DTM-Vorschau: Saisonläufe 11 & 12 in Moskau.

Sechstes Rennwochenende der DTM-Saison in Moskau (28.-30. August).
  • DTM-Vorschau: Saisonläufe 11 & 12 in Moskau.

  • Moscow Raceway.

    Am kommenden Wochenende (28.-30. August) gastiert die DTM zum dritten Mal auf dem Moscow Raceway in Russland. Für die Fahrer des Mercedes-AMG DTM Teams stehen dort die Saisonläufe 11 und 12 auf dem Programm. Die DTM startet seit der Saison 2013 auf dem Moscow Raceway rund 80 km nordwestlich der russischen Hauptstadt. Der Kurs wurde vom Aachener Rennstrecken-Architekten Hermann Tilke entworfen und im Jahr 2012 eröffnet. Seit 2014 wird auf der 3,931 km langen Streckenvariante des Moscow Raceway gefahren.

    Starke Pace.

    Gary Paffett (34 Jahre, England): „Die Strecke in Moskau ist ganz anders als die, auf denen wir zuletzt gefahren sind. Sie ist sehr flach und besteht aus vielen langsamen und mittelschnellen Kurven. Der Kurs ist technisch sehr anspruchsvoll und wir waren dort nicht besonders erfolgreich in der Vergangenheit. Die Pace der Mercedes und ganz besonders meines Autos war an den letzten Wochenenden sehr stark und ermutigend. Demnach reisen wir zuversichtlich nach Moskau und wollen wieder eine starke Performance zeigen, um an der Spitze des Feldes mitzumischen.

    Nach den Plätzen zwei und drei in der ersten Saisonhälfte möchte ich in der zweiten Hälfte versuchen, mehr Podestplätze zu erzielen und ganz oben auf dem Podium zu stehen. Wir müssen weiter Erfahrungen für ART aufbauen. Sie sind noch immer ein neues Team, aber sie leisten sehr gute Arbeit.“

    Entspannte Sommerpause.

    Paul Di Resta (29 Jahre, Schottland): „Ich hatte nach dem erfolgreichen Spielberg-Wochenende eine entspannte Sommerpause. Wir waren in Edinburgh und haben Familie und Freunde besucht, was wirklich schön war. Vor allem mit dem Gefühl zu wissen, dass das Auto in dieser Saison so wettbewerbsfähig ist. Ich freue mich sehr, in Moskau wieder ans Steuer zu dürfen. Das kommende Wochenende ist wichtig für uns und ich hoffe, dass wir in Russland wieder so gute Resultate wie in den letzten Rennen einfahren können.“

    Gute Punkteausbeute.

    Robert Wickens (26 Jahre, Kanada): „Ich freue mich auf Moskau. Die Strecke hat uns in der Vergangenheit nicht ganz gelegen. Aber ich glaube, dass jeder bei Mercedes hart daran arbeitet. Wir sind voll darauf konzentriert, unsere Ergebnisse, die wir in den letzten Rennen dort erzielt haben, zu verbessern. Unser Auto ist in diesem Jahr viel besser als 2013 und 2014.

    Somit hoffe ich, dass wir an diesem Wochenende den Spieß umdrehen und an beiden Tagen eine gute Punkteausbeute mitnehmen können. Persönlich möchte ich einfach nur das Rennen beenden. Ich bin seit vier Rennen nicht mehr ins Ziel gekommen. Meistens aufgrund von Dingen, die außerhalb meiner Kontrolle lagen.“

    Anspruchsvolle Strecke.

    Christian Vietoris (26 Jahre, Deutschland): „Es wird Zeit, dass es nun wieder losgeht. Die Pause war relativ lang. Moskau ist natürlich eine anspruchsvolle Strecke. Dadurch liegt ein besonderes Rennwochenende vor uns und wir sind gespannt, was uns erwartet. Die letzten zwei Jahre haben wir deutliche Schritte in die richtige Richtung gemacht. Wir haben ein starkes Auto und ich freue mich sehr, dass es nun weiter geht.“

    Ironman.

    Daniel Juncadella (24 Jahre, Spanien): „Ich habe die freie Zeit genutzt, um an einem Ironman in Budapest teilzunehmen und bin dort Dritter geworden. Es war schön, endlich mal wieder auf einem Podium zu stehen.

    Jetzt hoffe ich, dass ich dies bald auch in der DTM schaffe. Die letzten beiden Jahre lief es für mich in Moskau nicht gut, aber ich bin zuversichtlich, dass sich das am kommenden Wochenende ändern wird.“

    Coole Rennen.

    Lucas Auer (20 Jahre, Österreich): „Ich kenne die Strecke in Moskau durch meinen Einsatz in der Formel 3 im letzten Jahr. Ich freue mich auf das Wochenende, da es mal etwas anderes ist. Die Strecke hat das Potential, coole Rennen zu bieten. Es gibt lange Geraden, speziell vor der letzten Kurve, aber auch technisch anspruchsvolle Passagen. Mercedes und ich werden uns jedenfalls gut auf die Gegebenheiten vorbereiten. Dass ich in Spielberg im zweiten Rennen vor heimischen Publikum noch so ein gutes Ergebnis erzielen konnte, gibt natürlich noch einen zusätzlichen Motivationsschub für das kommende Rennwochenende.“

    Große Herausforderung.

    Maximilian Götz (29 Jahre, Deutschland): „Ich bin nach dem letzten Rennwochenende einige Tage mit meinem Wohnmobil und meiner Freundin im Allgäu und am Tegernsee gewesen. Das war sehr entspannend. Natürlich habe ich die Sommerpause aber auch genutzt, um viel zu trainieren und mich auf die kommenden Rennen vorzubereiten. Moskau wird für mich auf jeden Fall spannend und eine große Herausforderung. Ich war noch nie an der Strecke und kenne diese bisher nur aus dem Fernsehen. Im letzten Rennen bin ich zum ersten Mal in die Punkte gefahren. Von Punkten will ich aber für das kommende Wochenende noch nicht reden. Ich weiß nicht, was auf mich zukommt und lasse mich überraschen.

    Aber manchmal ist es ja so, dass diese Überraschungen ganz positiv ausfallen und man auf einer Strecke, die neu für einen ist, gut aussieht. Darauf hoffe ich natürlich. Wichtig wird jedenfalls sein, dass wir im Team ein gutes Basis-Setup finden und dann werde ich ganz locker an die Aufgabe herangehen.“

    Vorfreude.

    Pascal Wehrlein (20 Jahre, Deutschland): „Ich freue mich, nach meinem Urlaub endlich wieder ins Auto zu steigen. Meine Ausgangslage in der Meisterschaft ist sehr vielversprechend. Dass macht die Vorfreude auf die zweite Saisonhälfte natürlich noch größer. Die Vorkommnisse in Spielberg habe ich gut verarbeitet und ich hoffe, dass ich die negativen Erlebnisse in positive Kraft für die nächsten Rennen umwandeln kann.“

    Eine gute Rolle spielen.

    Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef: „Ich freue mich, dass die Sommerpause zu Ende geht und wir die DTM-Autos in Moskau wieder auf der Strecke sehen. Wir haben die Zeit genutzt, um weiter konzentriert an unserer Performance zu arbeiten. Wir hoffen, dass wir auch in Russland, wie schon in den letzten Rennen, eine gute Rolle spielen werden.

    Wenn man die Fahrer- und Teamwertung nach der Hälfte der absolvierten Rennen anführt, ist es natürlich das Ziel, die Meisterschaft so lange wie möglich offen zu gestalten.“

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