Generationenwechsel.

Ein Original wird noch besser: Der Nachfolger der M-Klasse tritt an, die Erfolgsgeschichte des Bestsellers fortzusetzen.

GLE 250 d 4MATIC: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,9–5,7 l/100km; CO₂-Emissionen kombiniert: 156–149 g/km.*

Messerscharfe Linien, muskulöse Formen, mehr Sinnlichkeit.

Bereit für die Begegnung mit einem Original? Zugegeben, in Zeiten der digitalen Reproduzierbarkeit verwischen solche Grenzen leicht. Ob etwas echt oder eine Kopie ist, macht optisch immer seltener einen Unterschied. Allerdings, wie einst der Philosoph Walter Benjamin treffend schrieb: Nur das Original besitzt die Aura der Einmaligkeit. Der neue Mercedes-Benz GLE als Nachfolger der M-Klasse ist eines dieser rar gewordenen Originale. Denn er trägt alle Gene des Autos in sich, das 1997 das Segment der Premium-SUVs begründet, damit einen weltweiten Boom ausgelöst und die Automobilgeschichte der Neuzeit geprägt hat. Wir begegnen dem neuen Original hinter den Türen eines riesigen Fotostudios in Sindelfingen. Zu diesem Zeitpunkt herrscht noch höchste Geheimhaltungsstufe. Mit dabei sind Exterior Designer Volker Leutz und Produktmanager Matthias Lücke. Auch sie sehen den neuen Wagen zum ersten Mal im Scheinwerferlicht außerhalb des Werks. Ein besonderer Moment für beide, die jahrelang mit ihren Teams an diesem Modell gearbeitet haben. Und jetzt kommt der erste Auftritt des neuen GLE im Rampenlicht:

Eine imposante Erscheinung in kultiviertem Cavansitblau metallic steht vor uns. Man könnte sagen: mustergültig durchtrainiert, aber in feinem Maßzwirn. Mit der veränderten Front- und Heckpartie, dem klar gezeichneten Aufbau, den großen Rädern und dem unverkennbaren Markengesicht ist aus dem ML nicht nur der neue GLE geworden, sondern auch ein noch moderneres Auto.

Organische Flächen.

Der GLE interpretiert die aktuelle Mercedes- Benz Designsprache so straff und robust wie nötig. „Unser Leitbild beim Entwerfen hieß: Sensual Purity. Es zeigt sich hier durch den Wechsel von organischen Flächen und härteren Kanten“, erklärt Volker Leutz. „Ein Auto, das in der Stadt genauso zu Hause ist wie im Gelände, darf dies auch selbstbewusst demonstrieren“, sagt der Designer und spielt so darauf an, dass sich der GLE 250 d 4MATIC dank seines permanenten Allradantriebs auch abseits befestigter Wege wohlfühlt.

Für uns ist der Scheinwerfer wie eine Opernbühne.

Die meiste Arbeit haben die Designer in die Front investiert: Neu gestaltet wurden die Kühlermaske mit Doppellamellen und zentralem Markenstern, Stoßfänger, Lufteinlässe, Kotflügel und Motorhaube mit den zwei Powerdomes. Dazu haben sie neue Scheinwerfer mit der organischen Leuchtengrafik entworfen, die inzwischen so typisch ist für Mercedes-Benz. „Früher war ein Scheinwerfer eine geriffelte Glasfläche, bei der lediglich die Außenkontur gestaltet war. Heute gestalten wir auch das Innenleben – die Lichtleiter-Technologie bietet uns hierzu grandiose Möglichkeiten“, schwärmt Leutz. „Für uns ist der Scheinwerfer wie eine Opernbühne – ein großer, dunkler Raum, in dem wir die einzelnen Akteure inszenieren und ihre Technologie unmittelbar zeigen können.“

Die neue Harmonie der Front setzt sich in den Seiten fort.

„Die Kotflügel mit ihrer muskulöseren, konvexen Form bringen mehr Präsenz und Sinnlichkeit in den Vorderwagen“, sagt der Designer. Dann zeichnet er mit der Hand die Linien nach, die sich ab der A-Säule in den stabilen Flankenlinien fortsetzen. „An den Seitenflächen strukturieren die Dropping Line oben und die Balance Line unten das Volumen und sorgen dafür, dass dieses große Auto nicht übermäßig wuchtig wirkt, sondern eher lässig“, erklärt Leutz. Der Fels, an dem sich ein ganzes Segment aufgerichtet hat, drängt sich nicht unbedingt als solcher auf. Was wiederum Größe beweist. „Als Produkt-Beauftragter freut man sich natürlich extrem, wenn ein Modell Bestwerte markiert“, sagt Manager Matthias Lücke, nachdem auch er den GLE von allen Seiten inspiziert hat. „Und dieses Auto überzeugt nicht nur mit seinem Design, sondern ist in seinem Segment auch bei Effizienz, Leistung, Sicherheitsausstattung und Geräumigkeit unerreicht.“ Zu den Bestwerten des GLE 250 d 4Matic trägt unter anderem der 150 kW starke Vierzylinder-Diesel bei, der nur 5,4 Liter auf 100 Kilometer benötigt – ein guter Verbrauch für ein vollwertiges SUV.

Sensationell sind die Werte des 325 kW starken Plug-in-Hybridmodells GLE 500 e 4MATIC, der im Schnitt mit lediglich 3,7 Liter Super auskommt und bis zu 30 Kilometer lokal emissionsfrei unterwegs ist. Die aktive Sicherheit erhöhen viele clevere Assistenzsysteme, wie etwa der optionale Bremsassistent BAS Plus mit Kreuzungsassistent. Der kluge Helfer erkennt mit einer Stereokamera und Radarsensoren eine drohende Kollision mit dem Querverkehr und warnt den Fahrer optisch und akustisch, bevor es zu spät ist.

Beseelt vom Geist der Vorfahren.

Wir möchten jetzt mehr über die traditionelle DNA des Originals wissen – und wie sie im GLE und den kommenden SUV-Modellen fortgeführt wird. Eine Steilvorlage für den Baureihen- Experten Matthias Lücke: „Als klassisches und ungewöhnliches Merkmal unterschied die breite C-Säule immer schon alle M-Klassen von anderen SUVs. Weil sie wie kaum ein anderes Element die evolutionäre Linie verdeutlicht, bleibt sie auch im GLE erhalten.“ In der Geländewagenfamilie von Mercedes-Benz reiht sich der GLE mit seinem modernen Design jetzt neben dem kleineren GLA ein, der deutlich expressiver gestaltet ist. Diese klare Struktur passt zu den neuen Namensbezeichnungen bei Mercedes-Benz: Das „GL“ steht jetzt für alle Geländefahrzeuge mit dem Stern und die nachfolgenden Buchstaben wie „A“ und „E“ verraten zu welcher Modellreihe das Auto gehört.

Schließlich bittet Exterior Designer Volker Leutz, das Fotolicht auszuschalten:

Am Heck glühen nun die LED-Heckleuchten wie Wegmarken in der künstlichen Studionacht. Höchste Zeit, das Auto aus dem Fotostudio endlich auf die Straße zu schicken. Oder, schönes Kontrastprogramm, mit dem optionalen Offroad-Paket ins Gelände. Dank einer hundertprozentigen Differenzialsperre, einem verstärkten Unterbodenschutz und einer Geländeuntersetzung meistert der SUV auch schwieriges Terrain – genau wie seine Vorfahren. „Bis ins Detail wurden viele Elemente des GLE ja vom Geist der legendären Mercedes-Benz Geländewagen und deren überragender Funktionalität und Qualität inspiriert“, sagt Matthias Lücke. Eine Tradition, die nur wahre Originale wie der GLE fortführen können. Um so schöner, dass der Blick dafür nicht in die Vergangenheit schweifen muss, sondern nach vorn gerichtet werden darf.

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