Mercedes-Junior Robert Wickens startet auf dem Norisring von der Pole Position.

Erste DTM-Pole für Robert Wickens.

Mercedes-Junior Robert Wickens startet auf dem Norisring von der Pole Position.
  • Erste DTM-Pole für Robert Wickens.

  • Erste Pole Position.

    Mercedes-Benz Junior Robert Wickens fuhr im Qualifying beim DTM-Saisonhighlight in den Straßen von Nürnberg zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere auf die Pole Position.

    Der Kanadier erreichte in der fünften Qualifikation des Jahres zum dritten Mal Q4 und sicherte sich mit einer Zeit von 48.384 Sekunden den besten Startplatz.

    Robert Wickens fuhr zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere auf die Pole Position.

    Im ersten Moment wusste ich gar nicht, was ich sagen sollte.

    „Der Norisring ist eine ganz besondere Strecke für mich. Hier habe ich im vergangenen Jahr meine ersten Punkte in der DTM eingefahren und jetzt starte ich hier zum ersten Mal von der Pole Position. Das ist ein großartiges Gefühl“, sagte Robert.

    Erste DTM-Pole für Mercedes-Junior Robert Wickens.

    „Ich wusste, dass meine Runde gut war, aber ich wusste nicht, ob meine Rundenzeit für die Pole ausreichen würde. Als ich aus dem Auto ausgestiegen war, hörte ich nichts im Funk, lief durch die Box und Gary kam zu mir her und sagte: Klasse, P1! Im ersten Moment wusste ich gar nicht, was ich sagen sollte. Jetzt konzentriere ich mich darauf, einen guten Start hinzulegen und hoffentlich geht es morgen dann genauso weiter. Wenn man von der Pole Position startet, möchte man natürlich auch auf dem Podium stehen.“

    Gary Paffett geht von Rang drei ins fünfte Saisonrennen in Nürnberg.

    Grossartige Leistung.

    Direkt hinter Wickens steht in der Startaufstellung zum fünften Saisonlauf auf dem Norisring sein Mercedes-Benz Teamkollege Gary Paffett. Der Dritte in der Fahrerwertung belegte mit einer Zeit von 48.460 Sekunden den dritten Startplatz. „Das war eine großartige Leistung von Robert. Er ist ab der ersten Trainingsminute sehr schnell gefahren und mit der geringen Trainingszeit, die wir in diesem Jahr haben, ist es schwierig, große Veränderungen am Fahrzeug vorzunehmen“, sagte Gary. „Ich kam im Laufe des Tages immer besser in Schwung, aber Robert war im Qualifying einen Tick schneller als ich. Fünf Mercedes-Benz Fahrer in den Top-10 ist ein fantastisches Mannschaftsergebnis für uns. Das gesamte Team leistet derzeit erstklassige Arbeit. Die Zeitabstände sind auf dem Norisring immer sehr eng und man muss seine Runde perfekt hinbekommen, um vorne zu stehen. So gesehen ist Platz drei ein gutes Ergebnis für mich. Mit Blick auf die Strategie, die Reifen und DRS ist im Rennen noch alles möglich. Wir haben ein starkes Auto und hoffentlich können wir morgen erneut um den Sieg mitkämpfen.“

    Beste Startposition.

    Mercedes-Junior Pascal Wehrlein beginnt sein fünftes DTM-Rennen aus der dritten Reihe. Mit einer Rundenzeit von 48.356 Sekunden sicherte er sich Startplatz fünf.

    Christian Vietoris geht von Platz zehn ins Rennen.

    Seine Teamkollegen Daniel Juncadella (48.410 Sekunden) und Christian Vietoris (48.485 Sekunden) gehen von den Plätzen sieben und zehn ins Rennen. Für Juncadella ist Platz sieben seine bislang beste Startposition in der DTM. Roberto Merhi (48:848 Sekunden) startet am Sonntag von Position 21 in den fünften Lauf der DTM-Saison 2013. Dem Spanier fehlten 0,135 Sekunden zum Weiterkommen in den zweiten Qualifying-Abschnitt. Im Q1 lagen alle 22 Fahrer innerhalb einer halben Sekunde.

    Fünf der sechs Mercedes-Benz Piloten in den Top-10 der Startaufstellung.

    Das war heute ein perfekter Tag für uns.

    „Das war heute ein perfekter Tag für uns“, freute sich Toto Wolff. „Robert steht zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere auf der Pole Position und wir haben fünf unserer sechs Fahrer in den Top-10 – das ist ein super Mannschaftsergebnis. Unsere Strategie, jungen Fahrern eine Chance zu geben, zahlt sich im Verlauf der Saison immer mehr aus. Bei Robert scheint der Knoten nun geplatzt zu sein. Wir wussten schon immer, dass er den Speed hat, aber jetzt setzt er diesen auch in Top-Platzierungen um. Obwohl es hier am Norisring immer sehr eng zugeht, bin ich mit dem Qualifying-Samstag heute sehr zufrieden. Dennoch müssen wir im Rennen auf der Hut sein. Unser Auto war heute schnell, aber morgen kommt es auch auf die Pace auf Long Runs sowie die richtige Strategie und die Nutzung des DRS an – wir dürfen niemanden abschreiben, schon gar nicht so starke Gegner wie Audi und BMW.“

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