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  • Vielfalt auf der Überholspur – Mercedes-Benz auf dem CSD in Berlin.
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    Vielfalt auf der Überholspur – Mercedes-Benz auf dem CSD in Berlin.

    Unter dem Motto „Wir leben Vielfalt“ tanzten die Mitarbeiter von Daimler unter den Farben des Regenbogens auf einem Mercedes-Benz Truck auf dem Christopher Street Day 2017 in Berlin.

Truck in Regenbogenfarben.

Als der gemeinsame Truck der Mercedes-Benz Bank und der Daimler AG am Berliner Kaufhaus des Westens vorbeifährt, tönt es laut aus den Boxen. Und tatsächlich ist der Truck wie ein lebendiges Feuerwerk. Während auf der weißen Plane des Trucks die Farben des Regenbogens zu explodieren scheinen, ist die Gruppe an Mitarbeitern, die sich hier versammelt hat, um den Christopher Street Day gemeinsam zu feiern, an Lebendigkeit, Power und Lebensfreude nicht zu toppen.


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Christopher Street Day – ein Umzug mit politischer Geschichte.

Der CSD Berlin ist die größte und besucherstärkste LGBTQ- (Lesbian/Gay/Bi/Trans/Queer) Parade und Demonstration Deutschlands, die alljährlich im Juli stattfindet. Benannt ist die Parade nach der Christopher Street in New York, wo 1969 die erste Demonstration gegen Polizeigewalt gegenüber Schwulen, Lesben und Transsexuellen stattfand. Heutzutage finden jedes Jahr im Sommer in vielen Städten weltweit sogenannte Pride Parades statt, welche mehr Rechte, Offenheit und Akzeptanz für alle Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, einfordern. Neben unzähligen Organisationen, Parteien und Gruppierungen beteiligen sich auch große Unternehmen an diesem Demonstrationszug der Liebe mit einem eigenen Truck.


Während die Mercedes-Benz Bank schon in den vergangenen Jahren für Diversity und Gleichberechtigung Flagge gezeigt hat, ist dieses Jahr der gesamte Daimler Konzern mit einem Truck vertreten. Und nicht nur in Berlin. Los ging es auf den CSDs in Köln und München. Nach dem größten Stopp in Berlin folgen noch Stuttgart (29.07.), Hamburg (05.08.) und Bremen (26.08.). Damit ist die Daimler AG auf allen großen CSD-Paraden Deutschlands mit ihrem Truck dabei und setzt ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz. Neben dem Zwölftonner, dessen Außenfläche extra für die Tour entworfen wurde, können die Besucher der Paraden eine ganze Flotte an Produkten aus dem Hause Daimler bewundern. Von car2go bis zur aktuellen A-Klasse: alles handfeste, fahrende Beweise, wie Vielfalt im Unternehmen Ideenreichtum und Kreativität ermöglicht und fördert.


Daimler ausgezeichnetes LGBTQ-freundliches Unternehmen.

Initiator und Organisator der Truck-Tour ist das Mitarbeiternetzwerk GL@D (Gay Lesbian Bisexual Transgender at Daimler), das sich seit Jahren für eine offene und tolerante Unternehmenskultur bei Daimler engagiert. Und das mit Erfolg, denn Daimler wurde als einziger deutscher Konzern bei einer 2015 durchgeführten Studie in den Top 10 der weltweit LGBTQ-freundlichen Unternehmen aufgeführt. Engagement für eine offene Diversity-Kultur ist auch ein zukunftsträchtiger Aspekt des Leadership-2020-Kulturwandels, der Führungskräfte und ihre Mitarbeiter befähigt, sich aktiv an Veränderungsprozessen zu beteiligen und die Transformation des Konzerns von innen zu stärken. Mit der Truck-Tour und dem diesjährigen Motto des 39. CSD Berlin „Mehr von uns – jede Stimme gegen Rechts!“ ist dieses Engagement aber nicht nur eine Maßnahme für die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern eine klare Linie zu einer zukunftsweisenden politischen Haltung des Unternehmens für mehr Offenheit und Toleranz.


Mit Lebensfreude und Spaß gegen Intoleranz antanzen.

In Berlin sind die Aufregung und Neugier den Teilnehmern des Daimler-Trucks zu Beginn der Parade anzumerken. Aber nachdem sich das Partymobil in Bewegung setzt und der DJ die ersten Beats anstimmt, fällt von allen die Spannung ab und es wird gemeinsam ausgelassen getanzt und gefeiert. Die Zuschauermengen um den Truck tobten währenddessen ebenso ausgelassen zu bekannten Cover-Songs, live gesungen von Mercedes-Benz Markenbotschaftern Mandy Grace Capristo.


CSD Berlin: Ein Tag voller Wetter-Überraschungen.

Mit Spaß, Lebensfreude und guter Laune wurde beim CSD 2017 in Berlin auf keinen Fall gegeizt. Einzig auf die Regengüsse, die die Parade-Teilnehmer zweimal sintflutartig überraschten, hätten einige sicherlich gern verzichtet. Aber wie heißt es doch so schön: „Ohne Regen kein Regenbogen“ und viele Besucher ließen sich auch vom Wetter nicht den Spaß am Tanzen nehmen. Als gegen 19 Uhr die Sonne wieder über die Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor strahlte, war das Unwetter schlagartig vergessen und ein einzigartiger Tag fand seinen entspannten und sommerlichen Ausklang.