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Er sagt, sie sagt - Mercedes-Benz Marco Polo.

Ein Auto, zwei Perspektiven. Sie, Ingenieurin, die sich mit Solar- und Windkraft auskennt. Er, Surfshop-Besitzer. Beide: Wassersportler. In Spanien testeten Julia und Mike aus Österreich den Mercedes-Benz Marco Polo.

„Die Umgebung war atemberaubend“.

Julia Flath und Mike Mayer wohnen in Wien – und sind viel gemeinsam unterwegs als semi-professionelle Kitesurfer, im Winter geht es bis nach Kenia und Brasilien. Am häufigsten aber zieht es die beiden an den Neusiedler See und den Bodensee. Außerdem treten sie bei nationalen und internationalen Wettbewerben an. Dorthin fahren sie meistens in Mikes Bus, denn das Wassersport-Equipment braucht Platz und durch das extra eingebaute Bett können sie ihr Lager in der Nähe der besten Strände aufschlagen. Mike besitzt zudem einen Surfshop in seiner Heimat Vorarlberg und vertreibt Wassersportartikel in ganz Österreich. Für uns reisten die zwei leidenschaftlichen Sportler nach Spanien, um von Barcelona aus auf Tour mit dem Marco Polo zu gehen. „Die Umgebung war atemberaubend“, sagt Julia über die Fahrt zum Ebrodelta, wo einige beliebte Wassersport-Spots zu finden sind. „Auch die Spanier waren sehr charmant. Nur ihre Überholmanöver waren uns anfangs ein wenig unheimlich – manche kamen mit 200 Sachen angezischt und waren so schnell verschwunden, dass nur eine Staubspur zurückblieb. So ähnlich wie in den Trickfilmen mit dem Road Runner.“

Julia.

Als ich hörte, dass wir ein Mercedes-Reisemobil testen würden, habe ich mir sofort etwas Edles vorgestellt. Am Marco Polo fiel mir dann aber zuallererst seine sportliche Form auf. Von vorne wirkt er schön kompakt, eher wie eine Limousine, weniger wie ein Fahrzeug zum Wohnen. Als wir die Schiebetür öffneten, blieb mir deshalb fast der Mund offen stehen. Während der Bus von außen gar nicht so groß wirkt, erinnert sein Innenraum an ein luxuriöses Hotelzimmer: hell, geräumig und bestens ausgestattet. Die Schubladen öffnen sich geschmeidig wie bei Designermöbeln, die Küchenzeile ist superschick und sehr funktionell. Die Rückbank lässt sich um mehr als einen Meter verschieben und die Vordersitze kann man einfach umdrehen, wenn man zu viert um den ausklappbaren Tisch sitzen möchte. Das war aber nicht das einzige, was mir wie ein Zaubertrick vorkam: Sobald ich hinter dem Steuer saß, fühlte ich mich wieder wie in einem normalgroßen PKW, so leicht ließ sich der Wagen durch den Verkehr lenken.

So viel Mit­denken hat uns beeindruckt.

Wir sind dann gleich an die Küste gefahren, schließlich hatten wir unser Material zum Stand-Up-Paddeln dabei. Als wir ins Wasser wollten, bemerkten wir, dass der elektronische Autoschlüssel mit seiner Fernbedienung für die Zentralverriegelung eine ganz clevere Lösung bietet: Im Handumdrehen kann man aus der handlichen Sendereinheit einen mechanischen Autoschlüssel entnehmen, der sich leicht mit einem Band am Neopren-Anzug befestigen lässt. Die empfindliche Elektronik kann so im Trockenen bleiben und man muss den Schlüssel nirgends deponieren oder verstecken, um nach der Session auf dem Wasser wieder ins Auto zu gelangen. So viel Mitdenken hat uns beeindruckt.

Mike.

Das Erste, was ich beim Marco Polo bemerkt habe, war die Ruhe. Da ich in meinem Alltag ständig zwischen Wien und Vorarlberg hin- und herfahre, bin ich gewohnt, mit Lärm zu leben: In der Küche meines Busses klappert es beim Fahren ununterbrochen. Hier dagegen blieb selbst in den Kurven alles ruhig, weil das Geschirr bestens verstaut ist. Vom Cockpit aus hat man die Umgebung immer im Blick und eine tolle Übersicht über die Verkehrslage. Das schöne Extra der Rückfahr-Kamera braucht man kaum beim Rangieren, so übersichtlich ist der Wagen. Ich liebe Reisemobile. Und das nicht nur, weil ich Platz brauche, um Surfboards, Wakeboards und Kitesurfmaterial zu transportieren.

Mike.

Das Erste, was ich beim Marco Polo bemerkt habe, war die Ruhe. Da ich in meinem Alltag ständig zwischen Wien und Vorarlberg hin- und herfahre, bin ich gewohnt, mit Lärm zu leben: In der Küche meines Busses klappert es beim Fahren ununterbrochen. Hier dagegen blieb selbst in den Kurven alles ruhig, weil das Geschirr bestens verstaut ist. Vom Cockpit aus hat man die Umgebung immer im Blick und eine tolle Übersicht über die Verkehrslage. Das schöne Extra der Rückfahr-Kamera braucht man kaum beim Rangieren, so übersichtlich ist der Wagen. Ich liebe Reisemobile. Und das nicht nur, weil ich Platz brauche, um Surfboards, Wakeboards und Kitesurfmaterial zu transportieren.

Das Gefühl, überall anhalten zu können.

Das Gefühl, überall anhalten zu können und ein Zuhause zu haben, bedeutet für mich einfach Lebensqualität. Besonders, wenn das Auto wie der Marco Polo knapp unter zwei Meter hoch ist. Denn damit kommt man in jede Garage und auf jeden höhenbeschränkten Parkplatz. Wassersportler sind gern nah am Meer, klar. In Spanien stellten wir den Wagen meistens so ab, dass wir vom Bett – im genial einfach aufzustellenden Dach – gleich sehen konnten, wie es um Wind und Wellen steht. Unter den anderen Surfern erregten wir mit dem Marco Polo schon etwas Aufmerksamkeit. Ein Pärchen bat sogar darum, sich das Reisemobil mal von innen ansehen zu dürfen. Übrigens hat das Paddeln wahnsinnig Spaß gemacht, der Naturpark Ebrodelta ist großartig, um einfach loszuziehen. Am letzten Tag sind wir selbst bei strömendem Regen raus aufs Meer gegangen. Toll war, dass wir klitschnass zum Aufwärmen ins Auto gehen konnten: Dort gibt es genug Raum zum Umziehen und der Boden lässt sich super putzen. Selbst die Neopren-Anzüge konnten wir innen zum Trocknen aufhängen.

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