Sie ist ein Model...

… und er sieht gut aus. Petra Nemcova und der Neue von Mercedes-Benz sind ein Traumpaar. Nicht nur äußerlich, sondern auch wegen ihrer inneren Stärken.

„Ist Berlin nicht großartig?“

Gestern ist sie von Los Angeles nach Berlin gejettet, um für das Mercedes-Benz Magazin fotografiert zu werden. Gleich geht es weiter auf eine Party nach Nizza. Petra Nemcova, 36, scheint dieser Terminplan nichts auszumachen. Sie sieht blendend aus und hat gute Laune. „Ist Berlin nicht großartig?“, ruft sie und posiert dabei weiter vor der Kamera. Das tschechische Supermodel ist viel beschäftigt, auch für die GLC-Kampagne hat sie schon gearbeitet. Doch heute fährt sie zum ersten Mal in dem neuen Auto. Als der Fotograf zusammenpackt, bittet sie zum Gespräch in den Wagen. Der GLC 350 e 4Matic bringt sie, na klar, dann sofort zum Flughafen.

GLC 350 e 4MATIC:

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,6 l/100 km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 60 g/km.*

Frau Nemcova, wie gefällt Ihnen das Auto?

Grün, stylisch und schnell – mehr geht nicht. Und dann noch diese gesteppten Nähte! Ich fühle mich, als würde ich in einer riesigen Chanel-Tasche durch Berlin chauffiert.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,6 Liter Super/100 km; CO2-Emission kombiniert: 60 g/km*

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,6 Liter Super/100 km; CO2-Emission kombiniert: 60 g/km*

Bewohnerin des Universums.

Sind Sie immer so viel unterwegs?

Ja, ich sehe pro Woche mindestens drei Länder, oft auf unterschiedlichen Kontinenten. Ich finde es wunderbar, andere Kulturen und Orte kennenzulernen. Das mache ich seit 16 Jahren.

Begonnen hatte Nemcova ihre Modelkarriere als Teenager im Alter von 16 Jahren, nachdem sie in Prag von einem Modelscout entdeckt worden war. Sie ging nach Mailand und arbeitete unter anderem für Benetton, Bulgari, Cartier und Victoria’s Secret. Nemcova spricht sechs Sprachen. 2003 schaffte sie es auf das Cover der „Swimsuit Issue“ der US-Zeitschrift Sports Illustrated. Ihr endgültiger Aufstieg in die Liga der internationalen Supermodels.

Wo sind Sie zu Hause?

Überall. Ich fühle mich nicht als Weltbürgerin, sondern als Bewohnerin des Universums.

Happy Hearts Fund.

Was soll das heißen?

Ich bin spirituell. Hier, mein neuestes Tattoo am Handgelenk: die 108. Es ist eine heilige Zahl. Sie steht für Frieden, das Positive, das Gute. Indische Gebetsketten haben 108 Perlen, im Hinduismus gibt es 108 Götter. Man findet diese Zahl an allen möglich heiligen Stätten.

In Nemcovas Kreisen bezeichnen sich viele Menschen als spirituell – vielleicht, um nicht oberflächlich zu wirken. Oder weil es leichter ist, ein paar Gedanken zu äußern, als Verantwortung zu übernehmen. Auf Petra Nemcova trifft beides nicht zu: Sie ist nicht nur Model, sondern auch Philanthropin, die ihre Berühmtheit nutzt, um Armut zu bekämpfen. Ihre Spiritualität wirkt authentisch, 2004 gab es einen schrecklichen Wendepunkt in ihrer Biografie, als sie während des Tsunamis in Thailand war. Ihr Verlobter starb bei der Katastrophe, sie selbst überlebte knapp, indem sie sich stundenlang schwerverletzt an eine Palme klammerte. Nemcova gründete nach ihrer Genesung den Happy Hearts Fund, der auf der ganzen Welt Schulen für die Ärmsten der Armen baut. 118 sind es mittlerweile.

Gab es eine Zeit, in der Sie die Glitzerwelt ganz verlassen wollten?

2005, bei meinen ersten beiden Jobs – nachdem ich wieder gesund war, habe ich nur geweint. Ständig fragte ich mich: „Was mache ich hier? Was hat das alles für einen Sinn?“

Wie fanden Sie aus diesem Tief heraus?

Meine Arbeit ergab wieder Sinn, weil ich merkte, dass jeder, mit dem ich zusammenarbeitete, helfen wollte. Anfangs unterstützten den Happy Hearts Fund ausschließlich Menschen aus der Fashion-Welt: Fotografen gaben ihre Bilder, Designer ihre Entwürfe. Diese Art von Wohltätigkeit ist für beide Seiten wertvoll: Die einen haben das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, und die anderen die Möglichkeit, an vernünftigen Schulen zu lernen. Ich baue eine Brücke zwischen den Welten. Und ich gehe zu jeder Schuleröffnung persönlich.

Jede freie Minute zum Cruisen.

Was bedeutet das Autofahren für Sie?

Ich fahre gern, auch selbst. Als ich in Paris gelebt habe, nutzte ich jede freie Minute zum Cruisen. Dabei gewöhnte ich mir einen ziemlich wilden Fahrstil an.

Und das ständige Unterwegssein?

Reisen empfinde ich als großes Geschenk. Ich bin in einem kommunistischen Land aufgewachsen. Bis ich elf war, bis zur Samtenen Revolution in Tschechien, kannte ich keine Rede-, keine Reisefreiheit, nicht einmal die Freiheit zu träumen. Meine Eltern haben nie gelernt zu träumen. Sie konnten mir 20 Jahre lang nicht beantworten, wo sie Urlaub machen wollen. Irgendwann habe ich sie einfach mitgenommen in die Welt.

Design.

Dezent und harmonisch.

Im Vergleich zu K wie Kante ist das C wie Cello ein geschwungener und harmonischer Buchstabe – und der Mercedes-Benz GLC trägt diesen Buchstaben zu Recht im Namen. Vom klassisch-eckigen Offroad-Design des 2008 eingeführten GLK setzt sich der Nachfolger deutlich ab: Das neue Mid-Size SUV wirkt dynamisch, kraftvoll – und gleichzeitig elegant. Wer den GLC mit Supermodel Petra Nemcova durch Berlin rollen sieht, kommt nicht sofort darauf, dass sich das Auto genauso gut fürs Gelände eignet. Daimlers Chefdesigner Gorden Wagener drückt es so aus: „Der GLC setzt dank unserer Designphilosophie emotionale Akzente und hat gleichzeitig an Funktionalität gewonnen.“ Er ist einer für den Hauptstadtboulevard und die Steinwüste gleichermaßen

Seine Safari-Fähigkeiten ließen die Designer optisch nur dezent anklingen, der GLC übt sich im Understatement. Dabei ist die puristische Formgebung zukunftsweisend für Mercedes.

Sinnliche Klarheit.

„Alle kommenden SUVs werden unserer Linie der sinnlichen Klarheit folgen und bedeutend sportlicher werden“, sagt Wagener. Die Coupéartige Silhouette, die geländetauglichen kurzen Überhänge, der verlängerte Dachspoiler am Heck und die markante Front mit dem Unterfahrschutz deuten das Können des GLC an und tragen zur verbesserten Aerodynamik bei: Sein cW-Wert ist mit 0,31 der beste seiner Klasse.

Der Neue protzt nicht mit Größe – er hat sie. Im Vergleich zum GLK ist er um zwölf Zentimeter länger, fünf breiter und neun Millimeter höher. Spürbar sind die Zuwächse vor allem im Inneren: Das maximale Gepäckraumvolumen von 1.600 Litern übertrifft das des Vorgängers um 50 Liter, die Beinfreiheit hat hinten um 5,7 Zentimeter zugelegt. Den Designern ist gelungen, was auch im Business von Petra Nemcova gilt: Ohne innere Werte bringt Schönheit wenig.

Technik.

Stark und effizient.

Damit der GLC in der Stadt, auf Langstrecken und im Gelände optimal vorankommt, haben ihn die Mercedes-Ingenieure mit intelligenter Technologie ausgerüstet, serienmäßig etwa mit der Fahrdynamikregelung Dynamic Select und dem permanenten Allradantrieb 4Matic. Damit erklimmt der GLC Steigungen von 70 Prozent. Ist der Wagen zusätzlich mit dem Offroad-Technik- Paket und der stufenlos verstellbaren Mehrkammer-Luftfederung Air Body Control ausgestattet, kann er eine maximale Bodenfreiheit von 227 Millimetern erreichen. Es stehen dann auch fünf spezifische Offroad-Programme zur Verfügung, darunter „Steigung“, „Glätte“ und „Anhänger“. Wer sich festfährt, wählt „Freischaukeln“ – und überlässt den Rest der Technik: Das Fahrzeugniveau wird um 50 Millimeter angehoben, Motorsteuerung, Automatikgetriebe und alle weiteren Regelsysteme passen sich dem Ziel an, wieder freizukommen.

So schlank wie ein Supermodel.

Dabei zeigt das Display im Innenraum, wie sich das Fahrzeug verhält. Für den GLC stehen drei konventionelle Motorvarianten zur Auswahl: zwei Diesel mit 125 und 150 kW sowie ein Benziner mit 155 kW. Neben den Triebwerken und der Aerodynamik trägt die Leichtbauweise zur Energieeffizienz des GLC bei: Für die Karosserie wurden Komponenten aus Aluminium, hochfesten Stählen und widerstandsfähigen Kunststoffen verbaut. Obwohl das Auto größer und besser ausgestattet ist als der GLK, wiegt es 80 Kilogramm weniger. Die Verbrauchswerte liegen um bis zu 19 Prozent unter denen des Vorgängers.

Noch mehr Freude am Sparen macht allerdings die Fahrt in dem GLC 350 e 4Matic, in dem Petra Nemcova durch Berlin chauffiert wird. Der Plugin Hybrid fährt bis zu 34 Kilometer rein elektrisch und damit vollkommen abgasfrei.

Zusammen mit dem Verbrennungsmotor erbringt das System eine Leistung von 235 kW. Der Verbrauch ist so schlank wie ein Supermodel: nur 2,6 Liter auf 100 Kilometer.

Komfort.

Luxuriös und sicher.

Der GLC 350 e 4Matic hat eine große Zahl von Hightech-Systemen an Bord, die Petra Nemcova das Leben erleichtern. Wenn sie zwischen zwei Fototerminen in den Wagen steigt, hat sein Inneres bereits die voreingestellte Raumtemperatur. Die Vorklimatisierung erlaubt es, die Wunschtemperatur für eine bestimmte Uhrzeit oder via Smartphone mit der Mercedes connect me App spontan einzustellen.

Alle GLC-Modelle verfügen außerdem über ein neues Steuerungselement, dessen Grundprinzip Nutzer von Telefonen und Notebooks kennen: In die Handauflage der Mittelkonsole ist ein Touchpad integriert, über das sich die Bordsysteme per Fingerspitze bedienen lassen. Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen können sogar direkt, quasi handschriftlich, auf das Touchpad gezeichnet werden.

„Silent Start“.

Die Eingabe von Straßennamen ins Navigationssystem wird dadurch deutlich einfacher und angenehmer. Aber nicht nur die Digitaltechnik erhöht den Komfort. Auch die hohe Steifigkeit der Karosserie, die Schwingungsdämpfung und die Ruhe im Innenraum wirken entspannend. Nemcovas Wagen legt sogar einen vollkommen geräuschlosen, rein elektrischen „Silent Start“ hin. Wenn sich unterwegs im Hybrid-Modus der Verbrennungsmotor automatisch dazu schaltet, bleiben Antriebs-, Wind- und Abrollgeräusche kaum wahrnehmbar. Messungen im Windkanal zeigen, dass der GLC Aeroakustik-Werte hat, die nicht dem SUV-Segment entsprechen, sondern der aktuellen E-Klasse.

Um sicher und komfortabel zu fahren, sind für den GLC fast alle aus der C-, E- und S-Klasse bekannten Assistenzsysteme verfügbar, etwa der serienmäßige Collision Prevention Assist Plus, der aktive Totwinkel-Assistent oder die PRE-SAFE Bremse mit Fußgängererkennung. Grundlage für die meisten elektronischen Helfer sind Radarsensoren und Kameras, die das Fahrzeugumfeld überwachen. Die Stereo Multi Purpose Camera in der Nähe des Innenspiegels kann zum Beispiel bis zu 500 Meter weit vorausschauen. Im Bereich von 50 Metern erkennt sie, wohin sich andere Autos oder Fußgänger bewegen und leitet diese Daten an Systeme wie den Bremsassistenten weiter.

Lieber ganz menschlich.

Petra Nemcova, die erst am Vortag aus Los Angeles angereist war und schon wieder auf dem Weg nach Nizza ist, lässt sich an diesem Tag lieber ganz menschlich durch den Berliner Großstadtverkehr helfen: Ein Chauffeur bringt sie zum Flughafen.

Lieber ganz menschlich.

Petra Nemcova, die erst am Vortag aus Los Angeles angereist war und schon wieder auf dem Weg nach Nizza ist, lässt sich an diesem Tag lieber ganz menschlich durch den Berliner Großstadtverkehr helfen: Ein Chauffeur bringt sie zum Flughafen.

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