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Enthüllung: Der GLA ist markanter geworden und noch aufregender.

Ein Treffen mit den Menschen, die ihn entwickelt haben.

Sie arbeiten alle bei Mercedes-Benz, tragen Ihren Teil zum Erfolg des GLA bei. Was ist das für ein Gefühl, das Auto nach dem Facelift hier im Studio stehen zu sehen?

Sonja Hambloch: Als Verkäuferin sehe ich ein Modell normalerweise erst, wenn es bei uns in der Niederlassung ankommt. Ich finde, das ist ein richtig schnittiger Typ.

Andreas Rommel: Wenn man – wie ich – vom ersten Moment einer Entwicklung dabei ist und miterlebt, wie so ein Fahrzeug entsteht, ist dieser Moment schon etwas Besonderes. Anfangs steht da ja nur ein Modell in kleinerem Maßstab, und es wird viel daran getüftelt, ausprobiert, diskutiert und letztlich entschieden. Das kann bei einem komplett neuen Modell schon mal sechs bis acht Jahre dauern. Bei einem Facelift dauert das natürlich nicht so lange – aber trotzdem erfüllt es einen mit tiefer Befriedigung, das Serienfahrzeug so glänzend dastehen zu sehen.

Robert Höschele: Andreas, ich kann nur sagen: Wow! Kompliment.

Lisa Oremek: Mir gefällt das Design auch echt gut.

Robert Höschele: Ohne das jetzt genauer benennen zu können, das Facelift wirkt auf mich so, als wäre der GLA noch einen Tick moderner, dynamischer. Welche Änderungen habt ihr denn vorgenommen?

Philip Fischer: Schau zunächst mal auf die neuen Frontscheinwerfer, die einen richtig großen Unterschied ausmachen. Zweitens die neuen Heckleuchten und drittens die SUV-Front mit den geöffneten Lamellen und den drei Ausbrüchen. Das Auto ist wirklich die perfekte Synthese aus der Sportlichkeit der A-Klasse, der Variabilität und Vielseitigkeit der B-Klasse und repräsentiert damit ein ganz eigenes Design.

Andreas Rommel: Stimmt. Im Kompaktwagen­segment gibt es kein vergleichbares Fahrzeug. Diese Sportlichkeit, kombiniert mit dem SUV-Charakter, ist ein Alleinstellungsmerkmal. Und darauf ist man als Designer stolz.

Sie präsentieren den GLA.

  • Andreas Rommel

    Projektleiter Exterior Design, 26, Sindelfingen
  • Sonja Hambloch

    Automobilverkäuferin, 31, Düsseldorf
  • Joachim Starck

    stellv. Meister in der Lackiererei, 48, Rastatt
  • Lisa Oremek

    Auszubildende, 21, Rastatt
  • Philip Fischer

    Produktmanager, 25, Stuttgart
  • Robert Höschele

    Lerninselbegleiter, 33, Rastatt

Repräsentativ für den Beruf, vielseitig für die Freizeit.

Sonja, Sie sind eine erfolgreiche Automobilver­käuferin. Sehen Sie ein neues Modell und erkennen sofort, was Käufern gefallen wird?

Sonja Hambloch: Sicher die hohe Sitzposition und das GLA Feeling als kompaktester unserer SUV. Ich kann mir jetzt schon sehr gut vorstellen, wer sich auf den ersten Blick in dieses Auto verlieben könnte.

Ach ja?

Sonja Hambloch: Klar! Der GLA ist das Auto für Menschen, die ein Premium-Fahrzeug suchen, das alle Möglichkeiten offenlässt: repräsentativ für den Beruf, vielseitig für die Freizeit. Ich denke zum Beispiel an junge, berufstätige Mütter, die ihren eigenen Stil haben.

Sie präsentieren den GLA: Andreas Rommel, Sonja Hambloch, Joachim Starck, Lisa Oremek, Philip Fischer, Robert Höschele (v.r.n.l.)

Das ganze Fahrgefühl passt zu dieser Generation.

Philip, der GLA gilt Mercedes-Benz als ideales Auto für junge Erwachsene. Was werden die denn so gut an ihm finden?

Philip Fischer: Das ganze Fahrgefühl passt zu dieser Generation. Und die technischen Features auch. Zum Beispiel das neue LED-Licht, das ist ein Fest für die Nachtfahreraugen. Taghell nachts cruisen, supergeil. Zugleich haben wir als Erste im Kompaktsegment eine 360-Grad-Surroundview-Kamera in den Wagen eingebaut. Man sieht also das Fahrzeug aus der Vogelperspektive und bekommt angezeigt, was sich um das Auto herum befindet.

Joachim Starck: Das wusste ich nicht, ist ja stark!

Philip Fischer: Bisher gab es das erst ab der C-Klasse aufwärts. Praktisch ist auch, nur mit einer leichten Fußbewegung den Kofferraum öffnen zu können.

Modellbaumechaniker.

Andreas, Sie sind der Einzige hier aus dem Designbereich, sind ausgebildeter Modellbaumechaniker. Haben Sie in Ihrer Kindheit gern mit Autos gespielt?

Andreas Rommel: Mit Autos weniger, aber ich habe von klein auf schon handwerklich gearbeitet, zu Hause mit angepackt. Mein Vater ist Hausmeister. Vielleicht ist es kein Zufall, dass ich erst mal Modellbaumechaniker geworden bin. Da hat man viel mit unterschiedlichen Materialien zu tun, etwa Holz und Metall. Nach der Ausbildung habe ich als Modelleur im Design gearbeitet. Das war schon toll damals.

Damals? Sie sind heute 26. Seit wann arbeiten Sie bei Mercedes-Benz?

Andreas Rommel: Seit ich 15 bin.

Und wie kamen Sie zum Team des Exterior Design?

Andreas Rommel: Ich wollte mich weiterent­wickeln, habe ein Studium als Wirtschaftsingenieur absolviert. Seit 2015 bin ich jetzt dabei.

Optisch ein Megaknaller.

Joachim, Sie achten ja darauf, dass die Neuwagen perfekt lackiert das Werk in Rastatt verlassen. Welcher ist denn für Sie der schönste Mercedes, der je gebaut wurde?

Joachim Starck: Gar keine Frage – der neue Mercedes-­AMG GT ist optisch ein Megaknaller. Allerdings bin ich ihn noch nie gefahren. Leider.

Robert, Sie geben Ihr Wissen an Kollegen weiter, arbeiten sie in neue Arbeitsschritte ein. Wie würden Sie die Mercedes-Benz Familie beschreiben?

Robert Höschele: Mir ist vor allem wichtig, die Motivation der Mitarbeiter zu fördern. Mein Ziel ist es, einen gewissen Stolz bei den Kollegen zu entwickeln. Und der Kunde soll eins mitnehmen: Für das Geld, das du ausgeben möchtest, hast du gerade das beste Auto der Welt gekauft.

Er soll dieses Strahlen im Gesicht haben – und dafür sind wir im Werk täglich mitverantwortlich.

Fußstapfen.

Lisa, Sie sind die Jüngste im Kreis, im dritten Lehrjahr und haben im Sommer Ihre Prüfung. Sie haben vorhin in einer Pause erzählt, dass bereits Ihr Großvater bei Mercedes-Benz gearbeitet hat. Wie haben Ihre Angehörigen reagiert, als Sie beschlossen haben, die Familientradition fortzuführen?

Lisa Oremek: Die waren total überrascht. Keiner in unserer Familie hat damit gerechnet, dass ich in die Fußstapfen meiner Großväter trete.

Großväter?

Lisa Oremek: Beide haben ja bei „Daimler g’schafft“, wie man bei uns sagt. Alle haben sich also gefreut, als ich es ihnen erzählt habe. Und vor Kurzem hat sich mein jüngerer Bruder beworben und wurde ebenfalls angenommen – also ist die Freude jetzt doppelt groß.

Robert Höschele: Ich kenne das gut. Als ich noch klein war, wurde das Werk in Rastatt gebaut, und mein Vater begann dort zu arbeiten. Also war es nur folgerichtig, dass auch ich von einem Job dort geträumt habe. Und ich hoffe im Stillen, dass vielleicht auch meine Kinder irgendwann diese Tradition fortsetzen.

Meister.

Joachim Starck: Als ich 1997 bei Daimler angefangen habe, hat mein Meister zu mir gesagt: „Du brauchst hier keine Titel. Engagier dich, zeig dich, mach vielleicht ein bisschen mehr als die anderen – und dann gehst du deinen Weg!“ Ich habe damals seinen Ratschlag befolgt, heute kann ich sagen: Er hatte recht. Heute bin ich der Meister.

Herzlichen Dank für dieses Gespräch!

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