CLA Shooting Brake: Er sagt, sie sagt.

Ein Auto, zwei Perspektiven.

Auf Landstraßen und Bergpässen besser testen.

Sie, Bergsteigerin aus Südtirol, misst Fahrzeuge daran, wie praktisch sie sind. Er, Künstler aus München, achtet vor allem auf stimmige Formen. Gemeinsam testeten Tamara Lunger und Michael Pendry den CLA Shooting Brake in Salzburg.

Tamara Lunger erklettert Berge wie den K2, den sie 2014 ohne zusätzlichen Flaschensauerstoff bezwang. Michael Pendry inszeniert seine Kunstwerke in öffentlichen Räumen – und muss dafür manchmal ebenfalls hoch hinaus. Zum Beispiel, um Leuchtdioden an einem Windrad anzubringen, damit es zum Stern werde. Beiden ist es extrem wichtig, sich frei zu fühlen und selbstbestimmt zu handeln. Für Tamara käme ein Büroalltag nie infrage, Michael verfolgt das Ziel, Menschen mit seiner Kunst zu berühren. Als sie sich in Salzburg treffen, um den CLA Shooting Brake zu testen, macht Michael den Vorschlag, auch in die umliegenden Berge zu fahren. Salzburg ist ein hübsches Plätzchen, doch warum in der Stadt bleiben, wenn gleich daneben der Gaisberg wartet?

Auf Landstraßen und Bergpässen lässt sich das Auto weitaus besser testen als zwischen Busspuren und Ampeln. „Außerdem spielen die Berge für jeden von uns eine wichtige Rolle“, erklärt Michael, „Tamara sieht sie als Heimat, ich als Ausgleich zu meiner Kunst.“

Tamara - Bergsteigerin aus Südtirol.

Ein Auto, weiß wie Schnee, das gefällt mir natürlich sofort. Genau wie die Linienführung. Sie macht klar, dass der CLA Kraft hat. Als Bergsteigerin brauche ich einen zuverlässigen Kletterpartner, in Tausenden Metern Höhe kann dir niemand sonst helfen. An ein Auto habe ich ähnliche Ansprüche: Es darf mich nicht im Stich lassen, auch wenn es mal schwierig wird. Der CLA Shooting Brake vermittelt mir vom ersten Moment an das Gefühl, dass ich mich auf ihn verlassen kann. Außerdem bin ich von dem großen Panoramadach begeistert, es gibt mir das Gefühl von Freiheit, das ich brauche. Für meine Touren trainiere ich fast jeden Tag draußen – Skifahren, Laufen, Radfahren, Eisklettern. Ich bin nirgendwo lieber als auf dem Berg, umgeben von nichts als dem Wind. Als ich Beifahrer von Michael war, habe ich gleich die Rückenlehne nach hinten gestellt, um durch das offene Dach in den Himmel zu schauen. Da ich mich nicht gern eingeschränkt fühle, gefallen mir auch die rahmenlosen Fenster und die Lüftungsdüsen, die sich flexibel bewegen lassen, nicht nur nach links und rechts.

Angenehm übersichtlich.

Insgesamt wirkt das Interieur angenehm übersichtlich, geradezu einfach – im Gegensatz zur eher extrovertierten, dynamischen Außenerscheinung. Dass der Innenraum so aufgeräumt wirkt, liegt auch an dem Automatik-Wählhebel, der sich hinter dem Steuer statt in der Mittelkonsole befindet. Wo man bei den meisten Autos schaltet, findet sich hier Platz für Karten und Kaugummis. Die Leute meinen oft, ich würde nur klettern. Aber zu meinem Beruf gehört auch, Vorträge zu halten, Filme zusammenzustellen, Pressetermine und Treffen mit Sponsoren wahrzunehmen oder auf Fotoshootings zu erscheinen – das nimmt viel Zeit in Anspruch.

Häufig reise ich dafür lange Strecken und freue mich über ein komfortables Auto. Der CLA Shooting Brake kommt trotz allem für mich derzeit nicht in Frage: Ich habe einen Hubschrauber-Pilotenschein und spare gerade für einen eigenen Helikopter. Der bringt mich dann auf direktem Weg zu jedem Berg.

Michael - Künstler aus München.

Ich bin ein Fan von Kombis, schließlich müssen nicht nur Kollegen und Arbeitsmaterialien, sondern auch mein Hund Lilly ihren Platz finden. Der CLA Shooting Brake wirkt sehr athletisch und ich bin mir nicht ganz sicher, ob er mein Typ ist – also das repräsentiert, was ich ausstrahlen will. Ein Auto ist für mich kein Statussymbol, trotzdem ist mir wichtig, was es über mich aussagt. Der Diamantgrill mit den chromfarbenen Pins und die augenförmigen Leuchten sind gelungene Hingucker. Die lange Motorhaube, die markante Linienführung und die nach hinten flach abfallende Dachkontur verkörpern schon äußerlich die Kraft, die in dem Wagen steckt. Das gefällt mir sehr, als Künstler achte ich schließlich auch darauf, Inhalt über Form zu vermitteln. Meine Projekte sind vielfältig, gerade reise ich mit einer Installation von 2.000 Papiertauben durch die Welt. Das Werk heißt „Les Colombes“, französisch für „die Tauben“. Die Menschen sollen meine Projekte emotional und unmittelbar erfassen können, ohne lange Texte lesen zu müssen.

Eine wahnsinnig gute Straßenlage.

Beim CLA klappt genau das hervorragend – sobald ich einsteige, finde ich mich intuitiv zurecht. Natürlich ist es ungewöhnlich, dass die Fahrstufen der Automatik am Lenkrad eingestellt werden, aber Gewohnheit und Intuition sind ja auch nicht dasselbe. Auf dem Berg hat das Auto eine wahnsinnig gute Straßenlage und nimmt toll die Kurven. Der Motor ist kraftvoll, ohne aufmerksamkeitsheischend laut zu werden. Und die Beschleunigung ist rasant. Das Design des Bordcomputers ist im Shooting Brake sehr gelungen, er wirkt elegant und leicht, wie ein eingeklinktes iPad. Die Integralsitze sind sportlich und das Raumgefühl ist erstaunlich, egal ob man vorn oder auf der Rückbank sitzt. Die Farbgestaltung des Interieurs – Schwarz, Silber und rote Akzente – ist super. Für meine Installationen verwende ich oft auffällige Signalfarben, vielleicht bevorzuge ich deshalb sonst das Understatement gedämpfter Farben – für meine Privaträume wie fürs Auto.

Verwandte Themen.