Vorschau: DTM-Saisonfinale in Hockenheim.

Am kommenden Wochenende (18-19. Oktober 2014) endet die 30-jährige Jubiläumssaison der DTM beim Heimrennen von Mercedes-Benz in Hockenheim.
  • Vorschau: DTM-Saisonfinale in Hockenheim.

  • Die Strecke.

    In Hockenheim finden traditionell der Saisonauftakt und das Saisonfinale der DTM statt. Das Rennen auf der 4,574 km langen Strecke wird über eine Distanz von 42 Runden respektive 192,108 km ausgetragen. Die Passage von der Parabolica bis zur Spitzkehre ist mit ca. 270 km/h der schnellste Streckenabschnitt im DTM-Kalender – der Volllastanteil einer Runde beträgt 64%.

    Prominente Gäste.

    MERCEDES AMG PETRONAS Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton besucht am Sonntag das DTM-Finale in Hockenheim. Der WM-Führende steht Journalisten am Sonntag, 19. Oktober 2014 um 10:00 Uhr bei einer Pressekonferenz im Baden-Württemberg Center (4. Stock) Rede und Antwort. Neben Hamilton sind auch die ehemaligen Formel-1- und DTM-Fahrer Jean Alesi und David Coulthard am kommenden Wochenende in Hockenheim zu Gast.

    Welt- und Europameister.

    Mercedes-Benz gewann am vergangenen Sonntag gleich zwei Meistertitel. In der Formel 1 sicherte sich das Silberpfeil-Werksteam MERCEDES AMG PETRONAS beim Großen Preis von Russland in Sotschi vorzeitig die Formel-1-Konstrukteurs-Weltmeisterschaft 2014.

    Am gleichen Tag entschied Esteban Ocon die FIA Formel-3-Europameisterschaft für sich. Es ist der erste Titelgewinn für den neuen Formel-3-Motor von Mercedes-Benz. Am kommenden Wochenende könnte Ocons Prema Powerteam beim Saisonfinale im Rahmen der DTM auch noch die Teamwertung gewinnen.

    Für nächstes Jahr lernen.

    Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé): „In Hockenheim erwartet uns bereits das letzte Rennen in dieser Saison. Ich freue mich, dass wir nach einem schwierigen Jahr beim Finale weiter um Platz zwei in der Gesamtwertung kämpfen. Die Strecke in Hockenheim bietet von allem etwas. Man muss stark auf der Bremse sein und benötigt eine gute Traktion, vor allem auf den Long Runs. Generell braucht man in Hockenheim ein Auto, das in allen Bereichen gut ausbalanciert ist. Für uns geht es beim Finale darum, die Saison mit einem guten Ergebnis abzuschließen und weiter so viel wie möglich für das nächste Jahr zu lernen.“

    Erster Sieg im Rücken.

    Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé): „In Hockenheim endet meine zweite DTM-Saison. Das Finale ist bereits mein 20. DTM-Rennen. Dabei kommt es mir wie gestern vor, dass ich im vergangenen Jahr in Hockenheim zum ersten Mal in meinem C-Coupé in einer DTM-Startaufstellung gestanden habe. Seitdem habe ich viel gelernt und mich immer weiter gesteigert. Für diese Saison hatte ich mir konstante Punkteankünfte und vielleicht den einen oder anderen Podestplatz vorgenommen. Dass es nach einem schwierigen Auftakt gleich zu meinem ersten Sieg gereicht hat, hätte ich natürlich nicht gedacht. Jetzt möchte ich meine zweite DTM-Saison in Hockenheim mit einem weiteren positiven Ergebnis abschließen.“

    Gute zweite Saisonhälfte.

    Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN’S WORLD Mercedes AMG C-Coupé): „Es war ein schwieriges Jahr für Mercedes. Aber die zweite Saisonhälfte verlief für mich recht gut und ich konnte bei den letzten drei Rennen punkten. Hoffentlich können wir die Saison genauso beenden wie es an den letzten paar Rennwochenenden für uns gelaufen ist. Wir wollen weiter Punkte einfahren. In Hockenheim haben wir ein neues Auto. Ich hoffe, dass wir damit um vordere Punkteränge und vielleicht einen Podestplatz kämpfen können.“

    Gutes Ergebnis vor Heimpublikum.

    Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé): „Ich freue mich auf das letzte Rennen. Ich möchte die Saison beim Finale mit einem positiven Ergebnis beenden. Hinter uns liegt ein hartes Jahr, aber ich möchte allen im Team für ihren Einsatz danken.

    Jetzt freue ich mich auf bessere Zeiten. In Hockenheim werden wir unser Bestes geben, um vor unserem Heimpublikum ein gutes Ergebnis zu erzielen. Danach konzentrieren wir uns auf das nächste Jahr.“

    Der perfekte Ort.

    Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé): „Hockenheim ist der perfekte Ort für das DTM-Finale. Es ist das Heimrennen von Mercedes-Benz und die Stimmung auf den Tribünen ist stets fantastisch. Auch die Strecke gefällt mir sehr. Man muss beim Setup einen Kompromiss für das enge Motodrom und die längeren Geraden finden. Sportlich war ich mit meiner Aufholjagd von Startplatz 21 bis auf Rang acht in Zandvoort zufrieden. Dieses Mal ist es mein Ziel, weiter vorne zu starten und die Saison dann wie im Vorjahr mit einem Erfolgserlebnis in Hockenheim abzuschließen.“

    An der Spitze kämpfen.

    Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé): „Ich freue mich auf Hockenheim und hoffe, dass wir dort konkurrenzfähiger sein können als bei den vergangenen Rennen. Wir werden einige kleinere Updates am Auto haben und es besteht die Chance, dass wir dadurch ein bisschen schneller sein werden. Das ist gut. Ich kenne die Strecke in Hockenheim sehr gut und habe dort schon oft gewonnen. Ich besitze also viel Erfahrung auf diesem Kurs. Ich gehe das Wochenende positiv an und hoffe, dass wir an der Spitze des Feldes kämpfen können.“

    Punkte im Visier.

    Vitaly Petrov (30, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé): „Hockenheim ist bereits das letzte Rennen meiner Debütsaison in der DTM. Wie die Zeit verfliegt. Das bedeutet jedoch auch, dass ich zum ersten Mal auf einer Strecke fahre, auf der ich bereits ein DTM-Rennen absolviert habe. Ich weiß, dass ich mich in allen Bereichen verbessern kann. Aber das letzte Rennen in Zandvoort hat mir gezeigt, dass wir um die Punkteränge kämpfen können. Dafür brauchen wir jedoch ein ordentliches Qualifying. Hoffentlich gelingt uns das am kommenden Wochenende. Ich würde meine erste DTM-Saison gerne mit einem positiven Ergebnis abschließen.“

    Über uns hinausgewachsen.

    Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Hockenheim markiert den Schlusspunkt einer schwierigen Saison für unser Team. Beim Saisonauftakt an gleicher Stelle haben wir versprochen, alles zu geben, um unsere Leistung im Verlauf der Saison zu steigern. Das ist uns bis heute in einem gewissen Rahmen gelungen. Noch sind wir nicht dort angekommen, wo wir unseren Ansprüchen nach sein möchten, nämlich im Kampf um Siege und den Titel. Aber wir haben in diesem Jahr vor allem bei schwierigen Bedingungen wie in Oschersleben, am Norisring oder am Lausitzring unter Beweis gestellt, dass unsere Mannschaft in solchen Situationen über sich hinauswachsen kann. Darauf können wir aufbauen. Das Saisonfinale in Hockenheim ist unser Heimrennen. Deshalb wollen wir an diesem Wochenende unseren vielen Kollegen und Fans auf den Tribünen ein spannendes Rennen und einen schönen Saisonabschluss bieten. Danach gilt unsere Konzentration bereits komplett der neuen Saison.“

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