Die beiden Fotografen Nate Hassler und Lisa Linke wurden zu einem unvergesslichen Roadtrip durch die Alpen eingeladen.

Nate Hassler, Lisa Linke und der neue SL 500.

Tagebuch einer unvergesslichen Reise durch Europa.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,2-9,1 l/100 km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 214-212 g/km.*

  • Nate Hassler, Lisa Linke und der neue SL 500.

  • Dinge, die man erlebt haben sollte.

    Als Amerikaner und Fotograf stand die Idee, mit dem Auto eine unvergessliche Europatour zu machen, schon immer auf meiner Liste der Dinge, die ich unbedingt erleben will. Die Landschaften Bayerns und der Schweizer Alpen faszinieren mich seit Jahren.

    Seitdem ich als Teenager meine Leidenschaft für die Fotografie entdeckt habe, waren Landschaft und Umgebung schon immer meine liebsten Motive. Später kam auch meine Begeisterung für Autos dazu, und ich begann, diese beiden Themen in meiner Arbeit zu kombinieren.

    Eine Reise durch Europa war schon immer ein Traum von Nate Hassler.

    Das Beste zum Schluss.

    In meiner Jugend und den ersten Jahren im Beruf hat sich nie die Gelegenheit für den fast unwirklichen „Eurotrip” ergeben. Ich war bereits 24 Jahre alt, als ich zum ersten Mal nach Europa kam. Diese Reise war aber eher ein Appetithäppchen, da ich nur drei Tage in Spanien war. Erst einige Jahre danach konnte ich Europa wieder besuchen. Dabei nahm ich mit zwei meiner besten Freunde an einem 24-Stunden-Rennen mit dem Mercedes-Benz G 63 AMG teil. Auf dieser Reise habe ich mich in die europäische Landschaft und den deutschen Fahrzeughersteller verliebt.

    Etwa zwei Monate später hatte ich das Glück, erneut nach Europa zu reisen, um eine meiner Traumreisen zu machen – eine Fahrt durch die Alpen an die italienische Riviera. Als Begleitung habe ich meine deutsche Freundin und Kollegin in der Automobilfotografie, Lisa Linke, eingeladen.

    Zusammen mit seiner Freundin Lisa Linke und dem neuen Mercedes-Benz 500 SL ist Nate voller Vorfreude auf die Reise.

    Als ob der Roadtrip meines Lebens an sich nicht bereits verlockend genug gewesen wäre, war das Beste daran das Fahrzeug, in dem wir reisen würden: der 2015 Mercedes-Benz SL 500, ein Zweisitzer der Luxusklasse.

    In Lindau stach der neue SL 500 mit seiner roten Lackierung aus der Masse hervor.

    Reines Fahrvergnügen.

    In einem Wagen wie dem SL 500 mit seiner ausgewogenen Mischung aus Komfort und Leistung lässt es sich gemütlich reisen, und man vergisst schnell, dass einem ein 4,7 Liter V8 mit über 400 Pferdestärken zu Diensten steht. Lisa und ich gingen ganz entspannt an den Start, stellten den Tempomat ein und genossen die zweieinhalbstündige Fahrt von Stuttgart nach Lindau, einer malerischen und ruhigen Stadt im Süden Deutschlands nahe der Grenzen zu Österreich und der Schweiz, und gleichzeitig die erste Station unserer Reise. Bei unserer Ankunft in Lindau zogen wir gleich die Blicke der Bewohner und Touristen auf uns. Der SL ist ein optisches Schmuckstück, und die rote Lackierung stach aus der Masse der eher dezenten Farben anderer Autos um uns herum hervor.

    Wir ließen den Tag früh ausklingen, da wir am nächsten Morgen die lange Reise nach Süden antreten wollten.

    Unermüdliche Serpentinen.

    Nach einem gemütlichen Frühstück in einem kleinen Café machten Lisa und ich uns auf den Weg nach Süden zu einem Ort legendären Rufs, einem Ort, von dem nur allzu viele Autofans träumen. Die Rede ist natürlich vom Stilfserjoch, auch bekannt als Strada Statale SS38 oder „Königin der Alpenstraßen”. Dieser Pass in den norditalienischen Alpen ist nicht weit von Bormio entfernt. Das Kuriose des Stilfserjochpasses besteht darin, dass drei Straßen zum Gipfel führen, und dass die Aussicht und das Erlebnis stark davon abhängen, in welche Richtung man fährt. Aber unabhängig davon, in welche Richtung wir gefahren sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass es ein Auto gibt, dass besser für solche Straßen geeignet wäre als dieses. Hier, bei den endlosen Haarnadelkurven der SS38, lief der SL zur Höchstform auf und hat ein breites Grinsen in mein Gesicht gezaubert.

    Der Mercedes Benz SL 500 auf einer der Straßen, von denen „nur allzu viele Autofans träumen
    „Dieses Auto ist so gut, dass es einen Landschaftsfotografen vergessen ließ, Landschaftsaufnahmen zu machen

    Wunderschöne Orte.

    Trotz seiner Größe ist der Mercedes-Benz SL 500 flink und fühlt sich wie ein echter Sport-Zweisitzer an. Immer wieder, Kurve um Kurve wurde ich durch das Fahrverhalten und die Leistung belohnt und dabei gleichzeitig vom Geräusch des V8-Biturbomotors becirct.

    Lisa musste mich einige Male daran erinnern, zum Fotografieren anzuhalten. Die Ironie daran ist, dass die Aussicht vom Stilfserjoch ins Tal eine der schönsten ist, die ich kenne. Das Auto ist so gut, dass es einen Landschaftsfotografen vergessen ließ, Landschaften zu fotografieren.

    Das Fehlen von Haltebuchten.

    Nachdem wir einige der besten Speisen und Getränke genossen hatten, die Italien zu bieten hat, und abends natürlich auch manche Touristenattraktionen besucht hatten, haben Lisa und ich uns am nächsten Tag ausgeruht auf den Weg zur Cinque Terre an der italienischen Riviera gemacht.

    Wir haben uns für den weniger befahrenen Weg entschieden und die ganze Strecke auf der Küstenstraße zurückgelegt. Die Ausblicke und Aussichten auf diesem Weg haben uns überwältigt, auch wenn uns als Fotografen einige Male geärgert hat, dass es keine sicheren Haltebuchten gab. Für einen Fotografen gibt es wohl nichts Frustrierenderes, als in einem wunderschönen Mercedes-Benz durch eine großartige Landschaft zu fahren, aber nirgendwo anhalten zu können, um diese Eindrücke fotografisch einzufangen.

    Nate Hassler im Mercedes-Benz SL 500 auf einer Küstenstraße.
    Endlich finden Nate und Lisa eine Stelle, um die großartigen Landschaften einfangen zu können.

    Ein reines Vergnügen.

    Nach der Ankunft in unserem Hotel in La Spezia haben wir unser Gepäck aus dem SL 500 genommen und uns noch einmal mit geöffnetem Verdeck auf den Weg gemacht, um auf alle Fälle noch zu unseren Aufnahmen zu kommen. Das Glück war uns hold, denn wir fanden genau zur richtigen Zeit vor Sonnenuntergang eine Stelle mit einem überwältigenden Ausblick.

    Nachdem ich einige Minuten begeistert geknipst hatte, wurde mir wieder bewusst, wie glücklich ich mich preisen konnte. Da stand ich nun – in Italien, an meiner Seite meine neue Lieblingsbegleitung, und kam meiner Lieblingsbeschäftigung nach: ein schönes Auto zu fotografieren. Ein reines Vergnügen...

    Der SL 500 hat auf der ganzen Reise nicht enttäuscht, auch nicht auf kurvigen und nassen Straßen.

    Einzigartige Momente.

    Am letzten Tag dieser herrlichen Reise hatten Lisa und ich einen langen Rückweg nach Stuttgart vor uns. Aber das war ganz egal, denn so konnten wir einmal mehr pures Fahrvergnügen mit dem Mercedes-Benz SL 500 genießen. Das Wetter wurde schlechter, sodass wir das Auto auch bei nassen Straßen erleben konnten – und es hat uns nicht enttäuscht. Nachdem der Regen in den österreichischen Alpen aufgehört hatte, habe ich etwas im Rückspiegel gesehen, das ich unbedingt noch fotografisch einfangen wollte. Wir waren den ganzen Tag durchgefahren, um so schnell wie möglich anzukommen, doch was sich mir hier bot, gibt es in meiner Heimat Kalifornien NIE zu sehen – die Sonne, die zwischen zwei massiven und gänzlich grünen Bergen hindurch scheint. Deshalb ist es nicht übertrieben, wenn ich sage, dass diese Autoreise mein Leben verändert hat. Ich habe Dinge gesehen, von denen ich schon immer geträumt hatte.

    Der Mercedes-Benz SL 500, umgeben von der Bergwelt der Alpen.

    Stil, Komfort und Klasse.

    Am Ende dieses Tages waren Lisa und ich uns einig, dass der SL 500 wirklich das denkbar beste Auto für eine Reise wie diese war. Wir hatten Stil, Komfort und Klasse. Der einzige Haken war, dass wir ihn nun zurückgeben und wieder nach Hause reisen mussten.

    Als die Sonne schließlich hinter den Wolken verschwand, sinnierten Lisa und ich darüber, wo wir waren, und was wir erlebt hatten. Und auch das an diesem Tag graue und matte Licht spielte keine Rolle. Wir hatten eine Wahnsinnszeit, mit einem fantastisches Fahrzeug zur Verfügung. Uns blieb nichts andere übrig als – mit der Erinnerung im Kopf – ein Lächeln im Gesicht.

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