Glänzende Fassaden und karibische Improvisation: 48 Stunden in Miami.

Zwischen glänzenden Hochhausschluchten und intimen Szenelokalen entdecken wir die Florida-Metropole im Mercedes-Benz CLA.
Produktion: Sarah Weinknecht
Fotos: Isauro Cairo
  • 48 Stunden in Miami.

  • Eine Stadt der Superlative.

    Die Luft hängt wie eine dicke, süßliche Decke über Miami, als wir aus dem klimatisierten Flughafen in die Nacht treten. Der Kopf schaltet automatisch in Sommermodus. Miami ist eine Stadt der Superlative: polierte Jachten liegen vor unwirklichen Luxusvillen, die großen Messen bringen den internationalen Kunst-Jetset in die Stadt und die weißen Strände werden nur von den gebleachten Zähnen der South Beach Bewohner überstrahlt. So weit die Theorie. Was wir hier in 48 Stunden erleben, hat aber wenig mit dem gängigen Klischee der Stadt zu tun.

    Little Havana an der amerikanischen Ostküste.

    Das Bild von Miami als kultureller Schmelztiegel der USA wird oft zitiert – die Stadt ist Heimat für die größte kubanische Community außerhalb Kubas und im Stimmengewirr der Metropole ist Spanisch die einzige Konstante – nicht nur in der Nachbarschaft Little Havana.

    In Wynwood, einem ehemals heruntergekommenen Innenstadtviertel das sich mittlerweile zum Street-Art-Disneyland gewandelt hat, treffen wir die in Kuba geborene Tänzerin und Choreografin Rosie Herrera und den Fotografen Isauro Cairo. Beides langjährige Miami-Experten und die perfekten Begleiter um im CLA die Stadt zu entdecken. Wir schlendern zusammen an großflächigen Werken von Kashink, Lakwena und anderen Street-Art-Größen vorbei.

    Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km) – (5,5–5,4), CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert – (128–125).

    Hinter den Hochhäusern liegt der Strand.

    Nach der Kunst-Tour steht uns der Sinn nach Strand. Im Gegensatz zum immer vollen South Beach finden wir am Crandon Park Beach auf Key Biscayne mehr Idylle. Die Füße im weißen Sand, beobachten wir Seevögel und entdecken freilaufende Pfauen.

    Zum Lunch fahren wir in den Design Destrict zu Michaels Genuine. Austern, Shrimp Ceviche und Hummersalat mit frischem Koriander und Grapefruitspalten – die sensationell leckere Seafood-Platte war eines unserer kulinarischen Highlights und ist eine echte Empfehlung.

    160 Meilen nach Key West.

    Gestärkt und unternehmungslustig verlassen wir die Stadt auf dem Overseas Highway Richtung Süden. Hier reihen sich die Florida Keys wie eine Perlenreihe aneinander. Big Pine Key, Islamorada, Key West, mit offenen Fenstern und einer eklektischen Roadtrip-Playlist auf den Lautsprechern fahren wir die 160 Meilen an den süd-östlichsten Punkt der USA.

    Spurensuche im CLA.

    Links und rechts funkelt das türkise Meer, vor uns segeln Pelikane über die Straße. Auch wenn der Hauptteil der Keys auf bequeme Touristen älterer Jahrgänge eingestellt ist, findet man immer wieder kleine Oasen, die von den Utopien der Aussteiger in den 70er Jahren erzählen.

    So eine Perle ist die Good Food Conspiracy auf Big Pine Key. Seit 33 Jahren kann man in diesem Bioladen einkaufen und bei selbstgemachten Sandwiches, Suppen und Säften im Garten hinter dem Haus entspannen.

    Neon Ikonen am South Beach.

    Nach der Insel-Idylle ist der Ocean Drive in Miami Beach das absolute Kontrastprogramm. Jungs in mikroskopisch kleinen Shorts stolzieren den Bürgersteig entlang, darüber thronen die ikonische Neon-Schriftzüge der Art-Déco Hotels. Diese Stadt ist alles andere als zurückhaltend: es zählt das Hier und Jetzt. Manchmal anstrengend, immer aufregend. Die Mischung aus Natur, kultureller Vielfalt und unbedingtem Vergnügungswillen hinterlässt ein erschöpftes, aber glückliches Lächeln auf unseren Gesichtern. Video: Kaspar Lerch

    Bildergalerie.

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