 30 Mitarbeitern, die nicht nur aus Polen, sondern auch aus den USA, England und Frankreich stammen. Tomasz Rudolf spricht, wie viele hier, sehr gut Englisch und auch Deutsch. Der 39-Jährige durfte kürzlich den hohen Besuch aus Großbritannien durch den Warsaw Spire führen, eine ganze Stunde lang, erzählt er. Gerade arbeitet er daran, mit seinem Unternehmen nach London zu expandieren. Im digitalen Business zählen Wissen, Einsatz und Phantasie, und die Warschauer haben all das zu bieten. Derweil steht Kasia Kausa dicht am bodentiefen Fenster. „Die Energie in dieser Stadt ist groß“, sagt sie. „Hier wächst und gedeiht wirklich etwas.“

Der GLA passe perfekt zu dieser Stadt.

Alt und neu, nur ein paar Meter voneinander entfernt.

Weiter geht’s. Die Agentin muss ein paar Bilder des Künstlers Cezary Poniatowski, 30, aus seinem Atelier in der Ulica Rydygiera 8 abholen. Gerade bereitet er eine Ausstellung in Rom vor. Kasia klappt die Rücksitze des GLA herunter, so passen die teils recht großformatigen Werke des Malers locker in den Wagen. „Gut“, sagt Kasia. „Für mich müssen Autos nicht nur toll aussehen, sondern auch praktisch sein.“ Wir plaudern nur kurz, denn es wartet schon der Besuch beim Friseur, und nicht bei irgendeinem. Mit dem GLA geht es einmal quer durch die Stadt. Vorbei an Shopping Malls, hier und da bröckelnden Häuserwänden und vielen frisch restaurierten historischen Gebäuden. Durch enge Gassen und über Alleen. Alt und neu, manchmal nur ein paar Meter voneinander entfernt.


Mischung aus mondän und morbide.

Warschau ist eine spannende Mischung aus mondän und morbide. Die Stadt wirkt zudem kosmopolitisch – und sehr sauber. Viele internationale Besucher und Business-Leute sind auf den Plätzen unterwegs. Japaner, Chinesen, Australier, Amerikaner, Westeuropäer. Unser Ziel gibt Kasia Kausa schließlich ins Navi ein. Sie freut sich, dass es so einfach geht. Und dass der Bildschirm so groß ist. Wir verlassen das geschäftige Zentrum und die herausgeputzte Altstadt, fahren mit dem GLA zur Ulica Burakowska 5/7. Die Straße liegt in einem Villenviertel mit gepflegten Gärten und Parks. Hier betreibt Jaga Hupało, 50, seit 17 Jahren ihren Salon mit 25 Mitarbeitern.


Die Starfriseurin hat 8 000 Follower auf Instagram und fast doppelt so viele auf Facebook. Viele bekannte Sport-, Kultur- und Showgrößen Warschaus gehören zu ihrer Klientel, auch sehr berühmte französische Schauspieler. Ihr Salon befindet sich in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Textilmanufaktur. Er ist fast ganz in Schwarz gehalten, aus den Boxen dringt Chill-out-Musik. Das Lebensmotto der Haarkünstlerin mit der langen schwarzen Mähne steht groß über der Wand am Empfangstresen: „Born to create.“ Kasia deutet darauf und lacht. „Typisch Warschau“, sagt sie.


Magazin-Macher: Monika Brzywczy (rechts) und Krzysztof Kozanowski (links) geben die Genussund Lifestyle-Zeitschrift USTA heraus.

„We eat, we kiss, we talk.“

Das Motto der beiden Magazin-Macher Krzysztof Kozanowski (Herausgeber) und Monika Brzywczy (Chefredakteurin), die wir auf unserem Trip als Nächstes treffen, klingt auch nicht schlecht – und steht ebenfalls für das neue Warschau: „We eat, we kiss, we talk.“ Ihr edles Lifestyle-Magazin USTA verkauft sich knapp 40 000 Mal pro Ausgabe und erscheint viermal im Jahr mit Geschichten, die, nun ja: genau diesem Wahlspruch entsprechen. Mit den beiden Insidern diskutiert Kasia, welche Reiseempfehlungen man Gästen Warschaus denn am besten mit auf den Weg geben könne. (Neugierig auf das Ergebnis? Siehe Tipps linke Seite!) Schließlich bricht die Dämmerung an, die Lichter der Großstadt setzen ein, und Warschau zeigt eine andere aufregende Seite. Wir gleiten mit dem GLA vorbei an Leuchtreklamen und stilsicher illuminierten Gebäuden. Dann stellen wir den Wagen ab. Das Nachtleben Warschaus erkunden wir besser zu Fuß.