Neuntes Rennen der DTM-Saison 2014 in Zandvoort.

Christian Vietoris beendet das vorletzte Saisonrennen in Zandvoort auf Platz fünf.
  • Neuntes Rennen der DTM-Saison 2014 in Zandvoort.

  • Fünfter Platz für Christian Vietoris in Zandvoort.

    Mercedes-Benz Fahrer Christian Vietoris beendete den vorletzten Saisonlauf der DTM in Zandvoort auf Platz fünf. Mit 69 Punkten liegt Vietoris vor dem Saisonfinale in Hockenheim auf Platz drei der Fahrerwertung. „Zunächst möchte ich meinem Team danken“, sagte Vietoris. „Sie haben großartige Arbeit geleistet in dieser Woche, um das Auto für das Rennwochenende vorzubereiten. Das war eine erstklassige Leistung. Ich bin sehr glücklich, dass wir heute Punkte geholt haben und weiter um Platz zwei in der Gesamtwertung kämpfen. Vom 18. Startplatz ist Rang fünf ein ordentliches Ergebnis. Damit hätten wir zu Rennbeginn nicht gerechnet. In der Schlussphase hatte ich hinter Edoardo Mortara mehr zu verlieren als zu gewinnen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, die Punkte für Platz fünf mitzunehmen und kein unnötiges Risiko mehr einzugehen.“

    Vier DTM Mercedes AMG C-Coupés in den Top-10.

    Vor 20.000 Zuschauern am gesamten Wochenende kamen vier DTM Mercedes AMG C-Coupés in die Top-10. Das spektakuläre Rennen, das von vier Safety Car-Phasen geprägt wurde, gewann Audi-Pilot Mattias Ekström. Der Sieger des Rennens auf dem Lausitzring, Pascal Wehrlein belegte auf dem Dünenkurs in den Niederlanden Platz sieben. Robert Wickens fuhr auf Platz acht.

    Vitaly Petrov kam als Elfter ins Ziel. Daniel Juncadella beendete das Rennen auf Position acht. Der Spanier erhielt nach Rennende eine Durchfahrtsstrafe, die in eine 30-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelt wurde. Dies warf ihn auf Platz 17 zurück. Gary Paffett und Paul Di Resta schieden vorzeitig aus.

    Platz sieben für Pascal Wehrlein in Zandvoort.

    Pascal Wehrlein: „Mein Start war leider nicht so gut und ich verlor eine Position. Im Rennverlauf versuchte ich, meine Reifen zu schonen. Das hat leider nicht optimal funktioniert. Der Speed auf den Option-Reifen war nicht so gut wie später auf dem Prime-Reifen. Im Rennen ist viel passiert. Es gab viele Safety Car-Phasen und Zwischenfälle. Das kam unserer Strategie nicht entgegen und kostete uns den Vorsprung durch die Option-Reifen. Am Ende habe ich im Kampf mit Maxime Martin einen Stoß von hinten erhalten und so den sechsten Platz noch verloren. Unter diesen schwierigen Umständen war es jedoch ein akzeptables Rennen.“

    Daniel Juncadella startete von Platz 21 ins Rennen.

    Daniel Juncadella: „Platz acht war eigentlich ein gutes Ergebnis. Wir haben stets die richtigen Entscheidungen getroffen. Leider fiel ich durch meine nachträgliche Strafe aus den Punkterängen heraus. Es war ein verrücktes Rennen. Ich hatte eine Berührung mit Augusto Farfus, der zweimal die Linie wechselte. Deshalb konnte ich ihm nicht ausweichen. Insgesamt hätte es vielleicht sogar ein bisschen besser laufen können. Ich war mit meiner Aufholjagd von Startplatz 21 zufrieden. Die Strafe kostete mich meine Belohnung dafür.“

    Robert Wickens beendete das Rennen in den Niederlanden auf Platz acht.

    Robert Wickens: „Wir müssen dieses Rennen genau analysieren. Ich verstehe nicht, was einige andere Fahrer gemacht haben. Es gibt einige Fahrer, gegen die man einen harten, aber fairen Zweikampf führen kann. Aber es gibt auch ein paar, die dir beim Anbremsen in die Seite fahren und damit einen Dreher auslösen. Genau das ist mir mit Miguel Molina passiert. Das verstehe ich nicht. Die Kurve gehörte mir, ich war vorne. Platz acht ist in Ordnung. Aber heute wären viel mehr Punkte möglich gewesen. Das Team hat aber gute Arbeit geleistet.“

    Robert Wickens beendete das Rennen in den Niederlanden auf Platz acht.

    Robert Wickens: „Wir müssen dieses Rennen genau analysieren. Ich verstehe nicht, was einige andere Fahrer gemacht haben. Es gibt einige Fahrer, gegen die man einen harten, aber fairen Zweikampf führen kann. Aber es gibt auch ein paar, die dir beim Anbremsen in die Seite fahren und damit einen Dreher auslösen. Genau das ist mir mit Miguel Molina passiert. Das verstehe ich nicht. Die Kurve gehörte mir, ich war vorne. Platz acht ist in Ordnung. Aber heute wären viel mehr Punkte möglich gewesen. Das Team hat aber gute Arbeit geleistet.“

    Premiere für Vitaly Petrov in Zandvoort.

    Vitaly Petrov: „Zuerst möchte ich mich noch einmal für meinen Fehler im Training entschuldigen. Ich startete als Letzter und zu Rennbeginn war es für mich schwierig, die Pace auf dieser für mich neuen Strecke zu finden. Die Balance auf den Prime-Reifen war nicht gut. Daran müssen wir für das nächste Rennen arbeiten. Ich musste während des Rennens die Strecke lernen, da ich im Qualifying nur fünf Runden fahren konnte und vorher noch nie hier gewesen bin. Wir sind das halbe Rennen auf den Option-Reifen gefahren und als meine Pace stärker wurde, konnte ich einige Autos überholen. Meine Rundenzeiten waren nicht schlecht. Ich weiß aber, dass ich noch schneller fahren kann.“

    Gary Paffett fiel vorzeitig aus.

    Gary Paffett: „Das war lange Zeit ein gutes Rennen. Ich hatte einen guten Start und wir kämpften recht weit vorne. Mit den Option-Reifen war ich zufrieden. Dann kamen wir recht früh an die Box, um so vielleicht ein paar Plätze gutzumachen. Zu Beginn sahen wir auf dem Prime-Reifen gut aus. Die erste Safety Car-Phase war ebenfalls noch gut für uns. Bei den weiteren verloren wir jedoch Positionen. Gegen Rennende überholten mich Fahrer auf Option-Reifen. Im Duell mit Pascal habe ich noch etwas mehr Zeit verloren. Am Ende kam ich in Kurve acht etwas zu weit nach draußen und berührte die Mauer ziemlich stark. Es war ein gutes Rennen mit einem enttäuschenden Ende.“

    Paul Di Resta konnte das Rennen in Zandvoort nicht beenden.

    Paul Di Resta: „Ich hatte einen kleinen Zwischenfall mit Antonio Felix da Costa. Aber wir hatten schon ab der ersten Runde große Schwierigkeiten. Ich glaube, etwas hat mit dem Auto nicht gestimmt. Vielleicht gab es eine Berührung, die dafür verantwortlich war. Wir waren in einer starken Position, um einige Punkte mitzunehmen. Wenn man dann ausscheidet, ist es natürlich enttäuschend. Hoffentlich läuft es in Hockenheim besser.“

    Christian Vietoris reist als Gesamtdritter zum Saisonfinale nach Hockenheim.

    Wolfgang Schattling, Leiter Motorsport Marketing-Kommunikation: „Wir wussten von Anfang an, dass uns hier in Zandvoort ein schwieriges Wochenende erwarten würde. Vier DTM Mercedes AMG C-Coupés in den Top-10 klingt im ersten Moment gut, aber leider befinden sie sich nicht auf den erwünschten Positionen. Nach der starken Leistung von Pascal im Qualifying machten wir uns Hoffnungen auf ein besseres Ergebnis. Leider konnten wir das im Rennen nicht umsetzen. Pascal hatte Pech mit den Safety Car-Phasen, ist aber ein gutes Rennen gefahren. Christian hat von Startplatz 18 eine hervorragende Leistung gezeigt. Er ist mit der richtigen Reifenstrategie bis auf Platz fünf vorgefahren. Am Ende ist er kein Risiko mehr eingegangen. Jetzt reisen wir mit frischem Mut zu unserem Heimrennen nach Hockenheim. Dort wollen wir einen versöhnlichen Saisonabschluss erzielen.“