Die osteuropäische Metropole besitzt ihren eigenen Flair – genau wie der Mercedes-Benz CLA 45 AMG 4MATIC.

48 Stunden in Istanbul.

Im Rausch von Farben und Klängen tauchen wir mit dem Mercedes-Benz CLA 45 AMG 4MATIC in die türkische Metropole ein.
: Johannes Förster und Julian Robinet
Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,1-6,9 l/100 km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 165-161 g/km.*

  • 48 Stunden in Istanbul.

  • Zwischen Teestuben und Minaretten.

    Leichtfüßig tänzelt Istanbul zwischen Moderne und Tradition – Galerien für zeitgenössische Kunst liegen ein paar Meter neben historischen Teestuben und ornamentreiche Minarette prägen die Skyline genauso wie moderne Hochhäuser. Als Besucher lässt einen die unglaubliche Größe der Stadt erst einmal verstummen, mit 15 Millionen Einwohnern ist Istanbul die viertgrößte Stadt der Welt.

    Der besondere Reiz der Stadt eröffnet sich oft erst so richtig auf den zweiten Blick, wenn man die verwinkelten Gassen und die malerischen Dachterrassen der Stadt entdeckt. Am besten funktioniert dies natürlich mit einem Einheimischen und so treffen wir uns mit dem Künstler und Illustrator Ceyhun Güney, um einen besonderen Einblick in die Stadt auf den zwei Kontinenten zu bekommen.

    Verwinkelte Gassen sind in Istanbul genauso zahlreich wie Hochhäuser.

    Genuss, Gassen und Gewürzen.

    Unseren Tag beginnen wir im Sonnenaufgang auf der Galata-Brücke in Karaköy in Gesellschaft von zahlreichen Fischern, die still aufs Wasser blicken und auf den ersten Fang des Tages warten. Wir genießen bei frischem Çay Tee und Simit Sesamkringeln die morgendliche Ruhe und den fantastischen Blick auf den Bosporus. Nach dem improvisierten Frühstück fahren wir durch die kleinen Gassen hoch zum Hagia Sophia Museum aus dem 6. Jahrhundert, dem Wahrzeichen Istanbuls und gleichzeitig Zeuge der bewegten kulturellen und religiösen Geschichte der Stadt.

    Auf dem Basar herrschen Diversität und eine Fülle an Menschen.

    Weiter geht es zum Basar im Stadtteil Fatih, der schon in vollem Betrieb ist. Wir laufen durch die engen Gassen tiefer und tiefer in das Labyrinth aus Ständen hinein. Nach einigen Stunden vermischen sich die intensiven Gerüche der Gewürze, die satten Farben der Früchte und Textilien mit den lauten Rufen der Verkäufer zu einem Spektakel, von dem wir uns mit einem Besuch im Badehaus erholen wollen.

    Das Grand Hotel de Londres beeindruckt mit osmanisch-viktorianischer Einrichtung.

    Wie im Märchen.

    Eine Mischung aus Entspannung und Erlebnis ist unser Nachmittag im historischen Tarihi Galatasaray Hamami Bad, wo wir uns mit einem traditionellen Seifenbad und einer Ölmassage verwöhnen lassen. Nicht nur die routinierten Handgriffe der Hamam-Meister, sondern auch die märchenhaft orientalische Architektur des Badehauses macht diesen Wellness-Stopp zu etwas ganz Besonderem. Tiefenentspannt und gut gelaunt, verlassen wir am späten Nachmittag das Hamam, um in unserem Hotel einzuchecken. Das 1892 erbaute Grand Hotel de Londres im kosmopolitischen Bezirk Beyoğlu beeindruckt uns mit einer eklektischen und leicht schrägen osmanisch-viktorianischen Einrichtung. Wie wir von einem cineastischen Gast erfahren, diente das Hotel schon Regisseur Fatih Akin in seinem Film „Gegen die Wand“ als Kulisse.

    Unterwegs auf dem Taksim-Platz.

    Unterwegs mit Volkan Yildirmaz.

    Am nächsten Morgen lassen wir uns über die bekannteste und wuseligste Straße Istanbuls, die İstiklal Caddesi, vom Taksim-Platz zum Tünel-Platz treiben. Mit der Fähre setzen wir dann von Karaköy aus auf die asiatische Seite der Stadt über, um uns im ruhigeren Kadiköy mit dem Istanbuler Maler und Bildhauer Volkan Yildirmaz zu treffen.

    Er führt uns durch die kopfsteingepflasterten Gassen vorbei an unzähligen Antikgeschäften in sein Atelier, wo wir uns bei Tee und Gebäck seine neuesten Arbeiten anschauen.

    Karaköy: Herz der Stadt.

    Zurück in Karaköy entdecken wir das ehemaliges Hafenviertel, das mit dem Istanbul Modern Museum den Hotspot der Stadt für zeitgenössische Kunst beherbergt. Die Nachbarschaft bietet Unmengen an Ausgehmöglichkeiten und neben Restaurants und Cafés siedeln sich immer mehr Galerien und Boutiquen an. Auf Empfehlung der beiden Designer Seyhan Özdemir und Sefer Çağlar vom Designbüro Autoban besuchen wir das von ihnen gestaltete Restaurant Müzedechanga.

    Zeitgenössische Kunst mit osmanischem Charme begegnet man in vielen Läden und Ateliers in Karaköy.

    Es ist an das Sakıp Sabancı Museum angeschlossen, das unter anderem kalligraphische Arbeiten und osmanische Kunst zeigt. Das Essen ist hervorragend – klassische türkische Gerichte werden modern interpretiert und handwerklich ausgezeichnet zubereitet. Das Highlight unseres Besuchs ist aber der atemberaubende Blick, den man von der Terrasse auf den Bosporus hat.

    Der Ausblick auf den Bosporus.

    Lichtermeer am Bosporus.

    Satt und zufrieden verlassen wir das Müzedechanga und fahren über die gewaltige Hauptschlagader der Stadt, die Bosporus Brücke, auf einen der höchsten Hügel Istanbuls, den Büyük Çamlıca.

    Von hier aus schauen wir uns den letzten Sonnenuntergang an und lassen den Blick über das endlos schimmernde Häuser-Meer streifen, bevor es Zeit wird Auf Wiedersehen zu sagen. Teşekkürler Istanbul. Wir kommen wieder.

    48 Stunden Istanbul.

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