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Mit der G-Klasse durch die unendlichen Weiten entlang der Skeleton Coast.

Mike Horn: „Geh weiter. Träum größer. Sei schneller.“

Für Mike Horn und seine Mercedes-Benz G-Klasse startet die Expedition „Pole2Pole“. Wir sprachen mit dem furchtlosen Abenteurer.
Foto: Richard Thompson
  • Mike Horn: „Geh weiter. Träum größer. Sei schneller.“

  • Mike Horn bezwingt selbst den monumentalen gefrorenen Wasserfall

    Foto: Erik Hecht

    Die gewaltige Natur bezwingen.

    Bei Ihrer Reise werden Sie Wüsten, Dschungel und die Tundra durchqueren, außerdem werden Sie die Erde von Pol zu Pol auf dem Segelschiff, auf Skiern und mit dem Auto umrunden. Gibt es einen bestimmten Aspekt oder eine Herausforderung, die Ihnen besonderen Respekt einflößt?

     

    Ich sage ja immer: Wenn dir deine Träume keine Angst machen, sind sie nicht groß genug. Im Grunde bedeutet dies, dass unabhängig davon, welche Herausforderung ich angehe, es immer etwas geben wird, was mir Respekt einflößen sollte. Pole2Pole ist eine einzigartige Expedition, die mich durch die verschiedensten Landschaften, Jahreszeiten und Gegebenheiten führen wird. Während der zwei Jahre, die dieses Abenteuer dauert, werde ich mit dem Expeditionsschiff Pangaea über Ozeane segeln, die Arktis und die Antarktis auf Skiern durchqueren und in extremen Gebieten mit der G-Klasse fahren. Doch den meisten Respekt habe ich vor den zwei Weltpremieren, die mir bevorstehen: der Durchquerung der Arktis und der Antarktis. Diese Etappen meiner Reise müssen extrem gut vorbereitet sein. Von der Ausrüstung über das Wetter bis hin zur psychischen Verfassung spielen unzählige Details eine Rolle, wenn es darum geht, eine sichere Durchquerung zu gewährleisten.

    Eine bereichernde Expedition.

    Bei Ihrem letzten Abenteuer, Drive 2 Climb K2, haben vor allem die Menschen eine große Rolle gespielt, die die Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Wie steigern Sie die Wahrscheinlichkeit, solche bereichernden Erfahrungen machen zu können?

     

    Als Kind habe ich schon immer davon geträumt, jeden Winkel dieser Erde zu Fuß zu erkunden, jedes verborgene Geheimnis dieses Planeten zu entdecken und so viele Menschen wie möglich kennenzulernen. Da unsere Zeit auf dieser Welt begrenzt ist, war es schwer, diesen Traum zu verwirklichen. Zumindest bis zu meiner jüngsten Zusammenarbeit mit der Mercedes-Benz G-Klasse. Diese einzigartige Partnerschaft hat eine unglaubliche Fülle an Möglichkeiten für einen extremen Abenteurer wie mich eröffnet. Endlich hatte ich den perfekten Partner gefunden, um möglichst viele Strecken in kurzer Zeit zurücklegen zu können und unterwegs die Menschen des Landes kennenzulernen.

    Die G-Klasse: ein fester Bestandteil von Mikes Team

    Foto: Chris Brinlee Jr.

    Ich habe mich entschieden, nicht zu fliegen, sondern mich ausschließlich auf dem Boden fortzubewegen. So kann ich meine Chancen erhöhen, jeden Winkel der Erde zu entdecken. Wenn ich mit der G-Klasse in die entlegensten Gebiete dieser Welt fahre, hoffe ich, dort Menschen zu treffen, mit denen ich Erfahrungen austauschen und teilen kann. All das wird das Abenteuer „Pole2Pole“ bereichern.

    Mike mit seinen Töchtern in Namibia.

    Foto: Dmitry Sharomov

    Hoffnung und Inspiration schöpfen.

    Woraus schöpfen Sie Energie und Inspiration, wenn Sie mit schwierigen Situationen konfrontiert sind?

     

    Mein Engagement für die Erde und den Naturschutz inspiriert mich dazu, weiterzumachen. Wenn ich sehe, mit welcher Geschwindigkeit unser Planet zerstört wird, verliere ich manchmal die Hoffnung für zukünftige Generationen. Ich werde jedoch immer den Wunsch verspüren, die Welt zu erkunden und andere Menschen dazu zu inspirieren, die Natur zu schützen und zu bewahren. Dies will ich erreichen, indem ich auf die Schönheit unseres Planeten aufmerksam mache. In Momenten, in denen es richtig schwer wird, denke ich an meine Freunde und meine Familie. An meine im letzten Jahr verstorbene Frau Cathy, die es mir immer ermöglicht hat, meine Träume zu verwirklichen, und meine Töchter Annika und Jessica, denen ich versprochen habe, dass ich immer wieder gesund nach Hause zurückkomme.

    Mike mit seiner zuverlässigen G-Klasse
    Foto: Chris Brinlee Jr.

    Globale Abenteuer mit der G-Klasse.

    Sind Sie der Ansicht, dass die G-Klasse zu einem festen Bestandteil Ihres Teams geworden ist? In welcher Hinsicht ist dies der Fall?

    Die G-Klasse ist nicht nur zu einem festen Bestandteil meines Teams geworden. Die G-Klasse hat es mir erst möglich gemacht, weiter zu gehen, größer zu träumen und schneller voranzukommen. Durch die Partnerschaft mit dem legendären Geländewagen konnte ich Teile der Welt entdecken, die ich früher mit dem Flugzeug überflogen habe.

    Wenn man ein Land mit dem Auto bereist, lernt man inspirierende Menschen kennen, sieht unglaubliche Landschaften und macht einzigartige Erfahrungen. Mit der G-Klasse als Begleiter meiner Expedition habe ich keine Angst vor gefährlichen Situationen. Ich kann mich auf das Fahrzeug voll und ganz verlassen, und es vermittelt mir stets ein Gefühl von Sicherheit. Die G-Klasse und ich – gemeinsam sind wir unaufhaltsam.

    Von Pol zu Pol: eine Umrundung der Erde.

    Kommen wir auf die Expedition „Pole2Pole“ zurück. Was war Ihr Antrieb, als Sie sich entschlossen haben, die Erde in einer einzigen Expedition zu umrunden?

    „Pole2Pole“ besteht aus einer Reihe nie dagewesener einzigartiger Expeditionen – ein aus vielen Facetten bestehendes Ereignis, das über eine Vielzahl unterschiedlicher Medien-Kanäle geteilt und verbreitet wird. Ziel ist es, die Menschen weltweit durch Filme, digitale Inhalte und TV zu informieren und zu unterhalten. Indem ich anderen Menschen durch diese Expedition die Schönheit der Natur nahebringe, möchte ich sie dazu inspirieren, Maßnahmen zum Schutz und zur Bewahrung unseres Planeten zu ergreifen. Ich möchte Menschen rund um den Globus auf dieses moderne Abenteuer mitnehmen, auf dem mir bei meinem Versuch, beide Pole auf Skiern zu durchqueren, schier unüberwindliche Hindernisse begegnen werden.

    Die Pangaea Expeditionsyacht auf dem Weg nach Namibia.

    Während meiner Umrundung der Erde werde ich mich – ähnlich wie bei dem Pangaea-Projekt – für verschiedene Projekte einsetzen und dabei eng mit den jungen „Botschaftern der Welt“ zusammenarbeiten, die mich bereits in der Vergangenheit begleitet haben.

    Bildergalerie.

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