DTM-Rennen: 10. Lauf, Hockenheim.

Paul Di Resta beim DTM-Finale in Hockenheim auf Platz vier.
  • DTM-Rennen: 10. Lauf, Hockenheim.

  • Jubiläumssaison.

    Die 30-jährige Jubiläumssaison der DTM endete am Sonntag vor 155.000 Zuschauern (am gesamten Wochenende) beim Heimrennen von Mercedes-Benz in Hockenheim. Mercedes-Benz Pilot Paul Di Resta (DTM Mercedes AMG C-Coupé) fuhr beim Saisonfinale der international populären Tourenwagenserie mit zwei Zehnteln Rückstand auf den Dritten als Vierter ins Ziel. Er verbesserte sich im Rennverlauf vom zehnten Startplatz um sechs Positionen. Das Rennen gewann Audi-Pilot Mattias Ekström. Gary Paffett (EURONICS Mercedes AMG C-Coupé) beendete das letzte Saisonrennen auf Position zehn. Christian Vietoris (Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé) wurde 15. Robert Wickens (FREE MAN’S WORLD Mercedes AMG C-Coupé) belegte Platz 17.

    Daniel Juncadella (Petronas Mercedes AMG C-Coupé), Pascal Wehrlein (gooix Mercedes AMG C-Coupé) und Vitaly Petrov (DTM Mercedes AMG C-Coupé) schieden kurz vor Rennende aus. Sie wurden auf den Plätzen 18, 20 und 21 gewertet.

    Positiver Tag.

    Paul Di Resta, 4. Platz: „Das war ein positiver Tag für mich. Wir hatten ein ordentliches Wochenende und haben außer im Qualifying keine Fehler gemacht. Ich habe am Start ein paar Plätze und etwas Zeit verloren. Vielleicht hat mir das am Ende gefehlt, um Jamie noch zu überholen. Wenn man bedenkt, wo wir am Saisonbeginn waren, haben wir uns im Verlauf der Saison sehr gesteigert. Die Jungs haben super Arbeit geleistet. Dafür möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei allen bedanken. Die vielen langen Nächte haben sich ausgezahlt. Wir gehen mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause, aber schon morgen beginnt für uns die neue Saison.“

    Großartiger Start.

    Gary Paffett, 10. Platz: „Ich hatte einen großartigen Start und machte einige Positionen gut. Danach wurde ich auf der ersten Runde dreimal von anderen Autos getroffen. Dadurch fiel ich ans Ende des Feldes zurück. Im Verlauf des Rennens hatte ich gute Zweikämpfe, aber beim Boxenstopp verlor ich zwei Plätze,

    weil wir eine Runde später als die anderen an die Box gingen. Am Ende kosteten uns die verlorenen Positionen aus der Startrunde ein paar Punkte. Abgesehen von der ersten Runde war das Racing heute aber okay.“

    Schwieriges Wochenende.

    Christian Vietoris, 14. Platz: „Das war ein schwieriges Wochenende. Wir hatten unser Rennen auf Edoardo Mortara ausgerichtet. Bei ihm ist es ähnlich wie bei mir nicht gut gelaufen – wir haben beide keine Punkte geholt. Am Ende hat uns Mike Rockenfeller in der Gesamtwertung noch abgefangen. Schade.“

    Es war ein hartes Rennen. Aber Paul hat eine gute Leistung gezeigt und ist Vierter geworden.“

    Hartes Rennen.

    Robert Wickens 17. Platz (inkl. Strafe nach Rennende): „Ich hatte einen guten Start und beendete die erste Runde auf Platz acht. Ich war, glaube ich, drittbester Fahrer auf den Prime-Reifen. Alles lief gut, aber leider war ich mit meinem Auto nicht ganz zufrieden. Ich hatte viel Untersteuern, genauso wie im Qualifying. Leider muss man aufgrund der Parc Fermé-Bedingungen im Rennen mit dem gleichen Auto fahren wie in der Qualifikation.

    Hartes Rennen.

    Robert Wickens 17. Platz (inkl. Strafe nach Rennende): „Ich hatte einen guten Start und beendete die erste Runde auf Platz acht. Ich war, glaube ich, drittbester Fahrer auf den Prime-Reifen. Alles lief gut, aber leider war ich mit meinem Auto nicht ganz zufrieden. Ich hatte viel Untersteuern, genauso wie im Qualifying. Leider muss man aufgrund der Parc Fermé-Bedingungen im Rennen mit dem gleichen Auto fahren wie in der Qualifikation.

    Es war ein hartes Rennen. Aber Paul hat eine gute Leistung gezeigt und ist Vierter geworden.“

    Wir müssen noch am Setup feilen.

    Vitaly Petrov, ausgefallen, als 18. gewertet: „Das war heute leider nicht unser Tag. Wir müssen noch mehr Zeit mit der Abstimmung des Autos verbringen. Wir haben das Fahrzeug seit dem ersten Rennen definitiv stark verbessert.

    Es funktioniert gut, aber wir müssen noch am Setup feilen. Heute hatten wir nicht die Pace, um gegen die Autos an der Spitze zu kämpfen. Daran müssen wir hart arbeiten.“

    Sehr gutes Rennen bis zum Boxenstopp.

    Pascal Wehrlein, ausgefallen, als 20. gewertet: „Bis zu meinem Boxenstopp war es ein sehr gutes Rennen. Mein Start war gut. Auf den ersten paar Runden war ich dann auf den Option-Reifen unglaublich schnell. Danach bauten meine Reifen etwas mehr als beim Führenden Jamie Green ab. Ich konnte aber meine zweite Position behaupten. Ohne die Durchfahrtsstrafe hätte ich um einen Podestplatz kämpfen können.

    Beim Re-Start gegen Rennende wurde ich leider noch umgedreht. Danach bin ich an die Box gefahren.“

    Der erste Teil des Rennens war gut.

    Daniel Juncadella, ausgefallen, als 21. gewertet: „Zu Beginn des Rennens sah es gut aus. Ich glaubte, dass ich es in die Punkteränge schaffen könnte. Leider war meine Pace dann nicht so gut, als ich versuchte, Bruno zu überholen. Ich war etwas zu spät und wir berührten uns. Danach hat er mitten auf der Geraden vor mir gebremst. Ich glaube, dass an meinem Auto nach der Berührung etwas gebrochen ist. Auf der nächsten Runde bin ich abgeflogen. Das war kein schönes Ende für die Saison, der erste Teil des Rennens war jedoch gut.“

    Ein lachendes und ein weinendes Auge.

    Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Glückwunsch an Audi zu dieser starken Mannschaftsleistung. Mit unserem Ergebnis bin ich nicht ganz zufrieden. Es war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber noch nicht gut genug. Dennoch können wir auf der heutigen Performance aufbauen. Besonders gefreut habe ich mich, dass heute beim Heimrennen von Mercedes-Benz so viele Zuschauer nach Hockenheim gekommen sind. Sie haben beim Saisonfinale für eine großartige Atmosphäre gesorgt. Wir blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Saison zurück.

    Über den Winter müssen wir unser Auto jetzt noch besser verstehen lernen. Schon morgen beginnt für uns die Vorbereitung auf die neue Saison, in der wir wieder ganz vorne angreifen wollen.“

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