• Pascal Wehrlein gewinnt den DTM-Titel.

  • Motorsport-Geschichte.

    Pascal Wehrlein schreibt Motorsport-Geschichte. Als jüngster Fahrer aller Zeiten gewinnt er den DTM-Titel. Ein grandioser Sieg, der nur durch den außergewöhnlichen Einsatz des gesamten Teams möglich wurde. Mit zehn Fahrertiteln ist Mercedes-Benz die erfolgreichste Marke der DTM.

    Glückwunsch Pascal - wir sind stolz auf dich und das gesamte Mercedes-AMG DTM Team! #wonchampion Feiern Sie mit uns bei Stars & Cars: mercedes.me/starsandcars

    Bestmarken.

    Pascal Wehrlein setzte vom ersten Tag an neue Bestmarken in der DTM. Bei seinem Debüt in der Saison 2013 wurde er mit 18 Jahren der jüngste Starter in der Geschichte der populären Tourenwagenserie. In diesem Stil sollte es weitergehen: 2014 erzielte er auf dem Lausitzring als jüngster DTM-Pilot eine Pole Position. Einen Tag später krönte er sich im Alter von 19 Jahren mit einer hervorragenden Leistung zum jüngsten Sieger der DTM-Geschichte. Bei schwierigen Wetterbedingungen führte er das Rennen auf allen Runden bis auf einer an.

    Großer Traum.

    In seiner dritten DTM-Saison erfüllte sich Wehrlein nun seinen großen Traum: Ein Rennen vor dem Saisonende steht der Mercedes-AMG Pilot als neuer DTM-Champion 2015 fest. In seinem 37. DTM-Rennen sicherte sich der 20-Jährige mit einem achten Platz den Meistertitel. Insgesamt erzielte er in dieser Saison bisher zwei Siege und fünf Podestplätze. In 15 der bislang 17 Saisonrennen fuhr er in die Punkteränge – öfter als jeder andere Fahrer im Starterfeld der DTM. Nach einer erfolgreichen Karriere im Kartsport gewann Wehrlein in der Saison 2011 das ADAC Formel Masters. Im Jahr darauf stieg er in die Formel 3 auf. Bereits in seiner Debütsaison 2012 belegte er den zweiten Platz in der Formel 3 Euroserie. Seine Saison rundete er mit dem Gewinn des “Rookie of the Year” Titels ab. Im Jahr 2013 folgte sein Wechsel zum Mercedes-AMG DTM Team.

    Zusätzlich zu seinen Aufgaben in der DTM übernahm Wehrlein in den vergangenen beiden Saisons auch eine wichtige Rolle im Silberpfeil Formel 1-Team. In der Saison 2014 arbeitete er im „Race Support“-Programm von MERCEDES AMG PETRONAS. Kurz vor seinem ersten DTM-Sieg auf dem Lausitzring durfte er auch zum ersten Mal ein Formel 1-Auto des Teams testen. Seit dem Großen Preis von Singapur 2014 begleitet Wehrlein das Formel 1-Team als offizieller Ersatzfahrer.

    Starkes Auto.

    Paul Di Resta, 4. Platz: „Herzlichen Glückwunsch an das Team zu dieser Leistung. Mein Qualifying war gut, ich war vorne dabei. Leider hatte ich nicht den besten Start. Danach fuhren wir hintereinander her. Aber wir haben ein sehr starkes Auto und können auch morgen vorne mitfahren. Wenn alles gut läuft, haben wir den Speed, um das Rennen zu gewinnen.“

    Druck abgefallen.

    Pascal Wehrlein, 8. Platz: „So lange nichts sicher ist, darf man sich nicht zu früh freuen. Gerade in der DTM geht es sonst ganz schnell. Aber nach der Zieldurchfahrt ist der ganze Druck von mir abgefallen.

    Das ist einfach der Hammer. Vielen Dank an das gesamte Team für die super Arbeit in dieser Saison. Ich hatte heute ein schnelles Auto und konnte das gegen Ende des Rennens auch zeigen.“

    Tolles Rennen.

    Maximilian Götz, 10. Platz: „Das war ein tolles Rennen. Pascal ist Meister. Ich bin von Platz 17 gestartet und auf Rang zehn ins Ziel gekommen. Leider hat mich Mattias Ekström in der letzten Runde noch überholt, weil

    ich im Zweikampf mit Felix da Costa war. Aber meine Rennpace war gut und das Team hat einen super Job gemacht. Ich bin heute zum dritten Mal in Folge in die Punkte gefahren. Darüber freue ich mich ganz besonders.“

    Gutes Rennen.

    Christian Vietoris, 12. Platz: „Das war ein ganz gutes Rennen. Ich bin vom letzten Startplatz bis auf Rang zwölf vorgefahren. Jetzt gilt es, im zweiten Rennen morgen eine bessere Ausgangslage zu haben. Dann können wir die Saison hoffentlich mit einem positiven Ergebnis abschließen.“

    Interessantes Rennen.

    Daniel Juncadella, 13. Platz: „Das war ein interessantes Rennen. Ich hatte einen guten Start, aber danach ist sehr viel passiert. Ich bin jedoch ruhig geblieben und konnte einige Plätze gutmachen. Von Startplatz 23 war es heute schwierig, in die Punkte zu gelangen.

    Jetzt konzentrieren wir uns auf morgen.“

    Erfahrung gesammelt.

    Lucas Auer, 17. Platz: „Ich hatte leider am Anfang einen Crash – danach war das Auto beschädigt. Ich bin das Rennen noch durchgefahren, um weiter Erfahrung zu sammeln. Das Qualifying lief heute gut, das müssen wir morgen wiederholen.“

    Berührung.

    Robert Wickens, ausgefallen: „„Ich war zwischen zwei Autos und beschädigte bei der Aktion den Diffusor an meinem Fahrzeug. Ich konnte die Berührung nicht verhindern.

    Das tut mir sehr leid, aber es war wie gesagt leider nicht zu vermeiden. Danach hatte ich aufgrund des beschädigten Diffusors starke Probleme beim Bremsen.“

    Guter Start.

    Gary Paffett, ausgefallen: „Ich hatte einen richtig guten Start und war auf der Geraden in Richtung der ersten Kurve innen neben Lucas. Ich weiß nicht, ob er von jemand anderem angeschoben wurde, aber er drängte mich in die Boxenmauer und beschädigte mein Auto. Danach konnte ich mich nicht mehr gegen die anderen Autos verteidigen. Dann hat mich Molina abgeschossen. Damit war mein Rennen beendet.“

    Unglaubliche Saison.

    Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef: „Gratulation an Pascal Wehrlein. Er ist eine unglaubliche Saison gefahren und ist damit verdient der jüngste DTM-Champion aller Zeiten. Mein Dank geht aber vor allem auch an unser gesamtes Team. Vor der Saison konnten wir mit einem solchen Ergebnis nicht rechnen. Aber die gesamte Mannschaft hat in der ganzen Zeit so hart gearbeitet und kaum Fehler gemacht. Das ist wirklich bemerkenswert.

    Aber die Saison ist noch nicht zu Ende. Daher werden wir die Arbeit natürlich nicht einstellen, sondern wollen morgen nochmal alles geben. Dann wird gefeiert.“

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