Forever young.

Forever young.

Mit einem 280 SL der Baureihe R 107 spürt Marc Benjamin der Faszination einer nach wie vor angesagten Art des Autofahrens nach.

Fügt sich perfekt ins Landschaftsbild.

Er lässt von sich hören, lange bevor er überhaupt zu sehen ist. Als der Mercedes-Benz SL um die Kurve fährt, tönt sein dunkler, rauer Sound über die Straße und der Wagen fügt sich nahezu perfekt ins Landschaftsbild ein: Der Himmel über Lermoos ist blau, jeder Gipfel der Berge zeichnet sich messerscharf ab. Die hellblaue Karosserie reflektiert in der Sonne und wirkt wie eine Verlängerung des Himmels. „Labradorblau“ heißt die Farbe der Original-Serienlackierung und das allein spiegelt schon die ganze Ästhetik und Romantik wider, die mit diesem Fahrzeug geboren wurde.

Forerver young 280 SL

Schönheit fällt ins Auge.

Schönheit reicht aus, um ins Auge zu fallen, aber um im Gedächtnis zu bleiben, dafür braucht es vor allem Charakter. Dieser SL hat beides. Das Fotoshooting mit dem Schauspieler Marc Benjamin findet in Tirol statt, es ist eine stimmige Kombination an diesem Tag: Marc Benjamin, Jahrgang 1986, der Mercedes, drei Jahre älter, Baujahr 1983. Doch während das Auto gerade seinen zweiten Frühling erlebt, feiert der Schauspieler seinen internationalen Durchbruch. Zuletzt war er in der US-Erfolgsserie „Homeland“ zu sehen.

Schönheit fällt ins Auge.

Schönheit reicht aus, um ins Auge zu fallen, aber um im Gedächtnis zu bleiben, dafür braucht es vor allem Charakter. Dieser SL hat beides. Das Fotoshooting mit dem Schauspieler Marc Benjamin findet in Tirol statt, es ist eine stimmige Kombination an diesem Tag: Marc Benjamin, Jahrgang 1986, der Mercedes, drei Jahre älter, Baujahr 1983. Doch während das Auto gerade seinen zweiten Frühling erlebt, feiert der Schauspieler seinen internationalen Durchbruch. Zuletzt war er in der US-Erfolgsserie „Homeland“ zu sehen.

Forerver young 280 SL

Wie zu Hause ankommen.

„Fahren wird mehr als nur die Überwindung von Entfernungen“, heißt es im Original-Katalog der SL-Reihe. Sich in den Wagen zu setzen, ist wie zu Hause ankommen; vieles wirkt auf Anhieb vertraut. Und weil einem bewusst ist, dass man ein Stück Automobilgeschichte lenkt, stellt sich ein erhabenes Gefühl ein. Vielleicht hat man deshalb – dem sportlich-straffen Fahrwerk zum Trotz – den Eindruck, als würde der Wagen mehr schweben als fahren. Gleichzeitig passt dieser Satz zum Lebensgefühl der Fans solcher Klassiker. Sie sind eine technologiebewusste Generation, die sich ihr Transportmittel genau aussucht. Angesichts der vielen Optionen, wie man im Jahr 2016 reisen kann, ist Autofahren wieder mehr geworden, als von A nach B zu kommen. Es ist die bewusste Entscheidung, sich mit einem Auto zu bewegen, das die eigene Individualität unterstreicht. In Zeiten, in denen sich die Funktionen der Autos angleichen, ist diese Individualität erstrebenswerter denn je. Sie färbt vom Fahrzeug auf den Fahrer ab.

Forerver young 280 SL
Forerver young 280 SL

Für die Ewigkeit gebaut.

„Heute sehen doch viele Autos aus wie von der Stange, bis auf die Marke unterscheidet sie nicht viel. Einen alten Mercedes aber erkennt man schon von Weitem“, sagt Marc Benjamin begeistert und liefert damit schon einen der Gründe, warum es aktuell so viele Anhänger der Autogeneration der frühen 80er-Jahre gibt. Kaum eine Marke spielt dabei so eine bedeutende Rolle wie Mercedes-Benz: Die Autos werden nicht ausschließlich als Design-Klassiker geschätzt, denn die Wagen wurden schon damals für die Ewigkeit gebaut. Die Ästhetik der Karosserie, der Blick über die schier endlose Motorhaube und die Behaglichkeit im Inneren des Wagens machen die SL-Reihe einzigartig.

Das am zweitlängsten produzierte Modell.

Kein Wunder, dass der SL der Baureihe R 107, nach der G-Klasse, das am längsten produzierte Modell von Mercedes-Benz überhaupt ist. Und kein Wunder, dass sein Besitzer es am liebsten ständig im Blick haben möchte: Das Mohr Life Resort in Lermoos hat für solche Fälle sogar eine Suite mit integrierter Garage parat. „Da kann man abends bei einem Glas Wein dann durch die Scheibe seinen Klassiker betrachten“, sagt Marc Benjamin und schmunzelt – obwohl der Gedanke in keinster Weise absurd ist.

Forerver young 280 SL
Forerver young 280 SL

Kaum technische Hilfsmittel.

In einem Klassiker konzentriert man sich stärker auf das Fahren. Es gibt kaum technische Hilfsmittel, wenngleich der SL zu seiner Zeit als Neuwagen ein Technologieträger war, der mit Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern, Automatik, ABS, Airbag und Reiserechner aufwarten konnte. Einen alten SL zu fahren, bedeutet daher auch eine Rückbesinnung auf das Wesentliche. Das gefällt vor allem der Generation, die die Welt vom Rücksitz aus kennengelernt hat, die mit Kassetten und Polaroids groß wurde.

„Ich erlebe die Strecke, die ich im Auto zurücklege, gerne bewusst.“ Für Marc Benjamin zählt dazu auch ein achtvoller Umgang mit dem Fahrzeug, ohne dabei in Ehrfurcht zu versinken. Der R 107 fährt sich leicht, es braucht wenig Expertise, ihn in Schwung zu bringen. „Je älter jemand ist, desto mehr Respekt sollte man ihm entgegenbringen“, sagt der Schauspieler. 2016 tritt er in zwei Kinofilmen auf. „Unsere Zeit ist jetzt“ ist an die Lebensgeschichte des Stuttgarter Rappers Cro angelehnt.

Forerver young 280 SL

Hohe Ansprüche an das Fahrzeug.

Die Ansprüche an das Fahrzeug sind nicht kleiner geworden, sie haben nur ihren Fokus verschoben. Die technische Überlegenheit der SL-Klasse zahlt sich bis heute aus. Der R 107 von 1971 war als erstes Mercedes Modell mit Außenspiegeln ausgestattet, die man von innen verstellen konnte. Ebenso hatte er eine Aufrollautomatik für den Sicherheitsgurt und neue Rückleuchten, die durch ihre Form kaum verschmutzten.

 

Während die Sonne in Tirol langsam untergeht, weht immer wieder ein einladender Kräuter-Aufguss-Duft aus dem Spa herüber. Spätestens jetzt ist es Zeit, den Wagen in der Garage, pardon, im Zimmer zu parken. Die schönen Dinge sollte man eben immer im Blick behalten.

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