Der Roadtrip mit dem GLC führt zu einigen der besten Surfspots in Kalifornien.

Herz und Heimat: Mit dem GLC auf Wellenjagd in Kalifornien.

Filmemacher Morgan Maassen und Surfer Nole Cossart auf einem Roadtrip mit dem GLC durch Kalifornien.
Text: Daniel Jungblut
Fotos: Morgan Maassen
  • Herz und Heimat: Mit dem GLC auf Wellenjagd in Kalifornien.

  • Herz und Heimat.

    Wasser und Wellen spielen die entscheidende Rolle im Leben von Morgan Maassen. Der professionelle Fotograf und Filmemacher ist im Jahr 2015 an mehr als 300 Tagen durch die Welt gereist. Trotz seines jungen Alters von nur 26 Jahren hat er bereits eine Menge erlebt. „Ich bin über Gletscher in Grönland geflogen, habe Zigarren in Kuba geraucht, bin Pinguinen in Südafrika nachgejagt und durch die British Virgin Islands gesegelt. Doch so exotisch die Orte auch sind, die ich auf meinen Reisen besuche, nichts inspiriert mich mehr als meine Heimat: Kalifornien“, erklärt Maassen. Sein Herz hängt an der rauen Küste seines Heimatorts, Santa Barbara. Dort ist er aufgewachsen und dorthin will er Zeit seines Lebens immer wieder zurückkehren.

    Mit dem GLC auf dem Pacific Coast Highway, einer der schönsten Küstenstraßen der Welt.

    „Die zerklüftete Küste, gewaltige Berge und der wilde Ozean – ich liebe all das. Kalifornien ist meine große Leidenschaft, der Ort meiner Träume, ein Katalysator für meine Kreativität. Hier bin ich wirklich ganz bei mir selbst.“

    Metall und Glas– die Innenstadt von Los Angeles.

    Respekt vor dem Leben.

    Als Mensch fühlt sich Maassen der Natur stark verbunden. In der Stadt hält er es deshalb nie besonders lange aus. „Mein Respekt vor dem Leben resultiert daraus, dass ich so oft es geht in der freien Natur bin“, erklärt Maassen. Das Fotografieren und Filmemachen ist für ihn Arbeit und Leidenschaft zugleich. Dafür ist er natürlich auch auf fortschrittliche Technologie angewiesen, in seiner Lebensweise strebt er aber nach dem genauen Gegenteil. „Ich bin sehr neugierig, und die Natur hält all die Antworten bereit, nach denen ich suche.“

    Im Einklang mit der Natur.

    Seinen Freund Nole Cossart kennt Morgan Maassen schon ewig. Beide sind aus demselben Holz geschnitzt und fühlen sich verbunden, seitdem sie sich kennen. Cossart wuchs auf der Hollister Ranch auf, mitten in einem der schönsten Naturschutzgebiete Kaliforniens. „Wer dort lebt, wird entweder Cowboy oder Surfer – oder, wie in Noles Fall, beides“, so Maassen. Das funktioniert nur, wenn man die Natur respektiert und sich mit ihr verbündet. Cossart ist ein richtig guter Surfer, doch er hat sich nach der Geburt seiner Tochter gegen die Karriere als professioneller Surfer entschieden.

    Nole Cossart beim Surfen in Big Sur. Im Winter glänzt das kalifornische Licht noch goldener als sonst.

    „Noles Stil im Wasser ist makellos und geschmeidig, jede Bewegung hat einen Rhythmus. An Land ist er dagegen feinfühlig und respektvoll im Umgang mit der Natur“, erklärt Maassen.

    Nole Cossart schaut aus den Bergen von Santa Ynez hinunter auf Santa Barbara.

    Abseits der Zivilisation.

    Für ihren Film sind Maassen und Cossart mit dem GLC auf eine Entdeckungstour durch ihren Heimatstaat Kalifornien gegangen. Sie fuhren von Süden nach Norden, folgten dem Pacific Coast Highway und pendelten dabei im Zick-Zack-Kurs zwischen Küste und Inland. „Wir sind in die Berge von Santa Ynez gefahren, durch den Los Padres Forest gewandert und haben die Sanddünen von Point Reyes durchquert. Wir waren in Big Sur, an einem der schönsten Küstenabschnitte der Welt, und wir haben die majestätischen Redwoods in Muir Woods besucht. Unter diesen gigantischen Mammutbäumen ist man ganz abseits der Zivilisation.“ Sie reisten in einer kalten Winterwoche, das kalifornische Licht glänzte noch goldener als sonst. Während ihrer Reise waren Maassen und Cossart immer auf der Suche nach Wellen. „In diesen Tage habe ich die Schönheit meines Heimatstaates bestaunt und das lange Jahr mit den vielen Reisen ins Ausland geriet in Vergessenheit“, so Maassen.

    Grenzerfahrungen.

    Obwohl die vielen Reisen auch Strapazen mit sich bringen, weiß Maassen jede seiner Reisen zu schätzen. Manche von ihnen führen zu einzigartigen Erlebnissen, während andere seine persönlichen Grenzen austesten. „Ich bin mit Walen geschwommen, habe im Freien unter dem Sternenhimmel geschlafen und bin perfekte Wellen geritten. Aber ich bin auch schon einmal in Australien fast ertrunken, musste auf La Réunion einem giftigen Steinfisch ausweichen und auf den Bahamas hat mich plötzlich ein Hai im Wasser umkreist. Doch ich lebe für genau diese Momente, egal ob ich unterwegs positive oder negative Erfahrungen mache – daran kann ich wachsen und reifen“, erklärt Maassen.

    Nole Cossart auf der Jagd nach den letzten Wellen des Tages.

    Diese Erlebnisse bestärken ihn darin, seinen Weg zu gehen und weiter seine Grenzen auszutesten. Maassen: „Ich brenne dafür, mich immer wieder neu auf die Suche zu begeben. Weniger nach dem perfekten Foto, sondern vielmehr nach der Euphorie, die sich einstellt, wenn man es sich verdient hat.“

    Bildergalerie.

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