Er sagt, Sie sagt. GLA 200.

Ein Auto, zwei Perspektiven.

GLA 200: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,0–5,8 l/100km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 138–134 g/km.*

Wir luden das ungleiche Duo ein, gemeinsam einen GLA zu testen.

Sie, Fahranfängerin und gelegentlich mit Mutters Auto unterwegs. Er, erfahrener Kapitän und seit Jahrzehnten auch Mercedes-Fahrer. Gemeinsam testeten Sie den GLA. Den Führerschein hat sie seit gut vier Monaten, nun macht, Julie De Groditz gerade ihr Abitur. Der 78-jährige Jürgen Schwandt fuhr als Kapitän jahrzehntelang zur See und kaufte vor einigen Jahren seinen fünften Mercedes. Wir luden das ungleiche Duo ein, gemeinsam einen GLA in Hamburg zu testen. Während Julie zur Eingewöhnung eine Runde auf dem Parkplatz drehte, fühlte Kapitän Schwandt sich im GLA sofort zu Hause und nahm Kurs auf die Köhlbrandbrücke. Auf Julies Frage, ob er schon Monsterwellen erlebt habe, berichtete Schwandt von einem schweren Sturm im Nordatlantik, den die Mannschaft 1956 nur knapp überlebte. „Als wir nach dem Unwetter endlich in Lissabon an Land gingen“, schloss er gut gelaunt, „feierten wir erst mal drei volle Tage Wiedergeburt.“

Der trockene Humor des Seemanns kam bei der Schülerin gut an: „Der Kapitän war lustig.“ Schwandt gab das Kompliment zurück: „So ein aufgewecktes Mädchen.“

Julie De Groditz.

Als erstes sind mir die Sitze im GLA aufgefallen, sehr cooles Design. Ich mag, dass sie wie aus einem Stück gegossen scheinen, die Form hat etwas Sportliches, als würde man in einem Rennwagen sitzen. Das Armaturenbrett mit den silberfarbenen Belüftungsdüsen und den ganzen Knöpfen wirkt futuristisch, wie eine Schaltzentrale in einem Raumschiff. Seit ich meinen Führerschein gemacht habe, leihe ich mir zwei- bis dreimal die Woche das Auto meiner Mutter, das hat eine Automatikschaltung. Als ich mit dem GLA anfahren wollte, musste ich mich deshalb kurz mit der Handschaltung auseinandersetzen. Die ersten Meter sind wir wie in einem Slapstick-Film gehopst, aber dann hatte ich den Dreh raus.

Schon irre, wie geschmeidig sich das Auto von dem Moment an fuhr und wie kräftig es anzieht. Die Gänge lassen sich viel weicher wechseln, als ich es von den Fahrschulautos kenne und auch das Lenkrad fasst sich angenehm griffig an. Da ruckelt nichts und jede Bewegung fließt, egal, ob man abbiegt oder abwechselnd nach links und rechts zieht. Das Kupplungspedal fühlte sich nicht hart und kantig, sondern sanft und einladend an, als würde ich auf ein festes, aber komfortables Kissen treten.

„Der GLA kommt mir wie ein Beschützer vor.“

Oft kann ich die Breite eines Autos schlecht einschätzen, wenn ich hinterm Steuer sitze, aber beim GLA hatte ich eine gute Übersicht und rauschte auch durch die engeren Straßen. Über die Parkhilfe habe ich mich trotzdem gefreut, so ganz würde ich mich bei so einem schicken Auto nicht auf mein Augenmaß verlassen wollen. Der GLA kommt mir wie ein Beschützer vor – ein kompaktes Kraftpaket, in dem man sich vollkommen sicher fühlt. Von außen wirkt er mit seiner blauen Farbe, den sportlichen Linien und dem doppelten Auspuff eh wie ein Superhelden-Auto. Tatsächlich habe ich ein wenig gehofft, dass er auf Knopfdruck Flügel ausfährt und abhebt.

Kapitän Jürgen Schwandt.

Gegen das Navigieren riesiger Tanker wirkt das Fahren im GLA wie eine Spazierfahrt im Ohrensessel. Der Tempomat regelt das Tempo, das angenehm große Navigations-Display weist den Weg und die Eco-Start-Stopp- Automatik schont die Umwelt, wenn man wieder mal wie Napfsülze im Hamburger Stau steht. Die Bodenhaftung ist hervorragend, selbst bei Bremsmanövern auf nassen Straßen. Bei einem Tanker kann das ja schon mal 15 Kilometer dauern, bis der stehenbleibt. Da muss man um einiges vorausschauender fahren, sonst kann man minutenlang machtlos zusehen, wie es zur Kollision kommt. Jahre, bevor ich einen Führerschein benötigte, heuerte ich als 16-Jähriger auf einem Segelschiff an. Als ich nach 25 Jahren sesshaft wurde, besorgte ich mir eine G-Klasse. Seither fahre ich nur Mercedes, diese Autos sind an Solidität und Qualität nicht zu überbieten.

„Der GLA schien mir daher sofort vertraut.“

Er ist technisch bestechend, verfügt über einen hohen Bedienkomfort und wartet mit Innovationen wie der Berganfahrhilfe auf. Mich interessieren solche Entwicklungen, auch bei Schiffen lasse ich mir alle paar Jahre zeigen, was sich auf der Brücke technisch getan hat. Dafür reise ich bei Frachtern mit, wie es sich für einen echten Seemann gehört, auf ein Kreuzfahrtschiff würden mich keine zehn Pferde kriegen. Das sogenannte Südsee-Blau des GLA ist nicht so sehr mein Fall – aber das liegt einzig daran, dass ich ein Freund der Karibik bin: Als wir früher dort einliefen, war ich in jedem Hafen so gut wie verheiratet.

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