Die Weite der texanischen Prärie und der GLA 250 von Mercedes-Benz.

Im GLA 250 durch den Süd-Westen Texas.

Der Erlebnisbericht eines Roadtrips mit dem Mercedes-Benz GLA 250 durch die texanische Prärie bis New Mexico.
Fotos: Anna Rose
Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,1–6,0 l/100 km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 143–141 g/km.*

  • Im GLA 250 durch den Süd-Westen Texas.

  • Ausstieg in die Kunst.

    1971 war die inoffizielle Geburtsstunde von Marfa, wie wir es heute kennen. Der Künstler Donald Judd, einer der Vorreiter des Minimalismus, hatte der New Yorker Kunstszene den Rücken gekehrt und seine Zelte ganz im Süden, 100 Kilometer vor der mexikanischen Grenze, aufgeschlagen. Heute ist ihm diese Szene gefolgt – mitten im Nirgendwo hat sich Marfa als Sehnsuchtsort für Aussteiger und Kulturinteressierte etabliert. Wir haben uns mit dem Mercedes-Benz GLA 250 auf den Weg gemacht, um herauszufinden, was es mit der Faszination auf sich hat.

    Auf nach Marfa im Mercedes-Benz GLA 250.
    Der GLA 250 auf dem Highway nach Marfa, Texas.

    Grenzenlose Freiheit auf dem Highway nach Marfa.

    Es ist 9 Uhr morgens und die Sonne brennt schon erbarmungslos, als wir in Austin, Texas, ins Auto steigen und Richtung Westen aufbrechen. Schnell verlassen wir die großen Highways und vor uns erstreckt sich die Weite des „Lone Star State“.

    Ziegenherden suchen den schützenden Schatten kleiner Büsche. Sand weht durch die kaputten Fenster verlassener Häuser. Das intensive Hellblau des Himmels, die pastelligen Grüntöne der trockenen Prärie und der ockerfarbene Sandboden lassen die Landschaft unwirklich strahlen.

    Willkommen in Marfa.

    Nach sieben Stunden Fahrt kommen wir in Marfa an und die marode Schönheit der Landstraßen weicht renovierten Art-Déco Fassaden, frisch gestrichenen Häusern und liebevoll gestalteten Geschäften. Auf dem Weg zum „Food Shark“, einem beliebten Foodtruck mit großartigem Turkey-Sandwich und arabisch-texanischem „Marfalafel“, kommen wir am „Marfa Ballroom“ für zeitgenössische Kunst, der „Judd Foundation“ und dem gut sortierten „Marfa Bookstore“ vorbei.

    Der „Food Shark“ ist einer der beliebtesten Foodtrucks in Marfa.

    Ein paar Schritte weiter liegt das elegante Hotel „El Paisano“, in dem 1955 die Stars des Films „Giganten“ untergebracht waren: James Dean, Elizabeth Taylor und Rock Hudson sind heute Namenspaten der luxuriösen Suites.

    Der GLA 250 von Mercedes-Benz hat genug Stauraum für Tipis und Hängematten, um auf dem Gelände „El Cosmico“ zu campen.

    Unter freiem Himmel.

    Am frühen Abend biegen wir auf das Gelände des „El Cosmico“ ein, unserem Zuhause für die nächsten zwei Tage. Mit weiträumigen Tipis, restaurierten Airstream-Wohnwagen und farbenfrohen Hängematten kann man hier auf glamouröse Art campen.

    Den Kopf auf frisch gestärkten Kopfkissen gebettet, die Augen Richtung Sternenhimmel – es dauert nicht lange, bis wir zum Klang der leise ratternden Güterzüge in der Ferne einschlafen.

    Das Prada Geschäft ist eine Fata Morgana vom dänisch-norwegischen Künstler-Duo Elmgreen-Dragset.

    In der Wüste steht Prada.

    Am nächsten Tag erkunden wir das Gelände der „Chinati Foundation“ und wandern zwischen geometrischen Betonquadern von Donald Judd durch die Prärie. Der Künstler hatte in den 1970er Jahren einen Ort gesucht, an dem eine ungestörte Interaktion von Leben und Kunst, Werk und Umgebung möglich ist – und hat ihn hier gefunden.

    Etwas außerhalb steht ein Kunstwerk, das auf den ersten Blick wie eine Fata Morgana aus einer fremden Welt wirkt: ein Prada Geschäft auf dem Seitenstreifen einer texanischen Landstraße? Das dänisch-norwegische Künstler-Duo Elmgreen-Dragset hat die Skulptur 2005 eingeweiht und Marfa um einen Besuchermagneten bereichert.

    White Sands.

    Unser nächster Stopp ist die unwirklich schöne Kalkwüste „White Sands“. Mit vollgeladenen iPods, einem Handschuhfach voller Snacks und guter Laune fahren wir die 460 Kilometer nach New Mexico und trauen unseren Augen nicht, als wir ankommen: Der glitzernde, weiße Gipssand formt wellenähnliche Dünen und es ist so hell, dass wir sogar unter der Sonnenbrille blinzeln müssen. Euphorisch steigen wir die Dünen hoch, durchqueren Täler und machen im Schatten der majestätischen, weißen Berge Rast. Über der Wüste liegt ein stiller Schleier.

    Die Kalkwüste „White Sands“ besteht aus Himmel und Dünen – und dem Gefühl der unendlichen Einsamkeit.

    Obwohl „White Sands“ ein beliebtes Ausflugsziel ist, fühlen wir uns wie die einzigen Menschen auf der Welt. Als gegen Abend die glühende Hitze einer angenehmen Wärme weicht und am dämmerigen Abendhimmel die ersten Sterne zu sehen sind, treten wir unseren Heimweg an. Im Auto ist es still. Beindruckt von den Landschaften, Orten und Stimmungen der letzten Tage fahren wir glücklich und erschöpft in Richtung der untergehenden Sonne.

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