Mercedes-Benz Fahrer- & Teamchampion der DTM-Saison 2015.

Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) belegt beim Saisonfinale in Hockenheim Platz vier. gooix/Original-Teile Mercedes-AMG gewinnt die Teammeisterschaft der DTM.
  • Mercedes-Benz Fahrer- & Teamchampion der DTM-Saison 2015.

  • Perfekter Abschluss.

    Perfekter Saisonabschluss für das Mercedes-AMG DTM Team in Hockenheim: Nach dem Gewinn des Fahrertitels durch Pascal Wehrlein (gooix Mercedes-AMG C 63 DTM) am Samstag sicherte sich das Team gooix/Original-Teile Mercedes-AMG im Saisonfinale am Sonntag den ersten Platz in der Teamwertung der DTM. Wehrlein und sein Teamkollege Christian Vietoris (Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM) sammelten in dieser Saison gemeinsam 225 Punkte und sicherten ihrer Mannschaft damit mit einem Vorsprung von 19 Zählern den ersten Platz in der Teamwertung. Mit insgesamt zehn Fahrer-, 13 Team- und sechs Herstellertiteln ist Mercedes-Benz die erfolgreichste Marke in der Geschichte der international populären Tourenwagenserie.

    Jüngster Meister der Geschichte.

    Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) beendete das letzte Saisonrennen auf dem vierten Platz. Gary Paffett (EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM) fuhr als Neunter ebenfalls in die Punkteränge. Daniel Juncadella (PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM) sah die Zielflagge auf Position 12. Maximilian Götz (Mercedes-AMG C 63 DTM), Robert Wickens (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) und Lucas Auer (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) belegten die Ränge 13, 18 und 19. Christian Vietoris (Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM) schied nach einer Kollision aus.

    Der neue DTM-Champion Pascal Wehrlein (gooix Mercedes-AMG C 63 DTM) beendete das Abschlussrennen seiner Meistersaison auf Platz 20. Der jüngste DTM-Meister in der Geschichte der Serie feierte am Sonntag seinen 21. Geburtstag. Einen Tag zuvor sicherte er sich mit einem achten Platz im ersten Lauf den Meistertitel.

    Gute Arbeit, Jungs.

    Paul Di Resta, 4. Platz: „Ich muss mit dem Ergebnis relativ zufrieden sein. Audi war heute eine Klasse für sich. Aber wir haben den Fahrer- und den Teamtitel gewonnen. Ich bin stolz, Teil dieses Teams zu sein. Gute Arbeit, Jungs. Jetzt beginnt die harte Arbeit von vorne. Wir haben die Saison positiv abgeschlossen und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir im nächsten Jahr im Titelkampf ein Wörtchen mitsprechen können. Nun genieße ich die Winterpause und hoffe, dass ich noch ein bisschen stärker zurückkommen kann.“

    Pole Position.

    Gary Paffett, 9. Platz: „Ich hatte einen richtig guten Start von der Pole Position und fuhr bereits auf der ersten Runde einen kleinen Vorsprung heraus. Danach kämpfte ich einfach mit dem Grip. Das Auto rutschte viel herum, weshalb ich die Pace der anderen Jungs nicht mitgehen konnte.

    Ich glaube, dass wir bei diesen kühlen Temperaturen Probleme hatten, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Diese Saison hatte einige Aufs und Abs und leider ein paar zu viele Abs. Wir hatten das Potential und müssen jetzt versuchen, im nächsten Jahr zurückzukommen und öfter alles auszuschöpfen.“

    Sehr guter Start.

    Daniel Juncadella, 12. Platz: „Das Rennen hat Spaß gemacht. Mein Start war sehr gut. Ich habe schon vor der ersten Kurve drei Plätze gutgemacht. Leider verlief der Rest der ersten Runde nicht gut für mich und ich habe viele Plätze verloren. Danach war meine Pace echt gut und ich bin bis auf Platz zwölf nach vorne gekommen.“

    Tolles Rookie-Jahr.

    Maximilian Götz, 13. Platz: „Erst einmal ein großes Dankeschön an Mercedes-Benz, MV Agusta und Mücke Motorsport für das tolle Jahr. Es war wirklich ein sehr schönes Rookie-Jahr. Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich bin sehr stolz, Teil des Teams sein zu dürfen und habe die Saison sehr genossen. Leider verlief mein Rennen heute nicht ganz optimal. Ich hatte keinen guten Start, auch die erste Runde war nicht so glücklich. Mein Rennspeed war jedoch gut. Ich konnte sehr gut überholen. Insgesamt bin ich mit meinem ersten Jahr in der DTM echt happy.“

    Wenig Glück.

    Robert Wickens, 18. Platz: „So wollte ich die Saison nicht beenden. Leider hatte ich in der zweiten Jahreshälfte nicht viel Glück. Alles, was schief gehen konnte, ist auch schief gelaufen. Heute war ein gutes Beispiel dafür. Wir hatten einen guten Start und ich lag in einer guten Position, um vielleicht zu punkten. Aber mein DRS funktionierte nicht, was mir das Rennen sehr erschwerte.

    Ein paar Runden vor den Boxenstopps hat sich Blomqvist verbremst und ist mir in Kurve sechs ins Heck gefahren. Das hat mein Auto beschädigt und mein Rennen ruiniert. So ein Ende hatte das Team nicht verdient, aber hoffentlich können wir stärker zurückkommen.“

    Einfach wenig Speed.

    Lucas Auer, 19. Platz: „Mein Start und die erste Runde waren sehr gut. Aber dann bekam ich leider Probleme, die wir noch analysieren müssen. Ich hatte einfach keinen Speed. Jetzt müssen wir herausfinden, woran das gelegen hat.“

    Teammeisterschaft die Krönung.

    Pascal Wehrlein, 20. Platz: „Das Rennen verlief nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber zum Glück hat es am Ende keinen Einfluss mehr auf die Meisterschaft gehabt. Ich habe bis zuletzt versucht, zu pushen und weiter nach vorne zu kommen, aber es war unmöglich.

    Mein Auto war zu stark beschädigt. Ich möchte mich noch einmal bei meinem Team bedanken, das in diesem Jahr großartig gearbeitet hat. Nach dem Gewinn des Fahrertitels gestern ist die Teammeisterschaft heute die Krönung für diese Saison. Vielen Dank, Jungs!“

    Kurzes Finale.

    Christian Vietoris, ausgefallen: „Das war leider ein kurzes Finale für mich. Ich glaube, Molina hat sich verbremst und ist mir ins Auto gefahren. Dadurch habe ich die Kontrolle über das Auto verloren und mich in Tambays Auto reingedreht. Das Wochenende hier ist leider eine kleine Zusammenfassung des gesamten Saisonverlaufs für mich. Ich hoffe auf ein besseres 2016.“

    Glückwunsch.

    Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef: „Glückwunsch an das Team gooix/Original-Teile Mercedes-AMG zur gewonnenen Teamwertung. Nach dem Fahrertitel gestern, ein weiterer Grund zu feiern. Auch Paul Di Resta will ich zu einem starken Wochenende mit zwei vierten Plätzen gratulieren. Es war super von Pascal, dass er das Rennen trotz seines schwer beschädigten Autos zu Ende gefahren ist. Aber er wollte im letzten Rennen der Saison nicht aufgeben und das Rennen für die Fans zu Ende fahren.“

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